Service Wissenswertes zum Thema Coronavirus
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Corona-Pandemie: Was Sie wissen sollten

Stand 16.02.2021

Auf dieser Seite haben wir aktuell wichtige Informationen, Hinweise und Links für Sie zusammengestellt:

Mehrere Begriffe werden im Zusammenhang mit dem Coronavirus genutzt. Zur Aufklärung: Das Virus trägt den Namen Sars-CoV-2 - die Erkrankung wird mit dem Namen COVID-19 bezeichnet.

Für eine Aufnahme von Patient*innen und den Aufenthalt von Begleitpersonen und Besuchern sind vorab Formulare zur Personenregistrierung und Fragebögen auszufüllen. Diese stellen wir Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.

Hier finden Sie die nötigen Formulare zum Download

Schützen Sie sich und andere!

Schützen Sie sich und andere in Ihrer Nähe, indem Sie sich informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Bitte befolgen Sie zudem die Empfehlungen Ihrer örtlichen Gesundheitsbehörde.

So verhindern Sie die Ausbreitung von Covid-19:

  • Waschen Sie sich häufig die Hände. Verwenden Sie Wasser und Seife oder ein Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis.
  • Halten Sie einen Sicherheitsabstand von Personen ein, die husten oder niesen.
  • Tragen Sie eine Maske, wenn Sie keinen Abstand halten können. Masken können der Übertragung des Virus durch den Träger an andere Personen entgegenwirken. Sie stellen aber keinen Komplettschutz gegen Covid-19 dar und sollten zusätzlich zu anderen Maßnahmen wie Sicherheitsabstand und Handhygiene angewendet werden.
  • Berühren Sie nicht die Augen, die Nase oder den Mund.
  • Bedecken Sie Nase und Mund beim Husten oder Niesen, oder husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich krank fühlen.
  • Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie Fieber, Husten oder Schwierigkeiten beim Atmen haben. Rufen Sie in der Arztpraxis an, bevor Sie sie aufsuchen. Ihr Arzt kann Sie dann schneller an die richtige Stelle verweisen. Das dient Ihrem Schutz und verhindert die Ausbreitung von Viren und anderen Infektionskrankheiten.

Wenn Sie befürchten, an Covid-19 erkrankt zu sein, rufen Sie bitte zuerst bei Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt (03391) 688-5376 an. Hier wird das weitere Vorgehen besprochen.

Die Ruppiner Kliniken behandeln Patientinnen und Patienten mit Covid-19 stationär. Das wichtigste dabei ist zunächst die räumliche Trennung von anderen Patienten.

Bereits bei einem Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 betreuen wir Patienten in einer Covid-19-Notaufnahme, die von anderen Bereichen isoliert ist und regelmäßig von einem Desinfektor desinfiziert wird. Während der Behandlung trägt das medizinische Personal persönliche Schutzkleidung (Schutzkittel, Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz etc.). Die Hygienemaßnahmen vor und nach einem Patientenkontakt (bspw. gründliche Händedesinfektion) sind ohnehin Standard.

Für die stationäre Behandlunge stehen Stationen im Haus M zur Verfügung. Hier ist auch die Covid-19-Intensivstation eingerichtet worden.


Kann ich meine Angehörigen besuchen?

Die gegenwärtige Situation um die Corona-Epidemie ist eine nie dagewesene Herausforderung für alle. Im Zuge der sogenannten ersten Welle haben sich die  Krankenhäuser deutschlandweit unter Hochdruck auf eine Vielzahl von schwer kranken Corona-Patienten vorbereitet. Auf Basis dieser ersten Erfahrungswerte und trotz sich immer wieder ändernder Entwicklungen und Erkenntnisse zum neuartigen Coronavirus richten sich die Aktivitäten der Bundes- und Länderregierungen nach wie vor auf eine Verlangsamung und Eindämmung der Ausbreitung sowie auf die Eingrenzung neuer Infektionsherde und Virusmutationen.

