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Presse & Medien

Pressemitteilungen

03.12.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 48, 03.12.2021)

Auch in dieser Woche nahm die Zahl von Covid-19-Patient*innen, die stationär behandelt werden müssen, weiter zu. Derzeit behandeln wir 24 erwachsene Covid-19-Patient*innen, davon acht auf der Intensivstation. Zudem sind zwei Kinder in stationärer Behandlung. Von den normalstationär aufgenommenen Patient*innen sind bis auf fünf Patient*innen alle geimpft. Auf der Intensivstation behandeln wir vier ungeimpfte Patient*innen. Zwei davon müssen derzeit invasiv beatmet werden.

Das Durchschnittsalter aller erwachsenen stationär behandelten Covid-19-Patient*innen liegt bei 70,1 Jahren, das der ungeimpften Patient*innen bei 61,6, das der geimpften bei 74,1 Jahren.

Aufgrund der steigenden Zahlen sehen wir uns gezwungen, weitere Einschränkungen in anderen Bereichen der Gesundheitsversorgung vorzunehmen, um insbesondere die intensivpflichtigen Patient*innen behandeln zu können und die Notfallversorgung aufrecht zu halten. So werden alle nicht dringlichen und planbaren Operationen verschoben.  

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Derzeit behandeln wir insgesamt 26 Covid-19-Erkrankte stationär, 8 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 3 beatmungspflichtig.

Zum Vergleich 03.12.2020: 9 Covid-19-Patient*innen insgesamt, intensivpflichtig 2, davon invasiv beatmet 1

26.11.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 47, 26.11.2021)

Seit etwa drei Wochen steigt die Zahl der Covid-19-Patient*innen, die in den Ruppiner Kliniken stationär behandelt werden müssen, kontinuierlich an. Derzeit behandeln wir 20 Covid-19-Patient*innen, davon fünf auf der Intensivstation. Von den normalstationär aufgenommenen Patient*innen sind bis auf drei Patient*innen alle geimpft, jedoch zumeist hochbetagt und/oder vorerkrankt. Auf der Intensivstation behandeln wir zwei ungeimpfte Patient*innen. Beide müssen derzeit invasiv beatmet werden.

Das Durchschnittsalter aller stationär behandelten Covid-19-Patient*innen liegt bei 74,4 Jahren, das der ungeimpften Patient*innen bei 64,2, das der geimpften bei 77,7 Jahren.

Aufgrund der steigenden Zahlen haben wir wieder eine Covid-19-Station in Betrieb genommen, deren Kapazität wir entsprechend der jeweiligen Lage weiter ausbauen können. Das dafür erforderliche Personal ziehen wir aus anderen Bereichen der Gesundheitsversorgung ab.

Da die Anzahl der Patient*innen mit einer Infektion mit SARS-CoV-2 beständig zunimmt, haben wir außerdem eine Covid-19-Intensivstation in Betrieb genommen. Die Einrichtung dieser Station wird deutlich zu Lasten der „normalen“ Intensivstation gehen, auf der wir bei weiter steigenden Patientenzahlen Betten reduzieren werden müssen. Denn im Vergleich zum Vorjahr hat der Gesetzgeber die Personaluntergrenzen nicht ausgesetzt. Zudem ist auch in den Ruppiner Kliniken ein hoher Krankenstand zu verzeichnen. Ebenso sind wir von der durch die Pandemie verursachten Fluktuation im Pflegebereich betroffen, die sämtliche Krankenhäuser Deutschlands trifft. Insgesamt stehen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zehn Intensivbetten weniger zur Verfügung.

In aller Deutlichkeit: Die Ruppiner Kliniken werden eine Welle, wie sie im Dezember 2020/Januar 2021 auftrat, in diesem Winter nicht bewältigen können. Aus diesem Grund appellieren wir an die Menschen der Region, alle möglichen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das schließt insbesondere die Schutzimpfung mit ein.

Um den Impffortschritt in Ostprignitz-Ruppin zu unterstützen, ist am 22.11.2021 in unserem Haus B eine Impfstrecke für alle Impfwilligen eingerichtet worden. Nach erfolgter Anmeldung können sich hier im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gemeldete Personen impfen lassen. Das Impfteam bittet um Verständnis, dass eine Impfung nur bei bestätigtem Termin erfolgen kann. Anmeldungen sind telefonisch während der Geschäftszeiten des Impfteams (Mo bis Do, 08:00 - 15:00 Uhr) möglich - Hotline: 03391 39-11666. Rund um die Uhr geht es per E-Mail: impfung@ruppiner-kliniken.de. Wir benötigen den vollständigen Namen der Impfinteressenten, das Geburtsdatum und die Kontaktdaten.

Um sowohl unsere Patient*innen wie auch die Kolleg*innen bestmöglich zu schützen, setzen wir konsequent eine 3G+-Regelung um. In patientennahen Bereichen werden tägliche SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests durchgeführt. In allen anderen Bereichen finden dreimal wöchentlich Testungen statt. Ungeimpfte Kolleg*innen werden täglich getestet. In allen Gebäuden der Ruppiner Kliniken sowie der verbundenen Unternehmen gilt eine FFP2-Maskenpflicht - auch für Patient*innen (ausgenommen im Patientenzimmer).   

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Derzeit behandeln wir insgesamt 20 Covid-19-Erkrankte stationär, 5 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 2 beatmungspflichtig.

Zum Vergleich 26.11.2020: 4 Covid-19-Patient*innen insgesamt, intensivpflichtig 1, davon invasiv beatmet 1


19.11.2021

Impfzentrum eingerichtet – bitte melden Sie sich an

Am 22.11.2021 öffnet in den Ruppiner Kliniken ein Impfzentrum. Nach erfolgter Anmeldung können sich hier im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gemeldete Personen impfen lassen. Wir bitten um Verständnis, dass eine Impfung nur bei bestätigtem Termin erfolgen kann.

Bitte melden Sie sich bevorzugt über die Kontaktformulare auf der Webseite des Landkreises Ostprignitz-Ruppin an.

Erstimpfungen vom 26. November bis vorerst 11. Dezember 2021: https://corona-test-opr.appointmind.net/?cap=NWM1
Booster- und Zweitimpfungen vom 26. bis 27. November 2021: https://corona-test-opr.appointmind.net/?cap=NWM3
Booster- und Zweitimpfungen vom 29. November bis 04. Dezember 2021: https://corona-test-opr.appointmind.net/?cap=NWM5
Booster- und Zweitimpfungen vom 06. bis 11. Dezember 2021: https://corona-test-opr.appointmind.net/?cap=NWNi

Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich während der Geschäftszeiten unseres Impfteams (Mo bis Do, 08:00 - 15:00 Uhr) telefonisch anzumelden. Hotline: 03391 39-11666. Rund um die Uhr können Sie sich per E-Mail anmelden: impfung@ruppiner-kliniken.de. Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen, das Geburtsdatum und Ihre Kontaktdaten an. Teilen Sie uns außerdem mit, ob Sie eine Erst- oder eine Auffrischungsimpfung benötigen sowie ggf. das Datum der letzten Impfung. Das Impfteam der Ruppiner Kliniken meldet sich dann zeitnah mit einem Terminvorschlag bei Ihnen. Die Datenschutzinformationen gemäß Art. 12 ff. DSGVO finden Sie hier.


16.11.2021

Schilddrüsenzentrum Neuruppin als Mitglied des Deutschen Schilddrüsenzentrums zertifiziert

Viele Jahre unbemerkt, äußern sich Erkrankungen der Schilddrüse häufig mit unspezifischen Symptomen – Schluckbeschwerden, Schwitzen oder innere Unruhe können ebenso dazuzählen wie Heiserkeit, Luftnot oder unerklärliche Gewichtszu- oder -abnahme.

Ursache dieser Symptome können eine Vergrößerung der Schilddrüse, hormonelle Fehlfunktionen (Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse) sowie gut- oder auch bösartige Schilddrüsenknoten sein. Etwa bei einem Drittel der Erwachsenen in Deutschland bildet sich im Laufe des Lebens wenigstens eine krankhafte Schilddrüsenveränderung.

Die bestmögliche Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen setzt umfassendes Wissen und fachliches Können von Expert*innen verschiedener medizinischer Disziplinen voraus. Zudem benötigen die behandelnden Ärzt*innen eine moderne medizintechnische Ausstattung.

In den Ruppiner Kliniken, Universitätsklinikum der MHB, finden Betroffene im Schilddrüsenzentrum die optimalen Bedingungen für eine erfolgreiche Behandlung. Durch eine interdisziplinäre und vernetzte Zusammenarbeit mit Endokrinologen, Nuklearmedizinern und Pathologen können im Schilddrüsenzentrum sämtliche konservative und chirurgische Behandlungsoptionen auf diesem Gebiet angeboten werden – von medikamentösen Therapien über interventionelle Eingriffe bis hin zu operativen Verfahren.

Mit der Zertifizierung durch das Deutsche Schilddrüsenzentrum wurde die Qualität der Behandlung in den Ruppiner Kliniken durch externe Prüfer bestätigt. Insbesondere bei operativen Verfahren achten die Prüfer auf eine geringe Komplikationsrate (z.B. Stimmbandlähmungen) und die Anwendung modernster Verfahren. In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie wird soweit wie möglich (bspw. im Bereich der Nebenschilddrüse) minimalinvasiv operiert.

Zudem finden zahlreiche Maßnahmen zur Senkung des Operationsrisikos Anwendung. Dazu gehören der Einsatz einer Lupenbrille (optische 2,5-fache Vergrößerung des OP-Feldes), das Neuromonitoring (spezielles Gerät zur sicheren Auffindung und Funktionsüberwachung der Stimmbandnerven), modernste Gefäß- und Gewebeversiegelungstechniken, der intraoperative Ultraschall (z. B. zum Auffinden von Nebenschilddrüsenadenomen) und die intraoperative Anwendung von ICG (Indocyaningrün zum Auffinden von Nebenschilddrüsen und Erhalt deren Durchblutung).          

Ein weiterer Vorteil ist die ambulante Versorgung von Patient*innen mit Schilddrüsenerkrankungen in Zusammenarbeit mit den behandelnden Hausärzt*innen. In der chirurgischen Hochschulambulanz angebotenen Schilddrüsensprechstunde besteht die Möglichkeit einer individuellen und ausführlichen Beratung über die möglichen Behandlungsoptionen. Die Behandlungsplanung erfolgt nach persönlichem, vertrauensvollem Gespräch, anschließender klinisch/apparativen Untersuchung in Absprache mit allen Expert*innen und gemeinsam mit den Betroffenen.

Sprechstunde:

Dienstags, 08:30 - 12:30 Uhr und nach Vereinbarung
Anmeldung unter Tel.: 03391 39-36800

Ansprechpartner:

  • Dr. med. Vahid H. Malayeri
    Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
    Leiter der endokrinen Chirurgie und des Schilddrüsenzentrums
  • Dr. med. Hendrik C. Albrecht
    Ltd. Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Prof. Dr. med. Stephan Gretschel
    Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • PD Dr. med. Ulf Elbelt
    Oberarzt der Endokrinologie und Gastroenterologie (Medizinische Klinik B)

Kooperationspartner

  • Dr. med. Rainer Grieg
    Leiter der Nuklearmedizin und Ltd. OA der Radiologie
  • Dr. med. Frank Lippek
    Leiter des Instituts für Pathologie und Zytologie

28.10.2021

Mobiles Herz-MRT jetzt auch in Neuruppin

„HerzCheck“ ermöglicht die Früherkennung der Herzinsuffizienz*

Rund 2,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer sogenannten Herzschwäche. In Brandenburg sind im Vergleich zum Bundesdurchschnitt besonders viele Menschen daran erkrankt. Die Magnetresonanztomografie (MRT) ermöglicht eine frühzeitige Erkennung dieser gefährlichen Volkskrankheit, ist in Flächenländern häufig jedoch nur eingeschränkt verfügbar. Mit dem Projekt „HerzCheck“ werden MRT-Untersuchungen des Herzens auch in ländlichen Regionen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns möglich gemacht: Mithilfe mobiler MRT-Einheiten. Ein solcher MRT-Truck steht ab sofort an den Ruppiner Kliniken in Neuruppin.

Ziel von „HerzCheck“ ist es, eine Herzinsuffizienz bei Risikopatientinnen und -patienten frühzeitig zu erkennen und so deren Prognose und Lebensqualität zu verbessern. Zudem können hohe Folgekosten einer erst spät diagnostizierten Herzinsuffizienz deutlich gesenkt oder sogar vermieden werden. Den Betroffenen bleiben belastende Krankenhausaufenthalte erspart.

