Service Wissenswertes zum Thema Coronavirus
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Corona-Pandemie: Was Sie wissen sollten

Stand 07.08.2020

Auf dieser Seite haben wir aktuell wichtige Informationen, Hinweise und Links für Sie zusammengestellt:

Hier finden Sie den Lageplan und die Zufahrtsbeschreibung Zentrale Teststelle.

Mehrere Begriffe werden im Zusammenhang mit dem Coronavirus genutzt. Zur Aufklärung: Das Virus trägt den Namen Sars-CoV-2 - die Erkrankung wird mit dem Namen COVID-19 bezeichnet.

Schützen Sie sich und andere!

Schützen Sie sich und andere in Ihrer Nähe, indem Sie sich informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Bitte befolgen Sie zudem die Empfehlungen Ihrer örtlichen Gesundheitsbehörde.

So verhindern Sie die Ausbreitung von Covid-19:

  • Waschen Sie sich häufig die Hände. Verwenden Sie Wasser und Seife oder ein Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis.
  • Halten Sie einen Sicherheitsabstand von Personen ein, die husten oder niesen.
  • Tragen Sie eine Maske, wenn Sie keinen Abstand halten können. Masken können der Übertragung des Virus durch den Träger an andere Personen entgegenwirken. Sie stellen aber keinen Komplettschutz gegen Covid-19 dar und sollten zusätzlich zu anderen Maßnahmen wie Sicherheitsabstand und Handhygiene angewendet werden.
  • Berühren Sie nicht die Augen, die Nase oder den Mund.
  • Bedecken Sie Nase und Mund beim Husten oder Niesen, oder husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich krank fühlen.
  • Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie Fieber, Husten oder Schwierigkeiten beim Atmen haben. Rufen Sie in der Arztpraxis an, bevor Sie sie aufsuchen. Ihr Arzt kann Sie dann schneller an die richtige Stelle verweisen. Das dient Ihrem Schutz und verhindert die Ausbreitung von Viren und anderen Infektionskrankheiten.

Wenn Sie befürchten, an Covid-19 erkrankt zu sein, rufen Sie bitte zuerst bei Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt (03391) 688-5376 an. Hier wird das weitere Vorgehen besprochen.

Die Ruppiner Kliniken sind darauf vorbereitet, Patientinnen und Patienten mit Covid-19 stationär zu behandeln. Das wichtigste dabei ist zunächst die räumliche Trennung von anderen Patienten. Die Schutzmaßnahmen, die dabei greifen müssen, sind die gleichen wie bei der Behandlung von Influenza-Patienten.

Bereits bei einem Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 betreuen wir Patienten in einer Covid-19-Notaufnahme, die von anderen Bereichen isoliert ist und regelmäßig von einem Desinfektor desinfiziert wird. Während der Behandlung trägt das medizinische Personal persönliche Schutzkleidung (Schutzkittel, Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz etc.). Die Hygienemaßnahmen vor und nach einem Patientenkontakt (bspw. gründliche Händedesinfektion) sind ohnehin Standard.

Sollte ein Patient stationär aufgenommen werden müssen, steht die Station M0 zur Verfügung. Hier ist auch die Covid-19-Intensivstation eingerichtet worden.


Kann ich meine Angehörigen besuchen?

Die gegenwärtige Situation um die Corona-Epidemie ist eine nie dagewesene Herausforderung für alle. Im Zuge der sogenannten ersten Welle haben sich die  Krankenhäuser deutschlandweit unter Hochdruck auf eine Vielzahl von schwer kranken Corona-Patienten vorbereitet. Auf Basis dieser ersten Erfahrungswerte und trotz sich immer wieder ändernder Entwicklungen und Erkenntnisse zum neuartigen Coronavirus richten sich die Aktivitäten der Bundes- und Länderregierungen nach wie vor auf eine Verlangsamung und Eindämmung der Ausbreitung sowie auf die Eingrenzung neuer Infektionsherde.