Krankenhäuser wie die Ruppiner Kliniken umfassend vorbereitet und können bei neuen Ausbrüchen und weiteren Wellen auf eine große Anzahl von intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten mit schweren Krankheitsverläufen entsprechend reagieren – immer mit dem Ziel, jedem schwer Erkrankten in diesem Land die bestmögliche Versorgung zu sichern.

Wir bitten deshalb um Verständnis, dass in unserem Krankenhaus die Angehörigenbesuche bis auf Weiteres ausgesetzt sind. Ausnahmen gelten für minderjährige Patienten sowie Schwerstkranke und Sterbende.

Es besteht die Möglichkeit, Termine für die Übergabe von Wäsche und persönlichen Gegenständen über die jeweilige Station zu vereinbaren.

Das Tragen von FFP2-Masken oder anderen medizinischen Masken (sog. OP-Masken) ist in allen Gebäuden verpflichtend.

Darf mich eine Begleitperson in den Kreißsaal begleiten?

Zum Schutz der werdenden Eltern, der Babys sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelten für Begleitpersonen folgende Regeln:

Die Begleitperson:

  • muss den Anweisungen des Klinikpersonals Folge leisten.
  • wird in die korrekte hygienische Händedesinfektion durch das Kreißsaal-Personal eingewiesen.
  • erhält einen Mund-Nasen-Schutz (bitte korrekten Sitz beachten).
  • darf sich nur am Kopfende der werdenden Mutter aufhalten.
  • muss einen Abstand von möglichst 1,5 Metern zu den Hebammen einhalten.
  • Während der Geburt darf der Kreißsaal nicht verlassen werden.
Warum wurden planbare OPs verschoben? - Wie geht es weiter?

Das Coronavirus ist eine Epidemie, wie sie seit mehr als hundert Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Im Verlauf des Jahres 2020 haben sich die Krankenhäuser deutschlandweit unter Hochdruck auf schwer kranke Corona-Patienten vorbereitet und eine Vielzahl behandelt. Auf Basis der ersten Erfahrungswerte und trotz sich immer wieder ändernder Entwicklungen und Erkenntnisse zum bisher unbekannten Coronavirus richten sich die Aktivitäten der Bundes- und Länderregierungen nach wie vor auf eine Verlangsamung bzw. Eindämmung der Ausbreitung und Eingrenzung neuer Infektionsherde und Virusmutationen.

Krankenhäuser wie die Ruppiner Kliniken sind umfassend vorbereitet und können bei neuen Infektionsausbrüchen und weiteren Wellen auf eine große Anzahl von intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten mit schweren Krankheitsverläufen entsprechend reagieren – immer mit dem Ziel, jedem schwer Erkrankten in diesem Land die bestmögliche Versorgung zu sichern.

Im Verlauf der Pandemie mussten zwischenzeitlich alle planbaren Operationen verschoben werden. Ziel dieser Maßnahme war es, frühzeitig Kapazitäten in den Krankenhäusern frei zu bekommen und möglichst viele Intensiv- und Beatmungsbetten für Corona-Patienten verfügbar zu halten.

Nun nehmen wir unseren Regelbetrieb Schritt für Schritt wieder auf. Unser Planungszentrum setzt sich mit Patienten in Verbindung, um Eingriffe zu terminieren.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist?

Um unsere Patienten sowie die Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen, muss ein negativer Corona-Test - nicht älter als 48 Stunden - vorliegen. Wenn bei Ihnen eine geplante elektive Operation oder ein invasiver Eingriff ansteht, planen wir für Sie daher einen SARS-CoV-2-Test ein. Gegebenenfalls muss die geplante Operation verschoben werden, um das Risiko einer möglichen Erkrankung auszuschließen.

Wer sollte sich auf das Virus testen lassen?

Als begründeter Verdachtsfall gilt, wer Kontakt zu einem Infizierten hatte und Anzeichen einer akuten Atemwegsinfektion aufweist. Oder, wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat und Symptome zeigt.