Geschultes medizintechnisches Personal führt die MRT-Untersuchung in den mobilen Einheiten sicher und zuverlässig durch. Die Untersuchungsdaten werden dann unter Beachtung aller Datenschutzvorgaben online an das DHZB übermittelt und dort durch Ärztinnen und Ärzte des Deutschen Herzzentrums ausgewertet. Auf der Basis des Befundes erhalten die Patientinnen und Patienten sowie ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte Empfehlungen für die weitere Therapie. Ein Jahr nach der Erstuntersuchung wird der gesundheitliche Zustand aller Patientinnen und Patienten mit auffälligem Befund erneut untersucht und der Therapieerfolg wissenschaftlich evaluiert. Auch eine Teilgruppe mit unauffälligem Befund wird als Stichprobe erneut untersucht.

„Das Projekt ermöglicht ein Screening von Risikopatientinnen und -patienten, das bislang nicht durchgeführt wurde“ erklärt Dr. Gunnar Pietzner, Geschäftsführer der Ruppiner Kliniken GmbH. „Damit leistet es einen wesentlichen Beitrag zur Grundlagen- und Versorgungsforschung. Wir freuen uns daher sehr, als Kooperationspartner dabei zu sein.“

Landrat Ralf Reinhardt nahm die Eröffnung des neuen „HerzCheck“-Standortes zum Anlass, den Projektpartnern für ihr Engagement in der Region zu danken: „Projekte, die der Früherkennung dienen und hochwertige Medizintechnik sowie spezielles Know-How vor Ort zur Verfügung stellen, leisten einen wertvollen Beitrag, die Menschen in unserem Landkreis vorbeugend medizinisch zu betreuen, um auch im höheren Alter gesund zu bleiben."

Das Projekt unter medizinischer Leitung des Deutschen Herzzentrums Berlin wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) mit über 7 Millionen Euro gefördert. Konsortialpartner sind die AOK Nordost ­­– die Gesundheitskasse, die medneo Deutschland GmbH als Betreiberin der mobilen MRT-Systeme und der IT-Technologie, das Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen, die Universitätsmedizin Göttingen, die Universitätsklinik Köln sowie das Universitätsklinikum Heidelberg.

Weitere Informationen unter: www.herzcheck.org

*gemeinsame Presseerklärung mit der AOK Nordost und dem Deutschen Herzzentrum Berlin


20.10.2021

Ergänzung des ambulanten Leistungsangebotes

Mit der Anerkennung als Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) eröffnet sich den Ruppiner Kliniken die Möglichkeit, Hochschulambulanzen einzurichten. Hier können Patienten mit schweren, komplexen Erkrankungen ambulant behandelt werden. Zudem leisten die Ambulanzen einen Beitrag für Forschung und Lehre.
Wir sehen die Hochschulambulanzen daher als eine wesentliche Ergänzung des ambulanten Leistungsangebotes in unserem Landkreis. Gestartet haben wir  mit der Einrichtung einer urologischen Hochschulambulanz sowie einer chirurgischen Ambulanz.

Sprechzeiten:
Chirurgische Hochschulambulanz
Mittwoch: 08:30 - 12:30 Uhr

Urologische Hochschulambulanz
Mittwoch: 12:00 - 15:00 Uhr

Beide Ambulanzen befinden sich im Haus K, 2. OG.

Anmeldungen sind möglich über Tel.: 03391 39-36800


07.10.2021

Änderung Besuchsregelung/Testung von ungeimpften Besucher*innen

Als Gesundheitseinrichtung sehen wir unsere besondere Verantwortung sowohl für unsere Patientinnen und Patienten wie auch alle Mitarbeitenden. Unser Ziel ist und war der bestmögliche Schutz vor einer Infektion mit SARS-CoV-2. Gleichzeitig setzen wir alles daran, dass bei gleichzeitig hohen Schutzbestimmungen unsere Patient*innen ihre Angehörigen sehen können.

Seitdem Angehörigenbesuche wieder möglich sind, haben wir für alle Besucher*innen daher einen negativen Schnell- oder PCR-Test vorausgesetzt. Aufgrund der weiter sinkenden Inzidenz sowie der Änderung der Testverordnung des Bundes stellen wir nunmehr auf die 3G-Regelung um.

Ab dem kommenden Freitag, 08.10.2021, gilt für Angehörigenbesuche die 3G-Regelung. Geimpfte und von einer Covid-19-Erkrankung Genesene können ihre Angehörigen gemäß geltender Regelungen ohne vorherige Testung besuchen. Die entsprechenden Nachweise werden auf den Stationen überprüft. Alle weiteren Regelungen (Besuchszeiten, Anzahl der Besucher*innen pro Patient*in, Datenerhebung zur Kontaktnachverfolgung) bleiben weiterhin bestehen.

Die Ruppiner Kliniken bieten außerdem ungeimpften Besucher*innen ab dem kommenden Freitag täglich zwischen 13:00 und 14:00 Uhr kostenfreie Testungen an. Diese Testmöglichkeit besteht ausschließlich für Besucher*innen unserer Patient*innen. Ein Kontrollabgleich findet statt. Die Testung erfolgt im Haus N (Zentrale Teststrecke).


15.09.2021

Fit für die DKMS

In diesem Jahr musste unser traditioneller Gesundheitstag für die Kolleginnen und Kollegen pandemiebedingt etwas umgestaltet werden. Damit die Fitness nicht zu kurz kommt, haben wir zu gemeinsamem Hula-Hoop-Training aufgerufen. Zum Ansporn gab es für jede erfolgreiche Minute eine kleine Spende für die DKMS.

Darüber hinaus hatten die Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, sich über das umfassende Programm zur betrieblichen Gesundheitsförderung an den Ruppiner Kliniken zu informieren. Zahlreiche Maßnahmen, die im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements durch den Arbeitgeber finanziell unterstützt oder kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, zahlen auf das Fitness- und Gesundheitskonto unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein. Die Maßnahmen umfassen unter anderem Präventionskurse, reduzierte Mitgliedsbeiträge in Fitnessstudios, Rauchentwöhnung, Entspannungstraining, Ernährungsberatung und Weiterbildungsangebote.


09.09.2021

Zum Thema Demenz: 21. September, ab 15:00 Uhr

Am 21. September wird seit 1994 der Welt-Alzheimer-Tag veranstaltet. Mit Vorträgen und Tagungen soll auf die Situation der etwa 1,6 Millionen an Demenz Erkrankten und ihrer Angehörigen aufmerksam gemacht werden. Aus diesem Grund findet in den Ruppiner Kliniken eine Informationsveranstaltung zum Thema Alzheimer und Demenz statt. Hier erhalten Interessierte und Betroffene Experteneinblicke in dieses vielfältige Erkrankungsbild. (Themenüberblick und weitere Informationen)

Zudem stellen wir das Angebot unserer neuen Gedächtnissprechstunde vor. Denn schon leichte Gedächtnisstörungen sollten, gleich ob mit oder ohne depressive Symptome, ernst genommen werden. Eine frühzeitige Diagnostik von Gedächtnisstörungen ermöglicht die Erkennung und die Behandlung von Erkrankungen im Anfangsstadium. Ein schnelles Handeln steigert die Anzahl der Behandlungsmöglichkeiten und kann so helfen, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Weitere Informationen zur Gedächtnissprechstunde finden Sie hier.


06.09.2021

Sportlich unterwegs

Unter dem Motto „Gemeinsam in Bewegung“ fand nach einer Corona-Zwangspause das erste Drachenbootrennen seit fast zwei Jahren statt. Mit dabei war auch wieder unsere Mannschaft. Zuversichtlich und bestens vorbereitet bestritt das Mixed-Team alle Rennen mit Bravour. Schließlich reichte es für einen hervorragenden 6. Platz. Glückwunsch! Wir bedanken uns außerdem herzlich für die Trainingsunterstützung des Drachenbootteams „Roter Max“.


23.08.2021

Karriereklick am 9. September

Ganz egal, wo Sie sind. Mit Ihrem Smartphone, Tablet oder Rechner können Sie sich am 9. September ganz bequem in die Ruppiner Kliniken klicken. Am 9. September beantworten wir alle Fragen rund um eine Karriere in unserem Pflege-Team. Digital und ohne Anmeldung gewähren wir Einblicke in den Berufsalltag im Universitätsklinikum und informieren über Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim größten Arbeitgeber der Region. Weiterführende Informationen und den Link zur Veranstaltung finden Sie hier.


13.07.2021

Gesundheitsministerin besucht Traumaambulanzen

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher hat sich vor Ort über unsere Traumaambulanzen informiert. Hier erhalten Opfer von Gewalttaten psychotherapeutische Soforthilfe. Wir bieten diese unbürokratische Hilfe sowohl für Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche an. Ebenso richtet sich das Angebot an Angehörige, Nahestehende und Hinterbliebene, die unter psychischen Folgen dieser extrem belastenden Erfahrung leiden. Ziele der Behandlung sind unter anderem die Reduktion bestehender Belastungssymptome, die Wiederherstellung der Selbstkontrolle sowie die Prävention von Traumafolgestörungen. Eine Anmeldung ist ohne Überweisung möglich.

Nach telefonischer Kontaktaufnahme findet zeitnah eine aus­führliche diagnostische Einschätzung sowie Abklärung der psychotherapeutischen Behandlungsbedürftigkeit und notwendigen Akutmaßnahmen statt. Auf dieser Grundlage kann die Indikation für eine traumaspezifische Behandlung gestellt werden, welche bis zu 15 Sitzungen umfasst. Zusätzlich dazu bieten wir eine Beratung zu Therapieangeboten in unserer Klinik und anderen Einrichtung der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung an.

Informationen finden Sie hier.


05.07.2021

Willkommen im Team!

Nach vielen Herausforderungen haben die Medizinische Hochschule Brandenburg und die Ruppiner Kliniken nun den wesentlichen Meilenstein erreicht. Die ersten approbierten Ärztinnen und Ärzte, die an unserer Hochschule ausgebildet wurden, beginnen in den kommenden Monaten ihre Tätigkeit in den Trägerkliniken.

Am 1. Juli nahm Maria König ihre Ausbildung zur Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin in unserer Klinik auf. Erst im Juni hat die 31-Jährige ihre letzte Prüfung zum 3. Staatsexamen abgelegt. Wir freuen uns sehr, dass sie sich – nach vielen positiven Eindrücken während Famulaturen und des Praktischen Jahres – für die Ruppiner Kliniken entschieden hat und wünschen ihr viel Erfolg!


21.06.2021

Onkologische Spezialsprechstunde von Deutscher Krebsgesellschaft ausgezeichnet

Gebärmutterhalskrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen - etwa 5.000 erkranken jedes Jahr daran. In den frühen Stadien verursacht die Erkrankung keine Symptome. Ähnlich verhält es sich bei Scheiden- und Scheideneingangskrebs. Daher ist es so wichtig, regelmäßig die Vorsorgetermine bei einem Gynäkologen wahrzunehmen.

Hier werden unter anderem Haut-/Schleimhautveränderungen an Gebärmutterhals, Scheide oder Vulva sicher erkannt, da auch kleine Zellveränderungen in den entnommenen Zellproben (PAP-Test/Abstrich) entdeckt werden.

Mit den geänderten Vorsorgerichtlinien zur Früherkennung von insbesondere Gebärmutterhalskrebs ist seit dem 1. Januar 2020 die weitere Abklärung von diesen auffälligen Befunden Bestandteil eines verbesserten Früherkennungsprogramms.

Wenn der behandelnde Frauenarzt Zellveränderungen an Zellabstrichen feststellt, kann er die betroffene Patientin in eine Dysplasiesprechstunde einweisen. Der Leiter des Gynäkologische Krebszentrum der Ruppiner Kliniken, Chefarzt Dr. Bernd Christensen, bietet diese Spezialsprechstunde an. Hier wird mit speziellen Untersuchungen festgestellt, ob es sich bei den Veränderungen um Krebs oder eine Vorstufe davon handelt, eine sogenannte Präkanzerose.

Die umfangreiche Diagnostik beinhaltet mikroskopische Untersuchungen des äußeren Genitals und des Gebärmutterhalses (Kolposkopie) sowie die feingewebliche Untersuchung von entnommenen Gewebeproben. Mithilfe dieser diagnostischen Maßnahmen lässt sich feststellen, ob die Zell- und Gewebeveränderungen behandlungsbedürftig sind oder nicht oder ob sie sich mit der Zeit selbst zurückbilden. So können zum einen unnötige operative Eingriffe verhindert werden. Zum anderen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, auch Tumore, die nicht direkt am Gebärmutterhals lokalisiert sind, in frühzeitigen Stadien zu entdecken und somit die Heilungschancen zur erhöhen.

Bei behandlungsbedürftigen Befunden werden die Therapieoptionen mit den Patientinnen erörtert und im Rahmen des wöchentlich stattfindenden Tumorboardes mit Expert*innen verschiedener medizinischer Fachdisziplinen diskutiert. So können die betroffenen Frauen sicher sein, bestmöglich behandelt zu werden.