Parallel sind Krankenhäuser wie die Ruppiner Kliniken umfassend vorbereitet und können bei weiteren Wellen auf eine große Anzahl von intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten mit schweren Krankheitsverläufen entsprechend reagieren – immer mit dem Ziel, jedem schwer Erkrankten in diesem Land die bestmögliche Versorgung zu sichern.

Wir bitten deshalb um Verständnis, dass in unserem Krankenhaus die Angehörigenbesuche weiterhin eingeschränkt sind. Seit dem 8. Juni 2020 gelten für Patientenbesuche folgende Regelungen: Zwischen 15.00 und 16.30 Uhr können Patienten jeweils einen Besucher empfangen. Eine Besuchszeit von 30 Minuten sollte nicht überschritten werden. Für alle Besucher gilt die Maskenpflicht. Pro Patientenzimmer ist nur ein Besucher gestattet.

Wir bitten um eine Anmeldung am Pflegestützpunkt am Tag des Besuchs. Hier müssen alle Besucher einen Fragenkatalog ausfüllen. Ausgenommen von der Besuchsregelung ist die Covid-19-Station M0.

Das Tragen einer Textilmaske ist in allen Gebäuden verpflichtend.

 

 

 

 

 

 

 

Darf mich eine Begleitperson in den Kreißsaal begleiten?

Zum Schutz der werdenden Eltern, der Babys sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelten für Begleitpersonen folgende Regeln:

Die Begleitperson:

  • muss den Anweisungen des Klinikpersonals Folge leisten.
  • wird in die korrekte hygienische Händedesinfektion durch das Kreißsaal-Personal eingewiesen.
  • erhält einen Mund-Nasen-Schutz (bitte korrekten Sitz beachten).
  • darf sich nur am Kopfende der werdenden Mutter aufhalten.
  • muss einen Abstand von möglichst 1,5 Metern zu den Hebammen einhalten.
  • Während der Geburt darf der Kreißsaal nicht verlassen werden.
Warum wurden planbare OPs verschoben? - Wie geht es weiter?

Die gegenwärtige Situation ist eine nie dagewesene Herausforderung für alle. Im Zuge der sogenannten ersten Welle haben sich die  Krankenhäuser deutschlandweit unter Hochdruck auf eine Vielzahl von schwer kranken Corona-Patienten vorbereitet. Auf Basis dieser ersten Erfahrungswerte und trotz sich immer wieder ändernder Entwicklungen und Erkenntnisse zum bisher unbekannten Coronavirus richten sich die Aktivitäten der Bundes- und Länderregierungen nach wie vor auf eine Verlangsamung bzw. Eindämmung der Ausbreitung und Eingrenzung neuer Infektionsherde.

Parallel sind Krankenhäuser wie die Ruppiner Kliniken umfassend vorbereitet und können bei weiteren Wellen auf eine große Anzahl von intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten mit schweren Krankheitsverläufen entsprechend reagieren – immer mit dem Ziel, jedem schwer Erkrankten in diesem Land die bestmögliche Versorgung zu sichern.

Mit Beginn der Pandemie sollten ab Mitte März zunächst alle planbaren Operationen verschoben werden. Ziel dieser Maßnahme war es, frühzeitig Kapazitäten in den Krankenhäusern frei zu bekommen und möglichst viele Intensiv- und Beatmungsbetten für Corona-Patienten verfügbar zu halten.

Mittlerweile haben wir unseren Regelbetrieb Schritt für Schritt wieder aufgenommen. Unser Planungszentrum setzt sich mit Patienten in Verbindung, um Eingriffe zu terminieren.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist?

Um unsere Patienten sowie die Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen, muss ein negativer Corona-Test - nicht älter als 72 Stunden - vorliegen. Wenn bei Ihnen eine geplante elektive Operation oder ein invasiver Eingriff ansteht, planen wir für Sie daher einen SARS-CoV-2-Test ein. Gegebenenfalls muss die geplante Operation verschoben werden, um das Risiko einer möglichen Erkrankung auszuschließen.

