Prostatakrebszentrum Brandenburg-Nordwest Sie sind auf spezielle Krankheitsbilder spezialisiert Sie arbeiten interdisziplinär. Und sie sind klinikübergreifend aufgestellt: In den Kompetenzzentren sorgt die fachbezogene Bündelung von Forschung, Lehre und medizinischer Expertise für höchste Qualität in der Patientenversorgung.
Prostatakrebszentrum Brandenburg-Nordwest

Basisdiagnostik

Neben der Tastuntersuchung der Prostata, der Ultraschalluntersuchung der Nieren und der ableitenden Harnwege und Laboruntersuchungen erfolgt eine Beurteilung der Blasenentleerung durch Uroflowmetrie (Harnstrahlmessung) und Restharnkontrolle (sonografische Bestimmung der nach Blasenentleerung in der Harnblase verbliebenen Harnmenge). Mit Fragebögen lassen sich zusätzliche Symptome genauer erfassen.


Prostatabiopsie

Sollten die Untersuchungen den Verdacht auf eine bösartige Erkrankung, also ein Prostatakarzinom ergeben, kann eine Prostatabiopsie (Gewebeprobe) Klärung bringen. Hierbei werden in örtlicher Betäubung unter Ultraschallkontrolle aus jeder Hälfte der Prostata sechs, also insgesamt 12 Proben entnommen. Die Proben werden im Institut für Pathologie untersucht. Bei Nachweis eines Prostatakarzinoms kann anhand bestimmter Gewebemerkmale (Gleasonscore) die Aggressivität der Tumorerkrankung beurteilt werden. Die Prostatabiopsie kann als vorstationäre Leistung in den Ruppiner Kliniken erbracht werden.


Bildgebende Untersuchungen

Im Falle des Krebsnachweises sind fallweise zusätzliche bildgebende Untersuchungen sinnvoll. So wird zum Beispiel bei PSA-Werten höher als 10 µg/l, einem Gleasonscore von 8 und höher oder einem lokal fortgeschrittenen Tumor die Durchführung einer Skelettszintigrafie empfohlen. Zur Beurteilung der Tumorausbreitung kann auch eine Kernspintomografie des Beckens sinnvoll sein.

Kurzkontakt
Prostatakrebszentrum Brandenburg-Nordwest
Leitung: PD Dr. Jens Cordes