Patientinnen sollten darauf achten, dass eine Dysplasiesprechstunde als Bestandteil eines Gynäkologischen Krebszentrums von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert wurde. Die Experten der DKG überprüfen die Struktur- und Behandlungsqualität der Sprechstunden.

Die Dysplasiesprechstunde des Gynäkologischen Zentrums der Ruppiner Kliniken konnte sich nun erfolgreich zertifizieren lassen. Das DKG-Siegel zeigt die breite Expertise des behandelnden Arztes bei Diagnostik und Therapie von Gebärmutterhalskrebs. Die Patientinnen werden von einem interdisziplinären Team nach den national gültigen Richtlinien betreut. Zudem sichert die kontinuierliche Fortbildung der Ärztinnen und Ärzte Therapie und Diagnostik nach modernsten Standards.  

Weitere Informationen zu den Qualitätskriterien finden Sie hier.


10.06.2021

Angehörigenbesuche wieder möglich

Wir freuen uns, dass wir das absolute Zutritts- und Besuchsverbot aufheben können. Ab dem 10. Juni 2021 können Sie Ihre Angehörigen wieder besuchen. Zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten sowie aller Mitarbeitenden gelten jedoch weiterhin eingeschränkte Besuchszeiten und weitere Regelungen:
- Besuche sind täglich in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr möglich.
- Max. 1 Besucher pro Tag/Patient
- Während des Aufenthaltes in den Gebäuden besteht eine FFP2-Masken-Pflicht.
- Besucher*innen benötigen einen tagesaktuellen negativen Antigen-Schnelltest oder einen negativen SARS-CoV-2-PCR-Test, der nicht älter sein darf als 48 Stunden.

Bitte bringen Sie diesen Besucherfragebogen bereits ausgefüllt mit und melden Sie sich beim Pflegestützpunkt auf der Station. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die Kontaktdaten unserer Besucher*innen datenschutzkonform erfassen und fristgemäß aufbewahren müssen.

Leicht abweichende Besuchsregelungen gelten für die Geburtshilfe (Haus S). Hier sind max. 2 Besucher pro Tag/Patientin vorgesehen. Erwachsene Besucher*innen benötigen einen negativen Test und müssen FFP2-Maske tragen. Geschwisterkinder können OP-Masken tragen, eine Testpflicht besteht für sie nicht. Die Besuchszeiten sind hier ausgeweitet auf 07.00 bis 09.00 Uhr und 16.00 bis 19.00 Uhr täglich.

Eine Übersicht über Testmöglichkeiten finden Sie hier:


21.05.2021

Corona-Update (KW 20, 21.05.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen ist auf den tiefsten Stand seit Beginn der Pandemie zurückgegangen. Wir behandeln derzeit drei Covid-19-Patient*innen auf unserer Covid-19-Intensivstation, zwei davon beatmet.  

Diese erfreuliche Entwicklung erlaubt es uns, Vorbereitungen zu treffen, schnellstmöglich in den Normalbetrieb zurückzukehren. Derzeit prüfen wir die Möglichkeiten der weiteren Trennung von Covid-19- und „reinen“ Bereichen in der Notaufnahme und dem Zentral-OP. Zudem planen wir die Wiederaufnahme von Präsenzveranstaltungen.

Da die Eindämmungsverordnung noch bis zum 28. Mai 2021 gültig ist, bleibt das Besuchsverbot zunächst bestehen. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir dieses demnächst nach und nach aufheben und in einem ersten Schritt eingeschränkte Besuchszeiten ermöglichen können.

Voraussetzung für alle geplanten Aufnahmen bleibt ein negativer SARS-CoV-2-PCR-Test, der nicht älter sein darf als 48 Stunden. Aus diesem Grund erhöhen wir die Testkapazitäten für unsere stationären Patienten. Die Testungen finden weiterhin im Haus N statt

Zum Ende der Woche befinden sich 0 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung oder als Kontaktperson in Quarantäne. Von den in dieser Woche durchgeführten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei unseren Mitarbeiter*innen zeigte keiner ein positives Ergebnis an. Eine Analyse der in den vergangenen Monaten durchgeführten wöchentlichen Mitarbeitertestungen zeigte eine Positivrate von 0,24 Prozent. In der Hochphase der 2. Welle lag diese bei 3,1 Prozent. Die Testbereitschaft unserer Mitarbeitenden ist unverändert hoch.

Derzeit behandeln wir insgesamt 3 Covid-19-Erkrankte stationär, 3 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 2 beatmungspflichtig.


18.05.2021

Wir zeigen „Flagge für Vielfalt“

Im vergangenen Jahr haben die Ruppiner Kliniken die Charta der Vielfalt unterzeichnet und damit ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz in der Arbeitswelt und die Wertschätzung für alle unsere Kolleginnen und Kollegen gesetzt – unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. In diesem Jahr beteiligen wir uns daher am 9. Diversity-Tag, der den Vielfaltsgedanken weiter in die Arbeitswelt trägt. Neben unseren Kolleg*innen haben auch unsere Kleinsten aus der Kita Wirbelwind an der Aktion „Flagge für Vielfalt“ teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen wir in der Cafeteria sowie auf Facebook und Instagram.


11.05.2021

Nachwuchs für den Teich

Heute melden wir uns mit besonderen News: Die Enten, die zu großer Zahl den Teich in unserem Gesundheitspark bevölkern, suchen sich mitunter ungewöhnliche Orte zum Brüten aus. Seit Jahren schon nisten sie auf der Dachterrasse der Klinik für Strahlentherapie. Die Enten sind dort zwar sicher vor Raubfeinden – doch der Nistplatz stellt sie auch vor besondere Herausforderungen: Die frisch geschlüpften Küken kommen nicht vom Dach zum Teich. Daher eilen unsere Kolleg*innen der Park- und Landschaftspflege Jahr für Jahr zur Unterstützung. 19 kleinen Entchen (Rekord!) haben sie heute per Karton-Express vom Dach des W-Hauses zum Teich gebracht.


07.05.2021

Corona-Update (KW 18, 07.05.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen geht weiter deutlich zurück. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinische Behandlung benötigen, ist ebenfalls rückläufig, aber aufgrund der langen Behandlungsdauer höher als die Belegung unserer Covid-19-Normalstationen.  

Aufgrund dieser Entwicklung haben wir Schritte eingeleitet, um nach und nach einen den Pandemiebedingungen angepassten Normalbetrieb wiederaufzunehmen. So erhöhen wir sukzessive die OP-Kapazitäten und öffnen Stationen. Voraussichtlich im Juni sollen die neurologische und die geriatrische Tagesklinik ihren Betrieb wiederaufnehmen.  Voraussetzung für alle geplanten Aufnahmen bleibt weiterhin ein negativer SARS-CoV-2-PCR-Test, der nicht älter sein darf als 48 Stunden.

Zum Ende der Woche befinden sich 0 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne. Zwei Kolleg*innen sind als Kontaktperson 1. Grades in Quarantäne. Von den in dieser Woche durchgeführten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei unseren Mitarbeiter*innen zeigte keiner ein positives Ergebnis an.

Derzeit behandeln wir insgesamt 8 Covid-19-Erkrankte stationär, 4 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 2 beatmungspflichtig.


28.04.2021

Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie zum Professor ernannt

Im Rahmen der vergangenen Fakultätsratssitzung wurde Dr. Marec von Lehe zum Professor der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) ernannt. Er vertritt hier die Neurochirurgie in Forschung und Lehre. Mit der Ernennung wird neben der wissenschaftlichen Leistung auch das Engagement für die Medizinerausbildung gewürdigt. Seit 2018 ist Prof. Dr. Marec von Lehe maßgeblich an der Entwicklung eines epilepsiechirurgischen Schwerpunktes in Neuruppin beteiligt. Dieses spezielle Leistungsspektrum vermittelt er seitdem auch an die Studierenden der MHB. Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg!


23.04.2021

Corona-Update (KW 16, 23.04.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen ist nach einem deutlichen Anstieg Ende März auf einem im Vergleich zum Jahresanfang niedrigeren Niveau stabil. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinische Behandlung benötigen, ist ebenfalls gleichbleibend hoch, aber deutlich geringer als noch im Januar.

Weiterhin gilt die Allgemeinverfügung der Landesregierung zur Freihaltung von somatischen Bettenkapazitäten. Das heißt für uns, dass wir 30 % unserer ITS-Kapazitäten und 20 % Bettenkapazitäten in den anderen somatischen Bereichen freihalten bzw. für die Behandlung von Covid-19-Patient*innen nutzen müssen.

Planbare Eingriffe und Operationen sind daher zum Teil ausgesetzt.

Zum Ende der Woche befinden sich vier von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne. Drei Kolleg*innen sind als Kontaktperson 1. Grades in Quarantäne. Von den in dieser Woche durchgeführten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei unseren Mitarbeiter*innen zeigte keiner ein positives Ergebnis an.

Derzeit behandeln wir insgesamt 19 Covid-19-Erkrankte stationär, 10 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 6 beatmungspflichtig.


15.04.2021

SPZ als Teil des Neuromuskulären Zentrums zertifiziert

In Deutschland leiden ca. 100.000 Menschen an einer neuromuskulären Erkrankung. Diese sind gekennzeichnet durch einen fortschreitenden Verlust der Bewegungsfreiheit. Für die seltenen – in den meisten Fällen genetisch bedingten – Erkrankungen gibt es derzeit noch keine Heilung. Daher steht der Erhalt der Lebensqualität bei einer individuellen lindernden Therapie im Vordergrund der interdisziplinären Betreuung der Betroffenen. Dabei helfen die Fachärzt*innen für Neuropädiatrie unseres Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ). Hier werden Kinder mit einer neuromuskulären Erkrankung in Zusammenarbeit mit Kardiologen, Pulmonologen, Orthopäden, Rheumatologen, Physiotherapeuten und Sozialberatern diagnostiziert und behandelt. Als ein wesentlicher Bestandteil des Neuromuskulären Zentrums Brandenburg wurde unser SPZ nun zertifiziert. Unabhängige Experten haben die Qualität der fachgerechten und umfassenden Therapie dieser seltenen Erkrankungen bestätigt. Das Angebot des SPZ sichert die wohnortnahe Versorgung der kleinen Patient*innen auch mit seltensten Erkrankungen.


13.04.2021

Dr. Matthias Voth verlässt die Ruppiner Kliniken

Der Geschäftsführer der PRO Klinik Holding GmbH (PKH) und Ärztliche Direktor der Ruppiner Kliniken (RK), Dr. Matthias Voth, wird das Klinikunternehmen im gegenseitigen Einvernehmen, vorbehaltlich der Sitzung des Aufsichtsrats, zum 16.04.2021 verlassen und auf eigenen Wunsch die Geschäftsführung mit sofortiger Wirkung niederlegen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu widmen. Interimistisch übernimmt Dr. Gunnar Pietzner die geschäftsführenden Aufgaben von Dr. Voth.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der PKH, Ronny Kretschmer, würdigt im Namen aller Aufsichtsratsmitglieder die großen Leistungen und hohen Verdienste von Dr. Matthias Voth für die RK und die PKH als größtes Unternehmen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Mehr als zehn Jahre leitete er die Geschicke des Unternehmens äußerst erfolgreich – auch in Krisenzeiten. „Herr Dr. Voth übernahm die Geschäftsführung im Jahr 2011 unter Bedingungen, die alles andere als einfach waren. Angesichts einer hohen Schuldenlast brachte er in den folgenden Jahren die notwendige strukturelle Neuaufstellung und Sanierung des Klinikunternehmens erfolgreich voran“, hebt der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Ronny Kretschmer, hervor. „Dabei hatte er immer die Patienten und ihre umfassende und verlässliche medizinische Versorgung fest im Blick. Die hohe medizinische Qualität eines Schwerpunktversorgers auch und gerade im ländlichen Raum war sein zentrales Anliegen.“ Das galt auch unter zunehmend erschwerten Rahmenbedingungen und höchstem Kostendruck im Gesundheitswesen.

Zugleich hat sich Dr. Matthias Voth um die Gründung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) sehr verdient gemacht und engagiert die Entwicklung der RK zu einer Universitätsklinik eingeleitet. „Mir war es immer wichtig, Forschung, Wissenschaft und Praxis durch eine enge Zusammenarbeit von RK und MHB zu verbinden, um das Klinikunternehmen und den Standort zu stärken, unabhängig und krisenfest zu machen“, so Dr. Voth.

Nicht zuletzt führte Dr. Matthias Voth die RK durch die noch anhaltende Coronakrise und wehrte die schwersten Folgen der Pandemie durch konsequentes Handeln und Bündeln aller Kräfte ab. Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellte er zugleich die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu jedem Zeitpunkt sicher.