Wie wird das Coronavirus übertragen und wie können Sie sich anstecken?

Das Coronavirus wird von Mensch zu Mensch übertragen – ähnlich wie andere Viren, die Atemwegserkrankungen auslösen. Die Ansteckung erfolgt vor allem über Tröpfcheninfektion und wahrscheinlich auch durch sogenannte Aerosole über Husten oder Niesen, wenn virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges gelangen. Man muss also keinen ganz engen Kontakt mit der infizierten Person haben, aber einigermaßen nah dran sein.

Während Tröpfchen, die sich in der Atemluft finden oder z.B. beim Husten ausgestoßen werden, relativ schnell zu Boden fallen, können sich Aerosole länger in der Luft halten und auch über mehrere Meter verbreitet werden. Die zurzeit in Deutschland geltende Abstandsregel von 1.50 m bietet also Schutz gegen eine durch Tröpfchen übertragene Infektion, aber nicht unbedingt gegen Aerosole.

Aerosole sind feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne, die kleiner als fünf Mikrometer sind und die beim normalen Sprechen, aber vor allem beim Singen oder lauten Lachen und Sprechen sowie bei sportlicher Aktivität in Innenräumen freigesetzt werden und potenziell Viren übertragen können. Die Hinweise, dass das Coronavirus auch im normalen gesellschaftlichen Umgang über Aerosole – beispielsweise in der Raumluft – übertragen werden kann, sind daher ernst zu nehmen, auch wenn eine abschließende Bewertung zum jetzigen Zeitpunkt noch schwierig ist. Demnach sollten Räume, in denen sich mehrere Menschen aufhalten, regelmäßig gelüftet werden. Eine Alltagsmaske kann zusätzlichen Schutz bieten. Die Empfehlung, in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasenschutz zu tragen, soll in erster Linie dafür sorgen, dass infizierte Personen keine Tröpfchen oder Aerosole in ihrer Umgebung verteilen oder dies zumindest reduzieren. Wahrscheinlich bietet das Tragen einer Maske aber auch dem nicht infizierten Träger einen gewissen Schutz davor, infizierte Tröpfchen einzuatmen.

Darüber hinaus ist eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, prinzipiell nicht ausgeschlossen.

Wie lange überdauern die Viren auf Gegenständen wie Türklinken? Kann man sich durch importierte Waren anstecken?

Eine exakte Antwort auf diese Frage gibt es noch nicht. Das RKI gibt an, dass eine Übertragung auf diesen Wegen bislang nicht dokumentiert sei und ergänzt, dass eine Infektion mit SARS-CoV-2 über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie zum Beispiel importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, eher unwahrscheinlich sei.

Zu beachten ist allerdings, dass Coronaviren als sogenannte behüllte Viren bei Raumtemperatur durchschnittlich vier Tage überleben und ansteckend sind. Gelangen infektiöse Tröpfchen auf Gegenstände wie Türklinken, Armlehnen oder Bargeld und werden diese von Gesunden angefasst, kann das Virus übertragen werden. Die Hygieneregeln, also insbesondere das Fernhalten der Hände vom Gesicht und regelmäßiges Händewaschen, bieten davor den besten Schutz.

Wie viel Zeit vergeht zwischen einer Ansteckung und dem Beginn der Erkrankung?

Die Inkubationszeit kann bis zu zwei Wochen andauern, aus diesem Grund werden Kontaktpersonen von Infizierten derzeit 14 Tage unter häusliche Quarantäne gestellt. Meist bricht die Erkrankung aber deutlich früher aus, im Durchschnitt nach fünf bis sechs Tagen.

Wer sollte sich auf das Virus testen lassen?

