Psychosomatische Tagesklinik Leitung: Dr. Frank Schoeneich
Psychosomatische Tagesklinik

Tagesklinik im Profil

In unserer Tagesklinik untersuchen und behandeln wir Patienten teilstationär im Rahmen einer integrierten Psychosomatik. Wir arbeiten mit einem integrierten psychosomatischen, Therapieschulen übergreifenden Behandlungskonzept der Personalen Medizin. Dabei beziehen wir verschiedene Ebenen des Zugangs und der Interaktion mit unseren Patienten ein.
Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern werden sowohl im Hinblick auf ihre körperlichen als auch seelischen
Krankheitsaspekte einer möglichst lösungsorientierten biperspektivischen, intensiven Behandlung unterzogen, die ambulant so nicht möglich wäre.

In der Psychosomatik wird großer Wert auf die Erfassung der Lebensgeschichte und des Krankheitsverlaufes gelegt. Zur
Sprache kommen dabei die Haltung des Patienten zu seiner Krankheit sowie die familiären, sozialen und individuellen Bedingungen der Krankheitsentstehung und -entwicklung.
Die Behandlung erfolgt multiprofessionell und zielt auf die Erarbeitung eines gemeinsamen Verständnisses der im Rahmen der Erkrankung ins Leben strebenden bedeutsamen persönlichen Thematiken. Dieses Vorgehen dient dem Versuch, gemeinsam eine Lösung der anstehenden Lebensthemen therapeutisch zu erarbeiten und versucht nicht zuletzt eine Stärkung der ganzheitlichen Krankheitsbewältigung durch Ressourcenaktivierung zu erreichen.

Ihre teilstationäre Therapie findet wochentags zwischen 08.00 und 16.00 Uhr statt.


An wen richten wir unser Angebot?

  • Patienten mit Indikation zur teilstationären tagesklinischen psychosomatischen Diagnostik und Beratung und
    Behandlung, mit dem Ziel, ein psychosomatisches Krankheitsverständnis zu etablieren und die dysfunktionalen
    Muster und Schemata im Erleben und Verhalten in eine Beziehung zu der Krankheit/Störung, den Symptomen, zum Charakter und zum Lebenslauf verstehbar zu machen und möglichst wieder eine hinreichende Symptom-
    Regredienz zu erreichen
  • Beschwerden und Probleme erfordern keine vollstationäre Behandlung, eine ambulante Therapie ist jedoch nicht ausreichend
  • Längere Trennung vom familiären oder häuslichen Umfeld ist nicht möglich
  • Akzeptanz für das Konzept der aktiven Übungs- und Bewältigungstherapie, das bedeutet auch Akzeptanz von Verzicht auf ausschließlich passive Verfahren (z. B. Massagen)

Vorteile der teilstationären Behandlung:

  • Therapiefortschritte können sogleich im Alltag erprobt werden, vorliegende Schwierigkeiten lassen sich zeitnah in die Therapie einbringen
  • Im Anschluss an die vollstationäre Behandlung auf der Sektion Psychosomatik zur Übergangsbehandlung („step down care“) im Sinne einer Verkürzung lang andauernder stationärer Therapie
  • Zur Anbahnung und Erleichterung der sozialen Reintegration
  • Zur Vermeidung der Nachteile ungünstiger Regressionen bei Nutzung der Vorteile einer intensiven multimodalen
    Psychotherapie