Die Gremien der PKH sowie der RK und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter danken Herrn Dr. Matthias Voth für seinen großen und vorbildlichen Einsatz in den vergangenen Jahren, der dem Unternehmen eine gute Basis für die Zukunft auch in so dynamischen Zeiten, wie diesen, geschaffen hat. „Dieser Einsatz wird fehlen und wir bedauern sein Ausscheiden sehr“, so Kretschmer.

Dr. Matthias Voth: „Ich danke herzlich allen Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, meinem Kollegen, Herrn Dr. Pietzner, in der Geschäftsführung sowie dem Aufsichtsrat und Landkreis für die gute, zum Teil auch herausfordernde Zusammenarbeit in der zurückliegenden Dekade. Sie wird mir in guter Erinnerung bleiben“.


30.03.2021

Über Ostern medizinisch gut versorgt

Akute Bauchschmerzen an Karfreitag? Oder plötzlich Fieber am Ostersonntag? Patienten mit akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen erhalten auch über die Ostertage Hilfe beim ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Bei medizinischen Fragen ist die kostenfreie bundesweite Bereitschaftsdienstnummer 116117 erste Anlaufstelle. Medizinisch geschultes Personal vermittelt die Patientinnen und Patienten in das individuell richtige Versorgungsangebot. Dazu zählt vor allem die ärztliche Bereitschaftspraxis im Haus X der Ruppiner Kliniken.

Öffnungszeiten allgemeinärztlicher Bereitschaftsdienst:

Mo., Di., Do.: 19.00 – 21.00 Uhr;
Mi., Fr.: 15.00 – 21.00 Uhr;
Sa., So., Feiertage: 10.00 – 20.00 Uhr

„Auch über die Feiertage ist eine umfassende akutmedizinische Versorgung sichergestellt“, erklärt Dr. Matthias Voth, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer der Ruppiner Kliniken. „Denn im Haus X sind ambulante Leistungen und stationäre Notfallversorgung unter einem Dach vernetzt.“

„Für alle Akutpatienten gibt es somit ein wohnortnahes ambulantes medizinisches Versorgungsangebot“, sagt Dipl.-Med. Andreas Schwark, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB). „Ich danke den vielen Kolleginnen und Kollegen sowie den Arzthelferinnen ganz herzlich für ihr Engagement.“

Achtung: Patienten mit Erkältungssymptomen sollten sich aufgrund der Corona-Pandemie auf jeden Fall telefonisch an die 116117 wenden und nicht direkt in eine ärztliche Bereitschaftspraxis gehen.

Unter www.kvbb.de/patienten/bereitschaftsdienst gibt es eine Übersicht der Bereitschaftspraxen mit Öffnungszeiten und Adressen.


29.03.2021

Delirprävention – Operationen so sicher wie möglich

Ältere Menschen sind im Rahmen einer Operation besonders gefährdet, ein Delir zu entwickeln. Insbesondere Menschen mit einer begleitenden dementiellen Erkrankung zeigen hierfür ein hohes Risiko.

Ein Delir ist ein akuter Verwirrtheitszustand des Gehirns und äußert sich durch typische Symptome wie Störung des Bewusstseins und der Aufmerksamkeit, Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, starke Unruhe oder auch im Gegenteil Apathie und Antriebslosigkeit. Besonders für die Angehörigen ist dies eine schwierige Situation. Denn so unruhig oder auch aggressiv kennen sie ihren Angehörigen nicht. Aber auch für die Betroffenen selbst ist dies beängstigend. Das Entstehen eines Delirs ist fast immer auf mehrere Ursachen zurückzuführen und nicht immer ist es möglich, ein Delir zu verhindern. Typischerweise begünstigen Risikofaktoren, wie hohes Alter, vorbestehende Demenz, fehlende Tagesstruktur, Schmerzen oder auch ein auftretender Infekt die Symptome.

Vermeidung des Delirs geht nur mit vielen, kleinen, ineinandergreifenden Schritten und Maßnahmen. Um an den Ruppiner Kliniken das Auftreten von Delir bei Patienten mit einem erhöhten Risiko zu reduzieren, betreuen wir diese Patient*innen in besonderer Weise. Einen kleinen Einblick finden Sie in diesem Video.


19.03.2021

Corona-Update (KW 11, 19.03.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen ist in den vergangenen 14 Tagen auf einem leicht schwankenden, niedrigen Niveau stabil. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinische Behandlung benötigen, ist in dieser Woche auf 1 zurückgegangen.

Aus diesem Grund konnten wir bereits zahlreiche Stationen wieder ans Netz nehmen und unserem Versorgungsauftrag entsprechend mehr Patient*innen stationär behandeln.

Zum Ende der Woche befinden sich 2 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne. Fünf Kolleg*innen sind als Kontaktperson 1. Grades in Quarantäne. Von den in dieser Woche durchgeführten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei unseren Mitarbeiter*innen zeigten 0 ein positives Ergebnis an.

Von der Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, die Covid-19-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca auszusetzen, ist auch unser Impfprogramm betroffen. Wir konnten in dieser Woche weder die 300 Kolleg*innen impfen, die für diese Woche terminiert waren, noch die 100 Lehrer*innen.

Mit Sorge beobachten wir daher die ansteigende Zahl der Neuinfektionen, die jeden Tag gemeldet wird. Auch in unserem Landkreis verzeichnen wir wieder mehr SARS-CoV-2-Fälle. Die Nachbarlandkreise befinden sich auf ähnlichem oder weit höherem Niveau. Wir hoffen, dass es nicht zu einem so dramatischen Anstieg der Hospitalisierungen wie in den zurückliegenden Wintermonaten kommt und appellieren an die Menschen der Region, sich weiterhin an die Hygieneregeln und die Maßnahmen gemäß Eindämmungsverordnung zu halten.

Derzeit behandeln wir insgesamt 7 Covid-19-Erkrankte stationär, 1 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 0 beatmungspflichtig. Ein Patient*in ist in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


09.03.2021

Psychische Traumatisierung verhindern, lindern oder heilen

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Opfer von Gewalttaten, deren Angehörige, Hinterbliebene und Nahestehende bis zu einem Jahr nach der Gewalttat. Im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) bieten unsere Traumaambulanzen psychotherapeutische Unterstüt­zung für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, die Opfer einer Gewalttat wie beispielsweise körperlicher oder sexualisierter Gewalt geworden sind. Auch Zeug*innen einer Gewalttat, die unter den psychischen Folgen dieser extrem belastenden Erfahrungen leiden, können in unseren Ambulanzen Hilfe erhalten. Eine Anmeldung ist ohne Überweisung möglich.

Terminvereinbarung für Erwachsene unter: 03391 39-2215, für Kinder und Jugendliche: 03391 39-2920.


05.03.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 09, 05.03.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen ging in dieser Woche weiter zurück. Auch die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinische Behandlung benötigen, ist leicht rückläufig.

Nach und nach gehen weitere Bereiche wieder in einen Regelbetrieb unter strengen Hygieneauflagen über. Voraussetzung für alle geplanten Aufnahmen bleibt weiterhin ein negativer SARS-CoV-2-PCR-Test, der nicht älter sein darf als 48 Stunden.

Zum Ende der Woche befinden sich 5 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne. Von den in dieser Woche durchgeführten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei unseren Mitarbeiter*innen zeigten drei positive Ergebnisse an, welche sich in der PCR-Nachtestung bestätigt haben.

Unser Impfprogramm haben wir wie angekündigt fortgeführt. 100 Kolleg*innen haben die Erstimpfung erhalten.  Wir sind nunmehr außerdem berechtigt, Lehrer*innen zu impfen. Den Ruppiner Kliniken wurden dafür allerdings nur 100 Impfeinheiten für die KW 11 zugeteilt.

Derzeit behandeln wir insgesamt 9 Covid-19-Erkrankte stationär, 2 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 1 beatmungspflichtig. Seit Samstag ist 1 Patient in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


26.02.2021

Wieder fit nach Covid-19

Viele Menschen haben mit den Folgen einer COVID-19-Erkrankung zu kämpfen. Unser Rehazentrum bietet eine sehr wertvolle Variante einer Atemtherapie zur Behandlung von Folgeerscheinungen und zur Stabilisierung noch geschwächter Patient*innen an.

Seit Jahren hat sich das Reha-Team mit der Reflektorischen Atemtherapie eine hohe Expertise bei der Behandlung unterschiedlicher obstruktiver und/ oder restriktiver Erkrankungen des Atmungssystems erarbeitet.

Dabei werden mittels Wickeltechniken der Hydrotherapie und gezielten, reizenden Griffen im Bereich des Rumpfes, des Beckens, der oberen Extremitäten und der unteren Extremitäten inaktive Lungenbereiche aktiviert sowie das Atmungssystem in seiner Gesamtheit gestärkt.

Die Patient*innen erleben wieder Atemtiefe, Flexibilität des Brustkorbes und Rhythmisierung der Atembewegungen. Auf diesem Wege erarbeiten sich die Patient*innen ihr physiologisches Atmen zurück.

Die Reflektorische Atemtherapie ist eine effektive Möglichkeit Patient*innen bei und nach einer COVID-19-Erkrankung zu begleiten bzw. zu rehabilitieren.

Termine zur ambulanten Behandlung mit Reflektorischer Atemtherapie und/ oder anderen Möglichkeiten der kardiopulmonalen Rehabilitation ermöglicht unser Therapie- und Rehabilitationszentrum Alte Schwimmhalle unter der Telefonnummer 03391-392614 oder per Mail unter rehazentrum@ogd-neuruppin.de.


26.02.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 08, 26.02.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen ging in dieser Woche noch einmal deutlich zurück. Auch die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinische Behandlung benötigen, ist auf niedrigerem Niveau rückläufig.

Aufgrund dieser Entwicklung können wir auf weiteren Stationen einen eingeschränkten Regelbetrieb aufnehmen. So öffnen wir bspw. unser Schlaflabor am 1. März – zunächst für vier Nächte in der Woche. Auch die Tagesklinik für Psychosomatik kann wieder mehr Patient*innen aufnehmen. Voraussetzung für alle geplanten Aufnahmen bleibt weiterhin ein negativer SARS-CoV-2-PCR-Test, der nicht älter sein darf als 48 Stunden.

Zum Ende der Woche befindet sich noch 1 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne. Vier Kolleg*innen sind als Kontaktperson 1. Grades in Quarantäne. Von den in dieser Woche durchgeführten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei unseren Mitarbeiter*innen zeigte einer ein positives Ergebnis an, welches sich in der PCR-Nachtestung bestätigt hat.

Unser Impfprogramm können wir in der kommenden Woche fortführen.

Derzeit behandeln wir insgesamt 14 Covid-19-Erkrankte stationär, 4 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 1 beatmungspflichtig. Seit Samstag sind 3 Patient*innen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


19.02.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 07, 19.02.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen geht weiter leicht zurück. Auch die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinische Behandlung benötigen, ist glücklicherweise rückläufig. In dieser Woche konnten wir daher weitere Covid-19-Stationen im Haus M zusammenlegen.

Aufgrund der derzeit geltenden Eindämmungsverordnung haben wir unser Hygieneregime für Besucher*innen angepasst. Diese müssen nun zwingend eine FFP2-Maske tragen. Grundsätzlich besteht das generelle Besuchsverbot fort. Ausnahmen sind weiterhin nur für schwerstkranke, sterbende und minderjährige Patient*innen vorgesehen.

Zum Ende der Woche befinden sich noch 2 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne. Von den in dieser Woche durchgeführten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei unseren Mitarbeiter*innen zeigten 0 ein positives Ergebnis an.

Unser Impfprogramm können wir ab der Kalenderwoche 9 fortführen. Wir werden mit dem Impfstoff AZD 1222 von AstraZeneca beliefert. Nachdem wir bereits 600 Kolleg*innen impfen konnten, hoffen wir, dass bald auch alle anderen impfbereiten Mitarbeiter*innen ihre Schutzimpfung erhalten.

Derzeit behandeln wir insgesamt 26 Covid-19-Erkrankte stationär, 8 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 3 beatmungspflichtig. Seit Samstag sind 2 Patient*innen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


12.02.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 06, 12.02.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen geht weiter zurück. Auch die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinische Behandlung benötigen, ist glücklicherweise rückläufig. In dieser Woche konnten wir daher die Covid-19-Intensivstation im Haus X abermals schließen und nunmehr wieder als „reine“ Station nutzen.

Aufgrund der derzeit sinkenden Inzidenz diskutieren wir weitere Kapazitätsreduzierungen in den Covid-19-Bereichen und entsprechende Erweiterungen in den „reinen“ Abteilungen, sodass wir beginnen können, die pandemiebedingt ausgesetzten oder verschobenen dringlichen Eingriffe und Operationen vorzunehmen. Die Hygieneauflagen bleiben gleichwohl hoch.

Zum Ende der Woche befinden sich noch 7 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne. Von den in dieser Woche durchgeführten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests bei unseren Mitarbeiter*innen zeigten 0 ein positives Ergebnis an.