Als begründeter Verdachtsfall gilt, wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat und Symptome zeigt. Oder wer Kontakt zu einem Infizierten hatte und nun Anzeichen einer akuten Atemwegsinfektion aufweist.

Darüber hinaus kann der Arzt auch ohne begründeten Verdacht entsprechend den Richtlinien des RKI einen Test auf SARS-CoV-2 veranlassen. In Deutschland ist man inzwischen übergegangen, auch stichprobenartig Menschen mit einer fraglichen Grippeerkrankung zu testen, um möglicherweise unentdeckte Übertragungen zu finden.

Risikogebiete ändern sich fortlaufend und sollten tagesaktuell auf den Seiten des RKI eingesehen werden.

Bitte beachten Sie, dass gemäß des Bundesgesundheitsministeriums für Reiserückkehrer aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Deutschland ab dem 08.08.2020 im Sinne der Verantwortung des Einzelnen für Andere eine Testpflicht auf das Virus besteht. Andernfalls drohen Bußgelder.

Bisher müssen Einreisende aus Risikogebieten sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt melden. Seit Kurzem können sich Einreisende aus dem Ausland bereits freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Welche Länder als Risikogebiete gelten, steht auf einer Liste des RKI.

Wie erfolgt ein solcher Test?

Für den Test entnimmt der Arzt einen Abstrich aus dem oberen Hals-Nasen-Rachenraum und schickt diesen ins Labor. Gegebenenfalls werden auch Proben aus den tiefen Atemwegen (z.B. Husten-Auswurf) gewonnen. Die Kosten dafür tragen die gesetzlichen Krankenkassen.

Wie merke ich, dass ich infiziert bin?

Das ist gar nicht so einfach zu erkennen. Es ist möglich, dass man sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hat, ohne dies zu bemerken. Manchmal fallen die Krankheitsanzeichen sehr schwach aus oder fehlen ganz. Allerdings können auch infizierte Personen ohne Symptome das Virus übertragen.

Die spürbaren Beschwerden sind nicht spezifisch, sondern denen einer Erkältung oder Grippe stark ähnlich. Typisch sind Symptome wie Fieber, Husten, Halskratzen oder seltener auch Schnupfen. Manche leiden zudem unter Durchfall. Bei einem schweren Krankheitsverlauf kommt es zusätzlich zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung.

Wenn Sie die Symptome eines Atemwegsinfektes - also Fieber, trockener Husten, Schwindel und Muskelschmerzen - bemerken und/oder

  • innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen sind,
  • Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet hatten oder
  • Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten,

ist eine Abklärung beim zuständigen Gesundheitsamt oder einem Arzt angeraten. Bitte nehmen Sie unbedingt vorher telefonisch Kontakt auf.

Risikogebiete ändern sich fortlaufend und sollten tagesaktuell auf den Seiten des RKI eingesehen werden.

Sofern Sie nur leichte Symptome haben und die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, sollten Sie zuhause bleiben und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Durch das Gesundheitsamt wird eine weitere Abklärung organisiert, falls dies erforderlich ist.

Nur Patienten mit schwereren Symptomen, die voraussichtlich stationär behandelt werden müssen, sollten die Notaufnahme der Ruppiner Kliniken aufsuchen. Nach Möglichkeit informieren Sie bitte unsere Notaufnahme vorab telefonisch. Grundsätzlich steht in unserer Notaufnahme ein gesonderter Wartebereich zur Verfügung.

Das RKI hat konkrete Handlungsempfehlungen herausgegeben, die von uns ständig in unseren Abläufen berücksichtigt werden.

Wie wird behandelt? Wie ist der Handlungsablauf, wenn sich eine Person mit dem Verdacht im Krankenhaus meldet?

Noch gibt es kein Medikament, das den Erreger bekämpft. In Studien wird aktuell getestet, ob existierende antivirale Medikamente auch bei Covid-19 helfen. Ziel ist es derzeit, Beschwerden zu lindern und den Körper zu stärken. Dazu zählt etwa, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen, schwer Erkrankte mit Sauerstoff zu versorgen oder zu beatmen.