Darüber hinaus kann der Arzt auch ohne begründeten Verdacht entsprechend den Richtlinien des RKI einen Test auf SARS-CoV-2 veranlassen. In Deutschland werden zudem stichprobenartig Menschen mit einer fraglichen Grippeerkrankung getestet, um möglicherweise unentdeckte Übertragungen zu finden.

Welche Länder als Risikogebiete eingestuft werden, ändert sich fortlaufend und angesichts der Virusmutationen dynamischer als bisher. Wer auf dem neuesten Stand sein will oder muss, kann sich tagesaktuell auf den Seiten des RKI informieren.

Bitte beachten Sie, dass gemäß des Bundesgesundheitsministeriums für Reiserückkehrer aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Deutschland ab dem 08.08.2020 im Sinne der Verantwortung des Einzelnen für Andere eine Testpflicht auf das Virus sowie ggf. eine häusliche Quarantäne- und Meldepflicht beim Gesundheitsamt besteht. Andernfalls drohen Bußgelder. Bitte informieren Sie sich hierzu auf den Webseiten des RKI, des Bundesgesundheits- und des Außenministeriums.

Wie erfolgt ein solcher Test?

Für den Test entnimmt der Arzt einen Abstrich aus dem oberen Hals-Nasen-Rachenraum und schickt diesen ins Labor. Gegebenenfalls werden auch Proben aus den tiefen Atemwegen (z.B. Husten-Auswurf) gewonnen. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten, wenn der öffentliche Gesundheitsdienst den Tests veranlasst hat. Das gilt unabhängig vom Versicherungsstatus der zu testenden Person. Die in Apotheken erhältlichen Schnelltests sollen ebenfalls kostenlos sein.

Aktuell sind folgende Testverfahren etabliert:

  • PCR-Tests: Sie dienen dem direkten Erregernachweis, die Proben werden in Laboren analysiert.
  • PCR-Schnelltests: Diese Tests nutzen die gleiche Methode wie PCR-Tests, allerdings deutlich vereinfacht. Daher sind sie etwas ungenauer. Sie können unabhängig von Laboren durchgeführt und deshalb flexibel eingesetzt werden.
  • Antigentests: Können den Erreger ebenfalls direkt nachweisen, müssen aber bestimmte Testkriterien erfüllen um aussagekräftig zu sein. Die Antigen-Schnelltests sind kostenlos, gelten aber als nicht so genau. Daher sollte ein positives Schnelltest-Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigt werden.
  • Antikörpertests: Weisen vor allem eine abgelaufene Infektion nach, wenn der Körper bereits Antikörper gegen den Erreger gebildet hat. Antikörpertests sagen nichts darüber aus, ob die Betroffenen noch infektiös sind, wie lange die Infektion zurückliegt oder ob ein ausreichender Immunschutz gegen eine erneute Infektion vorhanden ist.

Sowohl die Schnelltests als auch die klassischen Labortests haben das gleiche Ziel: Eine Infektion feststellen, um anschließend die Erkrankten zu isolieren und entsprechend zu behandeln. Dies hilft auch, die Virusausbreitung möglichst schnell einzudämmen.

Einen anderen Ansatz verfolgen die sogenannten Antikörper-Tests. Diese Tests eignen sich eher dazu herauszufinden, wie viele Menschen in der Bevölkerung die Infektion schon durchgemacht haben (Durchseuchung).

Gibt es einen Impfstoff? Wie wird das Virus behandelt?

Es gibt inzwischen mehrere in Deutschland zugelassene Impfstoffe, die wirkungsvoll vor schweren Erkrankungsverläufen schützen. Unklar ist noch, ob Geimpfte weiterhin andere Personen infizieren können. Nur aufgrund einer intensiven und weltweit vernetzten Forschung war es möglich, in einer verhältnismäßig kurzen Zeit erfolgreich Präparate zu entwickeln und nach den erforderlichen strikten Zulassungsprüfungen auf den Markt zu bringen. Das darf als Meilenstein beschrieben werden, denn noch nie zuvor stand so schnell ein geeignetes Impfpräparat zur Verfügung. Es lässt die berechtigte Hoffnung zu, die Pandemie in absehbarer Zeit eindämmen und das Virus unter Kontrolle bringen zu können.