Uns erreichen vorsichtige Signale aus dem Landesgesundheitsministerium, dass wir demnächst unser Impfprogramm fortführen können. Fast 1.000 unserer Kolleg*innen warten noch auf die Covid-19-Schutzimpfung.

Derzeit behandeln wir insgesamt 29 Covid-19-Erkrankte stationär, 9 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 3 beatmungspflichtig. Seit Samstag sind 4 Patient*innen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


11.02.2021

Aufbauende Worte in schwierigen Zeiten

Anlässlich des Welttages der Kranken haben zahlreiche Menschen unseren Patientinnen und Patienten aufmunternde und bewegende Postkarten geschickt. Wegen der pandemiebedingten Einschränkungen sind Besuche von Angehörigen nur in wenigen Ausnahmefällen möglich. Das ist für alle eine starke Belastung. Umso mehr freuen wir uns, dass so viele Ostprignitz-Ruppiner an diejenigen denken, die zurzeit nicht nur gesundheitlich stark eingeschränkt sind, sondern auch ohne den direkten Kontakt zu ihnen nahestehenden Menschen in einer fremden Umgebung sein müssen. Wir danken allen, die unseren Patientinnen und Patienten in dieser schwierigen Zeit eine kleine Freude gemacht haben.


05.02.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 05, 05.02.2021)

Die Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen verbleibt nach dem Rückgang in den vergangenen zwei Wochen auf weiterhin hohem Niveau, das jedoch weit unter dem Hochstand von Ende Dezember bis Mitte Januar liegt. Schwankend, in der Tendenz jedoch wieder zunehmend, ist die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinische Behandlung benötigen. So mussten wir kurzfristig eine Covid-19-Intensivstation im Haus X wieder reaktivieren, da die vorgesehene Kapazität von 18 Betten im Haus M nicht ausreichend war/ist.

Auf niedrigem Niveau bleibt weiterhin die Positivrate bei den SARS-CoV-2-Mitarbeiter-Testungen. Von den insgesamt 12.000 Antigen-Schnelltests, die wir bislang durchgeführt haben, zeigten 122 ein positives Ergebnis. Nunmehr befinden sich noch 7 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne.

Gemäß der Coronavirus-Surveillanceverodnung vom 19.01.2021 senden wir positive SARS-Cov-2-PCR-Nachweise zur Virusgenomsequenzierung an das Labor der Charité. Bislang wurden uns keine Auffälligkeiten gemeldet.

Derzeit behandeln wir insgesamt 38 Covid-19-Erkrankte stationär, 14 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 7 beatmungspflichtig. Seit Samstag sind 11 Patient*innen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


29.01.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 04, 29.01.2021)

Auch in dieser Woche konnten wir einen leichten Rückgang der Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen beobachten. Mittlerweile konnten wir die Behandlungskapazitäten für Covid-19-Erkrankte auf die Stationen im Haus M konzentrieren.

Auch die Positivrate unserer Tests auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 sinkt beständig. Die täglichen Antigen-Schnelltests unserer Mitarbeiter*innen zeigten nur ein positives Ergebnis, die PCR-Tests zehn, davon sieben Wiederholungstests. Nunmehr befinden sich noch 32 von 2.485 Mitarbeitenden aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne.

Mit dem heutigen Tag haben 606 Kolleg*innen die Erst- und 576 die Zweitimpfung der Covid-19-Schutzimpfung erhalten. Damit haben wir im ersten Schritt eine Impfquote von 25 % erreicht. Leider können wir in der kommenden Woche nicht wie geplant mit den Erstimpfungen fortfahren, da wir keinen neuen Impfstoff erhalten. Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit dem zuständigen Landesgesundheitsministerium und hoffen hier auf baldige Planungssicherheit. Denn etwa 1.000 weitere Kolleg*innen haben sich für die Schutzimpfung angemeldet und warten auf ihren Termin.

Derzeit behandeln wir insgesamt 42 Covid-19-Erkrankte stationär, 15 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 5 beatmungspflichtig. Seit Samstag sind 17 Patient*innen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


22.01.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 03, 22.01.2021)

Das erste Mal seit Anfang Dezember 2020 konnten wir in dieser Woche einen deutlichen Rückgang der der Belegung unserer Stationen mit Covid-19-Patient*innen beobachten. Diese Entwicklung gibt Anlass zur Hoffnung – auch wenn das Infektionsgeschehen insgesamt noch auf sehr hohem Niveau ist.

Immer im Hinblick auf die weiterhin dynamische Pandemielage konzentrieren wir in der kommenden Woche unsere Kapazitäten für die Behandlung von Covid-19-Erkrankten im M-Haus (Stationen M0, M1, M2). Die zusätzlichen Behandlungsplätze in den Häusern T, V und H für mit SARS-CoV-2 infizierte psychiatrische Patient*innen und Kinder bleiben bestehen. Ziel ist es, unsere Kapazitäten unserem originären Versorgungsauftrag anzupassen und dazu gehören - auch in der Pandemie - dringliche Eingriffe. Sollten es die Umstände erfordern, können wir die Covid-19-Kapazitäten jedoch umgehend wieder erhöhen.

Eine schlechte Nachricht erreichte uns am vergangenen Wochenende: Aufgrund der Lieferengpässe bei den Impfstoffen können wir nicht wie geplant mit der Impfung unserer Mitarbeiter*innen fortfahren. Von den für die dritte Kalenderwoche geplanten 360 Erstimpfungen ist keine durchgeführt worden. 120 Kolleg*innen haben jedoch ihre Zweitimpfung erhalten. Mehr Impfstoff wurde uns nicht zur Verfügung gestellt. Für die kommende Woche erwarten wir ausreichend Impfstoff, um weiteren 480 Kolleg*innen die zweite Impfdosis injizieren zu können.

Derzeit behandeln wir insgesamt 54 Covid-19-Erkrankte stationär, 14 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 0 beatmungspflichtig. Seit Samstag sind 12 Patient*innen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


15.01.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 02, 15.01.2021)

Die Zahl der bei uns stationär behandelten Covid-19-Patient*innen bleibt auch in dieser Woche auf sehr hohem Niveau. Insgesamt haben wir in den Ruppiner Kliniken seit Beginn der Pandemie im März vergangenen Jahres 316 Covid-19-Erkrankte stationär behandelt, davon 108 auf unserer Covid-19-Intensivstation. Ein Großteil dieser Patient*innen brauchte in den vergangenen vier Wochen unsere Hilfe. Seit dem 17.12.2020 haben wir 212 stationär aufgenommen.

Da unsere Ressourcen weitestgehend für die Behandlung von Covid-19-Patient*innen benötigt werden, bleiben die Ruppiner Kliniken im Januar 2021 im Notbetrieb. Seit Ende der Woche haben wir jedoch die psychiatrischen Tageskliniken wiedereröffnet - unter strengen Hygieneauflagen und mit täglichen Testungen der Patient*innen mittels SARS-Cov-2-Antigenschnelltest (Schnelltest).

In der zurückliegenden Woche haben wir im Rahmen der Mitarbeitertestung insgesamt etwa 2.100 Schnelltests durchgeführt. Davon zeigten acht ein positives Ergebnis. Vier davon wurden durch einen sich anschließenden SARS-CoV-2-PCR-Test bestätigt. Von den mehr als 2.400 Beschäftigten unseres Unternehmens sind 51 wegen einer SARS-CoV-2-Infektion arbeitsunfähig.  Von Infektionen sind Mitarbeiter*innen aller Unternehmensbereiche betroffen.

Derzeit behandeln wir insgesamt 72 Covid-19-Erkrankte stationär, 16 davon auf der Covid-19-Intensivstation, einer beatmungspflichtig. Seit Samstag sind 13 Patient*innen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


08.01.2021

Wöchentliches Corona-Update (KW 01, 08.01.2021)

Die zurückliegenden Wochen waren gekennzeichnet durch eine so noch nie dagewesene Belastung für unsere Kolleg*innen in vielen Bereichen unseres Unternehmens. Wir behandeln zeitweise über 100 Covid-19-Patient*innen stationär und intensivmedizinisch. Mittlerweile haben wir das Haus M, das Haus L und weite Teile des X-Hauses ausschließlich dafür eingerichtet. Hinzu kommen weitere Bereiche in anderen Häusern.

Als Universitätsklinik sind wir (noch) in der Lage die immer größer werdende Anzahl von stationär behandlungspflichtigen Covid-19-Patient*innen adäquat zu versorgen. Doch am Mittwoch dieser Woche konnten wir keine weiteren Patient*innen aufnehmen, da unsere Kapazitäten vollkommen ausgelastet waren.

Wir sind uns der Verantwortung als größtes Krankenhaus der Region für die Pandemiebewältigung bewusst. In Brandenburg sind die Ruppiner Kliniken das Krankenhaus, in dem die meisten Covid-19-Patient*innen versorgt werden. Möglich ist das nur, weil wir in allen Fachdisziplinen hervorragend ausgebildetes, über die Maße engagiertes Personal und moderne medizintechnische Ausstattung vorhalten.

Da unsere Ressourcen weitestgehend für die Behandlung von Covid-19-Patient*innen benötigt werden, bleiben die Ruppiner Kliniken bis Ende Januar 2021 im Notbetrieb. Das bedeutet, dass sämtliche planbare Operationen/Eingriffe ausgesetzt bzw. verschoben werden. Notfälle werden weiterhin bestmöglich medizinisch versorgt. Und auch zeitkritische Operationen/Eingriffe werden nach strenger Abwägung durch unsere Ärzt*innen durchgeführt.

Die seit Beginn der Pandemie aufrechterhaltene Trennung von „reinen“ und Covid-19-Bereichen stellt uns mit der steigenden Inzidenz vor große Herausforderungen. Zum Schutz unserer Kolleg*innen sowie der Patient*innen haben wir unser Testregime noch verschärft: Mitarbeiter*innen in den sensiblen Bereichen werden täglich mittels eines SARS-CoV-2-Antigenschnelltests getestet. In allen anderen Bereichen finden wöchentliche Tests statt. Patient*innen werden vor der Aufnahme getestet. Bei positivem Schnelltest wird ein SARS-CoV-2-PCR-Test durchgeführt. Aus diesem Grund identifizieren wir in den Ruppiner Kliniken zahlreiche Infektionen mit SARS-CoV-2, die andernfalls mitunter unbemerkt geblieben wären und zur weiteren Verbreitung des Virus beigetragen hätten.
Grundsätzlich spiegelt das Infektionsgeschehen in den Ruppiner Kliniken die Lage in Brandenburg wider. Im Verlauf der Woche konnten wir jedoch beobachten, dass die Positivrate der Tests rückläufig ist. Wir hoffen, dass sich dieser Trend auch landes- und bundesweit fortsetzt.

Den wesentlichen Beitrag zum Schutz Aller leisten die Covid-19-Schutzimpfungen. Die Krankenhäuser in Brandenburg sind in der glücklichen Lage, die Mitarbeiter*innen bereits seit Ende 2020 impfen zu können. Mit dem heutigen Tag sind 600 unserer Kolleg*innen erstgeimpft. Die zweite Impfdosis schließt sich jeweils nach drei Wochen der Erstimpfung an. Der nächste Impfturnus startet am 19.01.2021. Dann erhalten weitere 360 Beschäftigte ihre Erst-, 120 bereits die Zweitimpfung. Wir sind stolz, dass wir die Impfung trotz der weiteren Herausforderungen organisieren konnten. Derzeit rechnen wir mit einer Impfquote von 75 Prozent, dies entspräche 1.800 Mitarbeitenden. Die Impfung ist freiwillig.

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Derzeit behandeln wir insgesamt 89 Covid-19-Erkrankte stationär, 27 davon auf der Covid-19-Intensivstation, 11 beatmungspflichtig. Seit Samstag sind sechs Patient*innen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


04.01.2021

Willkommen! 645 kleine Erdenbürger

324 Mädchen und 321 Jungen sind im vergangenen Jahr in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen - ein Mädchen - brachte 5050 Gramm auf die Waage. Den Längenrekord teilten sich 2020 ein Junge und ein Mädchen - beide stolze 59 Zentimeter groß. Acht Mal gab es die kleinen Kollegen im Doppelpack! Die beliebtesten Vornamen 2020 waren bei den Jungen: 1. Finn/Fynn, 2. Elias, 3. Ben; bei den Mädchen: 1. Mathilda/Matilda, 2. Mila und 3. Frida/Frieda. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.


18.12.2020

Freiwillige gesucht!