Grundsätzlich werden Personen, die befürchten, sich angesteckt zu haben und die Symptome zeigen, im Krankenhaus einer Reiseanamnese unterzogen. Wenn ein begründeter Verdacht besteht, werden diese Personen isoliert und getestet. Die Isolierung wird so lange aufrechterhalten, bis das Testergebnis vorliegt.

Gibt es einen Impfstoff? Wie wird das Virus behandelt?

Nein, einen Impfstoff gibt es noch nicht. Es wird weltweit intensiv geforscht und erste Präparate werden getestet. Auch eine spezifische Behandlung gibt es derzeit nicht. Sie erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch. Antibiotika wirken bei Virusinfektionen nicht, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Sie Antibiotika verordnet bekommen, weil eine zusätzliche Infektion (Superinfektion) mit Bakterien vermutet wird.

Wie lange dauert es, bis sich Erkrankte wieder erholen?

Das hängt von der Schwere der Erkrankung ab. Die WHO geht davon aus, dass rund 80 Prozent der Erkrankungen leicht verlaufen, 13 Prozent schwer und sechs Prozent kritisch. Bisherige Erfahrungswerte zeigen, dass sich Menschen mit einem leichten Krankheitsverlauf in der Regel innerhalb von zwei Wochen wieder erholen. Bei Menschen mit einem schweren Krankheitsverlauf dauert es zwischen drei und sechs Wochen. Bei einem kritischen Krankheitsverlauf hingegen geht es erst einmal darum, das Leben der Betroffenen zu retten. In diese Kategorie fallen Menschen mit Atemversagen, einer Sepsis oder Multiorganversagen. Ob Langzeitfolgen zu befürchten sind, wie momentan häufig berichtet wird, ist noch nicht eindeutig geklärt. Aufgrund der Neuartigkeit des Virus und der Krankheit lassen sich momentan keine zuverlässigen Aussagen zu den Langzeitauswirkungen und möglichen Folgeschäden einer Covid-19-Erkrankung treffen.

Wer ist besonders gefährdet?

Alle Altersgruppen können sich infizieren und erkranken. Besonders gefährdet für einen schweren Verlauf sind Menschen höheren Alters. Dieses Kriterium trifft laut RKI leider schon ab einem Alter von 60 Jahren zu. Neben dem Alter spielt offenbar das Geschlecht eine Rolle. Zwar ist das Risiko, sich mit dem neurartigen Coronavirus zu infizieren - soweit bisher bekannt - für Männer und Frauen etwa gleich groß. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Männer häufiger einen schweren Krankheitsverlauf erleiden als Frauen. Die Ursachen dafür sind noch nicht ausreichend erforscht. Der dritte Risikofaktor sind Grund- oder Vorerkrankungen der Atemwege, der Leber, der Niere und des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Bluthochdruck), Diabetes, Übergewicht, Rauchen, ein geschwächtes Immunsystem und Krebserkrankungen.

Was ist mit Kindern?

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Kinder zwar erkranken können, aber etwas weniger empfänglich für eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind und das Virus möglicherweise seltener übertragen als Erwachsene. Abgesehen davon zeigen sie nicht immer Symptome. Das muss jedoch noch weiter untersucht werden. Ein schwerer Verlauf der Erkrankung bei ansonsten gesunden Kindern (nicht chronisch vorerkrankt) ist sehr selten.

Wo kann ich weitere aktuelle Informationen erhalten?

Da sich die Informationen sich sehr schnell ändern, finden Sie hier Links zu den relevanten Seiten, die sehr regelmäßig aktualisiert werden, aber auch Informationsstellen in Brandenburg und hier vor Ort:

Bürgertelefon
des MSGIV

Ärzte-Finder