Die Impfungen haben für bestimmte Alters-, Risiko- und Berufsgruppen bereits begonnen, wie es in der Impfverordnung vorgesehen ist. Auch hier finden angesichts der dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Virusmutationen immer wieder notwendige Anpassungen statt. Geplant ist, bis zum Sommer allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot machen zu können. Die Impfung ist freiwillig. Auch wenn keine Impfpflicht besteht, wird dennoch empfohlen, dass sich möglichst viele für eine Impfung entscheiden, um weitere Mutationen und Ausbreitungen einzuschränken.

Weitreichende Immunität durch Impfungen ist auch deshalb besonders wichtig, da es nach wie vor keine spezifische Behandlung gegen die Erkrankung gibt. Sie erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch. Antibiotika wirken bei Virusinfektionen nicht, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Sie Antibiotika verordnet bekommen, weil eine zusätzliche Infektion (Superinfektion) mit Bakterien vermutet wird.

 

Wer ist besonders gefährdet?

Alle Altersgruppen können sich infizieren und gegebenenfalls schwer erkranken. Besonders gefährdet für einen schweren Verlauf sind Menschen höheren Alters. Dieses Kriterium trifft laut RKI leider schon ab einem Alter von 60 Jahren zu. Neben dem Alter spielt offenbar das Geschlecht eine Rolle. Zwar ist das Risiko, sich mit dem neurartigen Coronavirus zu infizieren - soweit bisher bekannt - für Männer und Frauen etwa gleich groß. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Männer häufiger einen schweren Krankheitsverlauf erleiden als Frauen. Die Ursachen dafür sind noch nicht ausreichend erforscht. Das gilt ebenso für die Infektion durch Virusmutationen. Seit Ende 2020 wird aus Großbritannien über die zunehmende Verbreitung einer neu aufgetretenen Virusvariante berichtet. Es gibt zunehmend Hinweise, dass diese Variante eine erhöhte Übertragbarkeit und höhere Reproduktionsanzahl aufweisen könnte. Es werden außerdem von neuen Virusvarianten in Südafrika und im brasilianischen Staat Amazonas berichtet, die ebenfalls möglicherweise mit einer höheren Übertragbarkeit einhergehen. Hinsichtlich einer gegebenenfalls höheren Ansteckungsgefahr auch für jüngere Altersgruppen und einer erhöhten Mortalitätsrate liegen noch keine ausreichend gesicherten Ergebnisse vor. Um einen besseren Überblick über Virusmutationen zu bekommen, fördert die Bundesregierung daher die bundesweite Sequenzierung der Viren. Angesichts der neu aufgetretenen Mutationen ist es umso wichtiger, die bekannten Verhaltens- und Hygieneregeln konsequent zu beachten, um generell eine Übertragung von SARS-CoV-2 zu verhindern und die Ausbreitung der neuen, möglicherweise noch stärker ansteckenden Variante einzudämmen.

Der dritte Risikofaktor sind Grund- oder Vorerkrankungen der Atemwege, der Leber, der Niere und des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck), Diabetes, Übergewicht, Rauchen, ein geschwächtes Immunsystem und Krebserkrankungen.

Was ist mit Kindern?

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Kinder zwar erkranken können, aber etwas weniger empfänglich für eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind und das Virus möglicherweise seltener übertragen als Erwachsene. Abgesehen davon zeigen sie nicht immer Symptome. Das muss jedoch noch weiter untersucht werden. Ein schwerer Verlauf der Erkrankung bei ansonsten gesunden Kindern (nicht chronisch vorerkrankt) ist sehr selten.

Wo kann ich weitere aktuelle Informationen erhalten?

Da sich die Informationen sich sehr schnell ändern, finden Sie hier Links zu den relevanten Seiten, die sehr regelmäßig aktualisiert werden, aber auch Informationsstellen in Brandenburg und hier vor Ort:

Corona-Hotline

Ärzte-Finder