Für den Fall, dass unsere Kräfte bei der Bewältigung der Pandemie nicht ausreichen, suchen wir vorsorglich Pflegekräfte mit ITS-Erfahrung, die uns unterstützen, die Gesundheitsversorgung in den aktuell herausfordernden Zeiten aufrechtzuerhalten. Wer helfen möchte, gesundheitlich dazu in der Lage ist und sich unter allen zur Verfügung stehenden Schutzmaßnahmen und unter Anleitung von qualifiziertem Fachpersonal einen Einsatz in unserem Krankenhaus vorstellen kann, den bitten wir, hier Kontakt mit uns aufzunehmen.


18.12.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 51, 18.12.2020)

In der vergangenen Woche haben wir über die Entscheidung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) berichtet, den Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten (MANV-E) auszurufen. Die Krankenhäuser in Brandenburg sind stark belastet und müssen zunehmend Patient*innen in andere Krankenhäuser verlegen. Die Intensivkapazitäten aller Krankenhäuser koordinieren die integrierten Regionalleitstellen. Sie entscheiden mit über die Belegung der Betten.  

Derzeit behandeln wir insgesamt 39 Covid-19-Erkrankte stationär, neun davon auf der Covid-19-Intensivstation, vier beatmungspflichtig. Die Belastung für die Kolleg*innen im ärztlichen und Pflegedienst nimmt weiterhin deutlich zu. Wegen der täglich steigenden Patientenzahlen sowie Covid-19-Verdachtsfällen eröffnen wir demnächst eine weitere Covid-19-Station im Haus L. Insgesamt stehen dann mindestens 90 Betten zur stationären Behandlung von Covid-19-Patient*innen zur Verfügung, davon 18 Beatmungsplätze.

Seit dem 14.12.2020 haben wir planbare und nicht dringend medizinisch notwendige Operationen ausgesetzt und den Krankenhausbetrieb auf Notfall- und dringend erforderliche Eingriffe umgestellt. Das Schlaflabor der Klinik für Pneumologie wird zum Ende der Woche vorübergehend geschlossen.

Das generelle Besuchsverbot bleibt weiterhin bestehen und wird zudem durch ein Zutrittsverbot (gültig für das gesamte Gelände) verschärft. Alle Mitarbeiter*innen tragen außerdem innerhalb der Gebäude zukünftig FFP2-Masken.

Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 39, davon 4 Patienten beatmet.

11.12.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 50, 11.12.2020)

In der zurückliegenden Woche hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) den Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten (MANV-E) ausgerufen, da sich die Pandemie-Lage vor allem im Süden und im Westen des Landes Brandenburg dramatisch zuspitzt. Hier sind die Intensivkapazitäten teilweise vollständig ausgeschöpft und die Notfallversorgung von Patient*innen ist nicht oder nur eingeschränkt möglich. In anderen Landesteilen sind jedoch noch Kapazitäten vorhanden. Um diese Kapazitäten landesweit koordinieren zu können, erfolgt dies nun durch die integrierten Regionalleitstellen in Zusammenarbeit mit den Schwerpunktversorgern bzw. Leitkliniken des jeweiligen Versorgungsgebietes. Für unsere Region fällt diese Aufgabe den Ruppiner Kliniken zu. Im ersten Schritt haben wir Covid-19-Patient*innen aus den Krankenhäusern in Treuenbrietzen und Perleberg übernommen. Zudem ist das Haus M nunmehr vollständig für die Versorgung von Covid-19-Patient*innen eingerichtet. Die Kapazitäten zur stationären Behandlung sollen weiter ausgebaut werden. Daher wird derzeit die Verlegung der Covid-19-Notaufnahme geprüft, die noch auf der Station M0 eingerichtet ist.

Von insgesamt 21 Covid-19-Patient*innen, die stationär medizinisch versorgt werden, sind sechs auf der Covid-19-Intensivstation, davon drei invasiv beatmet. Die Belastung für die Kolleg*innen im ärztlichen und Pflegedienst nimmt deutlich zu.

Nach derzeitigem Stand ist die medizinische (Notfall-)Versorgung während der Feiertage und dazwischen vollumfänglich sichergestellt. Bei dringend erforderlichen operativen Eingriffen in dieser Zeit kann eine Testung auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 erfolgen.

Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 21, davon 3 Patienten beatmet.

04.12.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 49, 04.12.2020)

In der zurückliegenden Woche konnten wir erneut einen Anstieg der Zahl der Patient*innen mit einer Covid-19-Erkrankung, die stationär in den Ruppiner Kliniken behandelt werden müssen, beobachten. Von insgesamt 10 Covid-19-Patient*innen, die medizinisch versorgt werden, sind zwei auf der Covid-19-Intensivstation, davon einer invasiv beatmet. Die Belastung für die Kolleg*innen im ärztlichen und Pflegedienst ist gleichbleibend hoch.

Da die Anzahl der Patient*innen mit einem Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 beständig zunimmt, bereiten wir die Nutzung einer weiteren Station im Haus M als Covid-19-Station vor. Damit stellen wir sicher, dass auch diese Patient*innen bestmöglich, aber von anderen isoliert, medizinisch versorgt werden können.

Die Anwendung der SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests in der Zentralen Notaufnahme ergänzt unsere Teststrategie und erhöht die Sicherheit für Patient*innen und Kolleg*innen. Seit Start der Tests wurde bei drei Patient*innen ein positives Testergebnis angezeigt. In einem Fall konnte dies durch den anschließenden PCR-Test bestätigt werden. Die Patient*innen wurden isoliert und in der Covid-19-Notaufnahme behandelt.

Anfang der Woche wurde eine Mitarbeiterin positiv auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet. Daraufhin veranlassten wir die Testung von 20 Mitarbeiter*innen, die als Kontaktpersonen identifiziert worden sind. Davon waren positiv 0.

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Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 10, davon 1 Patient beatmet.


27.11.2020

Kleine Helfer

Wir bereiten uns auf die besinnliche Zeit des Jahres vor. Und die Kinder unserer Kita Wirbelwind helfen tatkräftig mit. Mit selbst gebasteltem Baumschmuck haben sie dem Baum vor unserem Haus A einen weihnachtlichen Anstrich verliehen. Auch auf den Stationen und auf dem Gelände strahlen wieder zahlreiche Lichter. Trotz der ganz und gar ungewöhnlichen Umstände hoffen wir auf eine friedvolle, schöne Vorweihnachtszeit und wünschen Ihnen einen wundervollen 1. Advent.


27.11.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 48, 27.11.2020)

In der zurückliegenden Woche sank die Zahl der Patient*innen mit einer Covid-19-Erkrankung, die stationär in den Ruppiner Kliniken behandelt werden müssen. Von insgesamt 4 Covid-19-Patient*innen, die medizinisch versorgt werden, sind drei auf der Covid-19-Intensivstation, davon einer invasiv beatmet. Die Belastung für die Kolleg*innen im ärztlichen- und Pflegedienst ist gleichbleibend hoch.
Die Anwendung der SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests wird derzeit im Rahmen eines Pilotprojektes in der Zentralen Notaufnahme überprüft. Die Mitarbeiter*innen werden gegenwärtig geschult. Ab der Kalenderwoche 49 können wir somit mehr Patient*innen in kürzerer Zeit testen.
In dieser Woche haben wir uns intensiv mit dem Thema Impfung auseinandergesetzt. Grundsätzlich werben wir für die freiwillige Impfung und empfehlen diese allen Kolleg*innen. Die Gesundheitsministerin hat ihr Impfkonzept für Brandenburg vorgestellt. In Krankenhäusern sollen die Mitarbeitenden durch Kolleg*innen vor Ort geimpft werden. Wir erwarten hier in Kürze nähere Informationen.
Ab der KW 50 testen wir alle minderjährigen Patient*innen, die schulpflichtig sind oder eine Kindertagesstätte besuchen, vor Aufnahme in unser Ambulantes Operationszentrum. Darüber hinaus werden die persönlichen Schutzausrüstungen für das Personal in diesem Bereich um zwingend zu tragende FFP2-Masken erweitert. Wir halten dieses Vorgehen für notwendig, da Kinder in Schulen etc. regelhaft mit mehr als 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammentreffen.
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Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 4, davon 1 Patient beatmet.


20.11.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 47, 20.11.2020)

In der zurückliegenden Woche stieg die Zahl der Patient*innen mit einer Covid-19-Erkrankung, die stationär in den Ruppiner Kliniken behandelt werden müssen, auf den Höchststand. 10 Covid-19-Patient*innen wurden insgesamt medizinisch versorgt, zwischenzeitlich fünf auf der Covid-19-Intensivstation, davon drei invasiv beatmet. Eine Patientin mit schwerer Grunderkrankung ist in der Nacht zu Freitag verstorben, einen Patienten haben wir in das ARDS ECMO Centrum der Charité verlegen müssen.
Die Belastung für die Kolleg*innen im ärztlichen- und Pflegedienst nimmt spürbar zu.
Die Anwendung der SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests wird derzeit im Rahmen eines Pilotprojektes in der Zentralen Notaufnahme überprüft. Über das weitere Test-Vorgehen entscheidet der Krisenstab in KW 48.
Der Umzug der Zentralen Teststrecke vom Haus 39 in das Haus N erfolgt zum 30. November 2020. Hier bieten wir den Patient*innen mehr Platz, Aufenthalts- und Wartemöglichkeiten.
Nachdem in der vergangenen Woche interne Präsenzveranstaltungen auf das unabdingbare Minimum reduziert wurden und Meetings bevorzugt per Videokonferenz erfolgen, sind auch Dienstübergaben sowie die Teilnahmen an ärztlichen Visiten auf das Notwendigste beschränkt.
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Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 9, davon 1 Patient beatmet.


18.11.2020

Umzug Zentrale Teststrecke

Ab dem 30. November finden die Testungen auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 (Coronavirus) im Haus N statt. Den Lageplan finden Sie hier.

Bitte beachten Sie die allgemeine Maskenpflicht in allen Gebäuden der Ruppiner Kliniken. Bei Fragen zu Ihrer Testung wenden Sie sich bitte an unsere Corona-Hotline 03391 39-11333.


13.11.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 46, 13.11.2020)

Die Pandemielage entwickelt sich dynamisch, und das ist auch in unserem Landkreis deutlich wahrnehmbar. Das Ziel der Ruppiner Kliniken ist es, Patientinnen und Patienten sowie die Kolleginnen und Kollegen bestmöglich vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu schützen. Daher gelten in den Ruppiner Kliniken hohe Hygienestandards, die mit Auftreten der Pandemie gemäß Richtlinien des Robert Koch-Instituts beständig angepasst werden.
Die bestellten SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests (Antigentests) sind am 11. November bei uns eingetroffen. Augenblicklich passen wir unsere Teststrategie entsprechend der neuen Möglichkeiten, die diese Tests bieten, an. Wir versprechen uns davon die Erhöhung der Sicherheit für die sog. „reinen“ Bereiche.
Patient*innen, die über die Zentrale Notaufnahme in die Ruppiner Kliniken kommen, werden weiterhin mithilfe eines standardisierten Fragebogens nach möglichen Risikofaktoren befragt. Auf Grundlage dieses Fragebogens wird entschieden, ob eine Aufnahme über die „reine“- oder die Covid-19-Notaufnahme erfolgt. Zeigen Patient*innen keine Symptome und können wir sonstige Risikofaktoren ausschließen, testen wir die Patienten*innen vor der Aufnahme in den „reinen“ Bereich mithilfe des Antigentests. Dieser Test zeigt an, ob ein Patient symptomlos, aber infektiös erkrankt ist, also unter Umständen andere anstecken könnte. Bei einem positiven Testergebnis erfolgt die Aufnahme über die Covid-19-Notaufnahme. Hier wird ein PCR-Test durchgeführt. Derzeit lassen wir Hygienefachkräfte im Umgang mit den Schnelltests schulen, um etwaige Wartezeiten vor der Aufnahme zu verkürzen.
Zum kommenden Wochenende sind die Kapazitäten unseres Instituts für Labormedizin für SARS-CoV-2PCR-Tests für Notfälle auf den Covid-19-Stationen reserviert. Sollten die Kapazitäten nicht ausreichend sein, werden wir auch hier auf die Antigentests zurückgreifen.
In der vergangenen Woche haben wir Sie darüber informiert, dass wir einen massiven Anstieg der Testanforderungen durch niedergelassene Ärzt*innen beobachten. In dieser Woche hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin-Brandenburg (KVBB) entschieden, dass uns der Mehraufwand, der durch die Vielzahl an Testungen entsteht, ab dem 1. Dezember 2020 nicht mehr vergütet wird. Wir sehen uns daher nicht mehr in der Lage, die mit einem erheblichen zusätzlichen personellen und materiellen Aufwand verbundenen Testungen für die extern niedergelassenen Ärzt*innen weiterhin zu übernehmen. Vorrangig getestet werden daher unsere Patient*innen sowie die Mitarbeiter*innen, um eine sichere Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Auch die über das Gesundheitsamt veranlassten Tests führen wir weiterhin durch.
Im Operationssaal, bei diagnostischen Eingriffen und bei kopfnaher Körperpflege tragen die Kolleg*innen nunmehr ausschließlich FFP2-Masken, um den individuellen Schutz zu erhöhen. Interne Präsenzveranstaltungen wurden auf das unabdingbare Minimum reduziert. Meetings erfolgen bevorzugt per Videokonferenz.
Aus der Woiwodschaft Masowien hat uns eine Anfrage nach nicht mehr benötigter Medizintechnik für die Versorgung von Covid-19-Patient*innen erreicht. Unsere Medical IT-Abteilung prüft gerade, ob und in welcher Form wir die polnischen Nachbarn unterstützen können.
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Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 7, davon 1 Patient beatmet.


06.11.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 45, 06.11.2020)

Die Pandemielage entwickelt sich dynamisch, und das ist auch in unserem Landkreis deutlich wahrnehmbar. Um unsere Patientinnen und Patienten sowie die Kolleginnen und Kollegen bestmöglich zu schützen, gelten in den Ruppiner Kliniken hohe Hygienestandards, die mit Auftreten der Pandemie gemäß Richtlinien des Robert Koch-Instituts beständig angepasst werden.
Neben den Corona-Testungen von Patientinnen und Patienten, die geplant stationär aufgenommen werden, führen die Ruppiner Kliniken auch Tests aufgrund von Infektionsgeschehen direkt im Unternehmen durch.
In der vergangenen Woche wurden zwei Patienten im „reinen“ Bereich positiv auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet. In diesem Zusammenhang sind 18 Mitarbeiter*innen getestet worden. Alle Ergebnisse waren negativ.
Wir beobachten einen massiven Anstieg der Testaufträge durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Mittlerweile vergehen zwischen Test und Ergebnis bis zu drei Tage. Aus diesem Grund prüfen wir derzeit das weitere Vorgehen. Vorrangig getestet werden sollen unsere Patient*innen sowie die Mitarbeiter*innen, um eine sichere Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.
Patientinnen und Patienten, die geplant stationär aufgenommen werden, müssen ein negatives Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Liegt ein solches Testergebnis nicht vor, müssen die Eingriffe abgesagt werden.
Als weitere Schutzmaßnahmen empfehlen wir unseren Kolleginnen und Kollegen sowie allen Besuchern das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem gesamten Gelände. Sollte der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden können, ist das Tragen verpflichtend.
Die Schnelltests (Antigentests) sind bestellt. Die Lieferung steht weiterhin aus.
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Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 6, davon 1 Patient beatmet.


30.10.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 44, 30.10.2020)

Die Pandemielage entwickelt sich dynamisch, und das ist auch in unserem Landkreis deutlich wahrnehmbar. Aktuell ist Ostprignitz-Ruppin mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 64,7 als Risikogebiet ausgewiesen. Bei dem größten Arbeitgeber der Region und dem Gesundheitsversorger, in dem im Jahr an die 100.000 Patientinnen und Patienten behandelt werden, ist die Wahrscheinlichkeit des punktuellen Auftritts von Infektionskrankheiten als vergleichsweise hoch einzuschätzen. Um unsere Patientinnen und Patienten sowie die Kolleginnen und Kollegen bestmöglich zu schützen, gelten in den Ruppiner Kliniken hohe Hygienestandards, die mit Auftreten der Pandemie gemäß Richtlinien des Robert Koch-Instituts beständig angepasst wurden.
Neben den Corona-Testungen von Patientinnen und Patienten, die geplant stationär aufgenommen werden, führen die Ruppiner Kliniken auch Tests aufgrund von Infektionsgeschehen direkt im Unternehmen durch.
In dieser Woche wurde ein Patient im „reinen“ Bereich positiv auf eine Infektion mit SARS-Cov-2 getestet. Da der Patient in einem Einzelzimmer untergebracht war, sind nur wenige Kontaktpersonen 1. Grades ermittelt worden, die in Folge negativ getestet wurden.
Aufgrund der steigenden Zahl an Covid-19-Verdachtsfällen sind neben der Station M0 auch die Stationen M1 und ein abgeschlossener Bereich in der Kinderklinik als Covid-19-Bereiche definiert worden. Das Gelände der Ruppiner Kliniken ermöglicht die strikte Trennung zwischen „reinen“ und Covid-19-Bereichen innerhalb des Krankenhauses ohne weitgehenden baulichen Aufwand.
In dieser Woche haben Serientestungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begonnen. Diese sind freiwillig und in einem Abstand von mindestens zwei Wochen möglich. Der Fokus wird dabei auf die Kolleginnen und Kollegen gelegt, die in Covid-19-Risikobereichen sowie anderen sensiblen Bereichen (Ergo- und Physiotherapie, Kita) tätig sind.
Patientinnen und Patienten, die geplant stationär aufgenommen werden, müssen ein negatives Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Aus diesem Grund bieten wir ab dem 7. November 2020 auch die Möglichkeit von Corona-Test an Samstagen an. Hier nehmen wir Abstriche jedoch ausschließlich an Patientinnen und Patienten der Ruppiner Kliniken vor.
Mittlerweile hat die Zentrale Teststrecke der Ostprignitz-Ruppiner Gesundheitsdienste GmbH (OGD) die Kapazitätsgrenze erreicht. Eine Unterstützung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte ist daher unabdingbar.
Zur Ausdifferenzierung unserer Teststrategie sowie zur Vorbereitung auf eine Infektionswelle prüfen und erproben wir den Einsatz von Antigentests (Schnelltests). Über die Ergebnisse informieren wir Sie, sobald diese vorliegen.
Als weitere Schutzmaßnahmen haben wir ein Besuchsverbot verhängt, Veranstaltungen und Dienstreisen bis Ende 2020 abgesagt und die Bereitstellung von FFP2- und FFP3-Masken für Kolleginnen und Kollegen mit einem individuell erhöhten Gesundheitsrisiko vereinfacht.
Die Forschung unterstützen wir mit der nächsten Antikörper-Folgetestung für die Serologie-Studie der Medizinischen Hochschule Brandenburg, die in Kürze anläuft.
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Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 2


28.10.2020

Kindgerechte Broschüre für die KJPP

Um die Kinder so gut wie möglich auf eine Behandlung in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vorzubereiten, steht nun eine Broschüre zum Download zur Verfügung. In Form eines Bilderbuches mit einfachen Texten wird den jungen Patient*innen ein erster Einblick in den Klinikalltag ermögicht. Das Konzept und die Erstgestaltung der Broschüre stammen von Mitarbeiter*innen der Universitätsklinik Ulm, die im Rahmen einer Studie festgestellt haben, dass viele Kinder nicht oder falsch über einen Klinikaufenthalt informiert waren. Wir hoffen, dass die Broschüre dabei hilft, Berührungsängste zu mindern und freuen uns, wenn Sie einmal reinschauen. Broschüre hier ansehen.


23.10.2020

Wöchentliches Corona-Update (KW 43, 23.10.2020)

Die Pandemielage entwickelt sich dynamisch, und das ist auch in unserem Landkreis deutlich wahrnehmbar. Bei dem größten Arbeitgeber der Region und dem Gesundheitsversorger, in dem im Jahr an die 100.000 Patientinnen und Patienten behandelt werden, ist die Wahrscheinlichkeit des punktuellen Auftritts von Infektionskrankheiten als vergleichsweise hoch einzuschätzen. Um unsere Patientinnen und Patienten sowie die Kolleginnen und Kollegen bestmöglich zu schützen, gelten in den Ruppiner Kliniken hohe Hygienestandards, die mit Auftreten der Pandemie gemäß Richtlinien des Robert Koch-Instituts beständig angepasst wurden.
Neben den Corona-Testungen von Patientinnen und Patienten, die geplant stationär aufgenommen werden, führen die Ruppiner Kliniken auch Tests aufgrund von Infektionsgeschehen direkt im Unternehmen durch.
In der vergangenen Woche fielen vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer SARS-CoV-2-Infektion auf. Insgesamt wurden daraufhin über 100 Patientinnen und Patienten sowie alle Kolleginnen und Kollegen mit unmittelbarem Kontakt (Kontaktpersonen 1. Grades) getestet. Wie bereits mitgeteilt, zeigten die Laborergebnisse keine weiteren Infektionen an.
Im Krisenstab wurde dieses Vorkommnis noch einmal zum Anlass genommen, die bereits etablierten Maßnahmen zum Infektionsschutz und zum Umgang mit positiv auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getesteten Mitarbeitenden zu überprüfen und ggf. weiter zu optimieren.
Zudem bereiten sich die Ruppiner Kliniken auf eine mögliche Infektionswelle im Landkreis Ostprignitz-Ruppin vor. Ziel ist weiterhin, die strikte Trennung zwischen „reinen“ und Covid-19-Bereichen innerhalb des Krankenhauses aufrecht zu erhalten – auch bei dramatisch steigenden Zahlen.
Zudem beginnen ab der kommenden Woche Serientestungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese sind freiwillig und beschränken sich in einem ersten Schritt auf die in den Covid-19-Bereichen Tätigen sowie Kolleginnen und Kollegen, die aus Risikogebieten einpendeln.
Als weitere Maßnahme empfehlen wir den Download der Corona-Warnapp, um bei etwaigen Risikobegegnungen unmittelbar die notwendigen Schritte (Kontakt Gesundheitsamt, Test, Quarantäne etc.) einleiten zu können.
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Derzeit stationär behandelte Patient*innen mit Covid-19-Erkrankung: 2

11.09.2020

Zertifizierte Qualität: Multiple Sklerose-Ambulanz

Zum wiederholten Mal ist die Multiple Sklerose-Ambulanz der Klinik für Neurologie von der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft als Anerkanntes MS-Zentrum zertifiziert worden. Mit dem Zertifikat werden qualifizierte Praxen und Kliniken ausgezeichnet, die Betroffenen eine qualitativ hochwertige, auf Leitlinie gestützte Behandlung von Experten anbieten. Insbesondere die Anforderungen an das medizinische Personal und die behandelnden Fachärzte für Neurologie sind hoch.

Der Chefarzt der Klinik für Neurologie, Dr. Tobias J. Müller, verfügt über langjährige Expertise. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Neurologie mit MS-Ambulanz und dem DMSG Landesverband Brandenburg e.V. wird mit dem Start eines „MS-Cafés“ in Neuruppin im Januar 2021 intensiviert. Das MS-Café ist ein offener Gesprächskreis für Menschen mit Multipler Sklerose, begleitet durch einen Berater des Projektes „Betroffene beraten Betroffene“ und Dr. Tobias J. Müller.


28.08.2020

Neue Azubis begrüßt

Teamtage gehören bei uns dazu. Für die Auszubildenden Notfallsanitäter und die Kaufleute für Bürokommunikation haben wir bereits zum zweiten Mal einen „Wandertag“ veranstaltet. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, die unsere Azubis durch die gesamte Ausbildungszeit begleiten, ging es vom Biberbach bis nach Zermützel. Der aktive Nachmittag bot ideale Rahmenbedingungen, um sich abseits des Berufsalltags besser kennenzulernen und bereits vor Ausbildungsbeginn mehr über das Unternehmen und das zukünftige Team zu erfahren. Wir planen, diese Tradition fortzuführen.


07.08.2020

21.08. - Karrieretag für den Start in die Zukunft

Als größter Arbeitgeber der Region bieten die Ruppiner Kliniken vielfältige Karrieremöglichkeiten. Und umfassend darüber informieren kann man sich am 21. August 2020 ab 14:00 Uhr. Im Rahmen unseres Karrieretages stellen wir die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen vor. Das Programm beinhaltet dabei nicht nur Rundgänge in verschiedene Abteilungen und Mitmachaktionen. Auch für Musik, Spaß und etwas kulinarische Abwechslung wird gesorgt sein. Einen kleinen Einblick in das Programm finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


28.07.2020

Gesundheitsministerin besucht Ruppiner Kliniken

Trotz der derzeitigen Lage ließ es sich Ursula Nonnemacher nicht nehmen, den Ruppiner Kliniken einen Sommerbesuch abzustatten und sich vor Ort ein Bild über das Hochschulkrankenhaus zu machen. Themen der Gespräche waren die aktuelle Entwicklung der Klinik und dabei insbesondere die Notfallversorgung sowie die Medizinische Hochschule Brandenburg. Die Ruppiner Kliniken kämpfen bereits seit Jahren um die Stationierung eines Rettungshubschraubers vor Ort und haben die Gesundheitsministerin eindringlich um eine Entscheidung zugunsten eines Luftrettungsstandortes Neuruppin gebeten. Für die Notfallversorgung der Menschen der Region ist dieses Rettungsmittel nahezu unerlässlich.

Ein weiteres Thema war die optimale Betreuung von Risikoschwangeren und Frühgeborenen in der Region. Um diese aufrecht zu erhalten, sind die Ruppiner Kliniken auf die Unterstützung der Landesregierung angewiesen. Wesentlich ist dabei auch das Bekenntnis zu den Schwerpunktversorgern in der ländlichen Region. Auf eine umfassende, wohnortnahe medizinische Versorgung haben die Menschen in Ostprignitz-Ruppin einen Anspruch. Diesen zu erfüllen ist der Auftrag der Ruppiner Kliniken.


02.07.2020

Wissen für morgen

Für alle, die ihre berufliche Zukunft in der Gesundheitsbranche starten wollen, veranstalten wir am Mittwoch, den 8. Juli 2020, unseren Azubi-Tag. Wir stellen spannende Perspektiven für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Physiotherapie und anderen Bereichen vor. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Freunde, Geschwister oder gleich die ganze Familie sind herzlich willkommen.

Azubi-Tag der Ruppiner Kliniken
8. Juli 2020 | ab 13 Uhr
Treffpunkt: Wiese vor dem „Roten Max“ (großer Turm mit der Uhr)
Fehrbelliner Str. 38 · 16816 Neuruppin


26.06.2020

Vor der geplanten stationären Aufnahme: Corona-Test

Ab der kommenden Woche starten die Ruppiner Kliniken mit der Corona-Testung von Patienten vor einer geplanten stationären Aufnahme. Damit erhöhen wir die Sicherheit sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch die Mitarbeitenden weiter.

Für die geplante stationäre Aufnahme in unser Haus ist spätestens ab Mitte Juli ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, notwendig. Der Test muss nicht in den Ruppiner Kliniken erfolgen. Es bietet sich jedoch an, kostenfrei die hier in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Berlin (KVBB) und dem Landkreis OPR eingerichtete Zentrale Teststation des Landkreises Ostprignitz-Ruppin aufzusuchen. Die Planung übernehmen dann wir für Sie!

Im Rahmen des Gesprächs mit dem Planungszentrum erhalten alle Patientinnen und Patienten die für die Testung notwendigen Informationen. Sollten sie sich für den Test in unserem Haus entscheiden, meldet sich unsere Corona-Hotline bei Ihnen, um einen Termin abzustimmen. Die Testung erfolgt dann im Haus 39.

Notaufnahmen sind davon ebenso ausgenommen wie ambulante Eingriffe. Hier greifen weiterhin die Schutzmaßnahmen, die wir mit Beginn der Pandemie etabliert haben.


05.06.2020

Besuchsregelung für Patienten wird gelockert

Wir freuen uns, dass die aktuelle Situation zulässt, die strengen Besuchsregelungen zu lockern. Ab dem kommenden Montag, 8. Juni 2020, gelten für Patientenbesuche neue Regelungen: Zwischen 15.00 und 16.30 Uhr können Patienten jeweils einen Besucher empfangen. Eine Besuchszeit von 30 Minuten sollte nicht überschritten werden. Für alle Besucher gilt die Maskenpflicht. Pro Patientenzimmer ist nur ein Besucher gestattet.

Wir bitten um eine Anmeldung am Pflegestützpunkt am Tag des Besuchs. Hier müssen alle Besucher einen Fragenkatalog ausfüllen. Gleichzeitig öffnen wir unsere Parkplätze wieder für Besucher.

Ausgenommen von der Besuchsregelung sind die Covid-19-Stationen M0 und M1. Wir danken allen Patienten und Angehörigen für ihr Verständnis.


26.05.2020

Ruppiner Kliniken unterzeichnen Charta der Vielfalt

In den zurückliegenden Jahren hat sich die Arbeitswelt in vielerlei Hinsicht verändert. Eine positive Änderung ist die Vielfalt der Menschen, denen wir nun täglich begegnen. Es sind der Oberarzt aus Argentinien, die Krankenschwester aus Italien, die Assistenzärztin aus dem Sudan und viele andere, die unseren Alltag etwas bunter machen.

Als deutliches Signal für diese positive Entwicklung haben die Ruppiner Kliniken nun die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Damit setzen wir ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz in der Arbeitswelt und die Wertschätzung für alle unsere Kolleginnen und Kollegen – unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Wir setzen uns auch in Zukunft dafür ein, dass diese Vielfalt in unserem Unternehmen selbstverständlich gelebt wird – zum Wohle der Menschen der Region.

 


12.05.2020

Unsere Kinderklinik ist „Ausgezeichnet. Für Kinder“

Bereits zum sechsten Mal in Folge hat sich unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin einer strengen Überprüfung ihrer Strukturqualität gestellt. Mit Erfolg! Auch für die Jahre 2020 und 21 erhält die Pädiatrie das Gütesiegel, das alle zwei Jahre von eines Kommission mit Mitgliedern der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) sowie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) vergeben wird.

Unsere Klinik hat nachgewiesen, dass sie ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle, interdisziplinäre Versorgung der kleinen Patienten erfüllt. Wesentliche Punkte dabei sind die kontinuierliche Besetzung der Klinik mit Kinderärzten bzw. Kinderchirurgen sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen. Zum Team gehören außerdem qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich.

Unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat zudem ein stabiles Netzwerk etabliert, das die bestmögliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen auch mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern ermöglicht.

Die Experten der Bewertungskommission prüften zudem Kinder- und Familienfreundlichkeit. Diese zeigt sich an großzügigen Besuchsregelungen sowie der Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder kostenfrei in das Krankenhaus zu begleiten.

Auch die kindgerechte Gestaltung sowie die Erfüllung bestimmter Sicherheitskriterien finden Berücksichtigung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de


21.03.2020

Wir sind vorbereitet

Die derzeitige Situation stellt uns als Krankenhaus vor immense Herausforderungen. Fast täglich müssen wir mit neuen Verordnungen und Erkenntnissen arbeiten. Unseren Kolleginnen und Kollegen wird viel abverlangt. Doch sie sind mit großem Engagement und Flexibilität bei der Sache. Wir wissen, dass auch für unsere Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige jeder Tag neue Umstände mit sich bringt.

Im Moment sind wir gezwungen, unser Gelände weitestgehend für Betriebsfremde zu sperren. Dies dient sowohl dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten als auch dem der Mitarbeitenden. Zudem haben wir den Prozess der Aufnahme in unser Krankenhaus den aktuellen Erfordernissen angepasst.

Zahlreiche Abteilungen haben wir nun ausschließlich für die Betreuung und Behandlung von Patienten mit Covid-19 eingerichtet. Im Haus M arbeiten wir derzeit daran, ein ganzes Bettenhaus für die stationäre Behandlung von Covid-19-Patienten vorzubereiten. Unsere Intensivkapazitäten haben wir in einem ersten Schritt um 60 Prozent erhöht. Wir sind zuversichtlich, dass wir noch weitere aufbauen können.

Seien Sie versichert, wir tun alles in unserer Macht stehende, diese Herausforderung gemeinsam zu meistern. Wir bitten Sie, uns dabei zu unterstützen. Helfen Sie, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Wir sind für Sie da!


16.03.2020

Zentrale ambulante Testung

Ab dem kommenden Mittwoch, 18.03.2020, wird die zentrale Testung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin auf das neuartige Virus SARS-CoV-2 in Zusammenarbeit mit den Ruppiner Kliniken erfolgen. Derzeit richten wir eine Drive-In-Lösung ein. Das heißt, Menschen, die wegen eines begründeten Verdachts auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet werden müssen, bleiben in ihrem Auto während Abstriche aus dem Nasen- und Rachenraum genommen werden.

Bitte beachten Sie: Keine Testung ohne Anforderung durch den Hausarzt! Ein Abstrich erfolgt ausschließlich bei begründetem Verdacht. Wenn Sie befürchten, mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert zu sein, nehmen Sie zunächst telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Gemeinsam besprechen Sie das weitere Vorgehen. Besteht dann ein begründeter Verdacht auf eine Infektion, meldet der Hausarzt eine Testung an. Ohne Termin und Anmeldung durch den Hausarzt erfolgt keine Testung. Bitte nehmen Sie Rücksicht und besuchen Sie uns nicht ohne Termin und Anmeldung! Sie werden anderenfalls abgewiesen.

Zur Information: Ein Test auf das neuartige Virus SARS-CoV 2, das die Erkrankung Covid-19 auslöst, erfolgt nur bei begründetem Verdacht. Ein begründeter Verdacht besteht, wenn Sie Symptome zeigen (Fieber, Husten, Schnupfen etc.) und Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Patienten hatten oder sich in einem internationalen Risikogebiet bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn aufgehalten haben. Weitere Informationen finden Sie unter www.infektionsschutz.de.


10.03.2020

Update SARS-CoV-2/Covid 19

In den Ruppiner Kliniken werden Sie unabhängig von der aktuellen Infektionslage in Brandenburg bestmöglich medizinisch und pflegerisch behandelt und betreut. Schutzausrüstungen für medizinisches Personal sowie für Patienten, die diese benötigen, stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Operationen finden daher wie geplant statt. Stand heute haben wir weder einen begründeten noch einen bestätigten Verdachtsfall einer Infektion mit dem sog. „Coronavirus“ stationär in den Ruppiner Kliniken.

06.03.2020

Einschränkung der Besuchszeiten

Um unsere Patientinnen und Patienten vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 und Influenza zu schützen, schränken wir vorsorglich die Besuchszeiten ein. Ab dem 7. März 2020 gelten damit Besuchszeiten täglich von 15.00 bis 16.00 Uhr. Auch die Besucheranzahl wird auf einen Besucher pro Patient reduziert. Besucher sind angehalten, sich bei jedem Besuch im Dienstzimmer auf der Station zu melden. Patientenangehörige mit Erkältungssymptomen bitten wir, von einem Besuch Abstand zu nehmen.

Diese Maßnahmen dienen ausschließlich dem Schutz unserer Patienten und sind zeitlich limitiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.


21.02.2020

Umbau Zentralsteri abgeschlossen

Über eine halbe Million Einzelinstrumente für medizinische Eingriffe werden jedes Jahr in unserer Zentralen Sterilgutversorgungseinheit (Steri) aufbereitet. Und für den reibungslosen Ablauf haben wir in neue Technik investiert. Die Modernisierungsarbeiten waren zudem mit Baumaßnahmen verbunden. Insgesamt können unsere Kolleginnen und Kollegen im Steri nun mit der Unterstützung von vier neuen Reinigungs- und Desinfektionsgeräten, einer neuen Container-Waschanlage, Modulsystemen für die Reinigungssiebe und einem Robotersystem arbeiten.  Zudem wurden der Reinraumbereich und die Entladebahn im Reinigungsbereich modernisiert.

Die Sterilgutversogungseinheit befindet sich im Dachgeschoss im Haus X direkt über dem Zentral-OP. Eröffnet 2007 wird sie seitdem beständig auf modernem Stand gehalten. Wesentliche Aufgabe ist die Versorgung unserer OP-Säle mit Medizinprodukten, die für die operativen Eingriffe benötigt werden. Die Instrumente werden hier gereinigt, desinfiziert, sterilisiert und bei jedem Schritt kontrolliert. Unser Steri ist durch externe Experten überprüft und entspricht den höchsten Standards für die Aufbereitung von Medizinprodukten.


17.02.2020

Messe mit Besucherrekord

Für unsere Schule für Gesundheitsberufe ist es ein fester Eintrag im Terminplan: Die Ausbildungsmesse im Oberstufenzentrum. Auch in diesem Jahr waren wir mit von der Partie und haben die Bandbreite unserer Ausbildungsberufe vorgestellt. Publikumsmagneten waren – wie immer – die Kolleginnen und Kollegen vom Rettungsdienst, die praktisch und plastisch einen Einblick in die Ausbildung zum Notfallsanitäter gegeben haben. Auch die medizinisch-technischen Berufe zogen viele Interessierte an. Der Klassiker, nämlich die Pflegeausbildung, zeigt sich seit diesem Jahr in neuem Gewand. Das neue Berufsbild Pflegefachmann/-fachfrau wurde den Ausbildungssuchenden präsentiert. Interessenten finden Infos hier.


15.01.2020

Wir sind dabei!

Schülerinnen und Schüler aufgepasst! Wer eines der größten Krankenhäuser der Region kennenlernen und wissen möchte, welche Chancen eine Ausbildung im Gesundheitswesen birgt, ist herzlich zum Zukunftstag 2020 am 26. März eingeladen. Der Zukunftstag bietet auch in diesem Jahr wieder eine tolle Möglichkeit, eigene Stärken zu erkennen und das Berufswahlspektrum zu erweitern.  Mitmachen können Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse. Hier findet Ihr alle Infos http://www.zukunftstagbrandenburg.de/


02.01.2020

Willkommen! 738 kleine Erdenbürger

349 Mädchen und 389 Jungen sind im vergangenen Jahr in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen - ein Junge - brachte 4865 Gramm auf die Waage. Das längste Kind - ein Mädchen - maß stolze 59 Zentimeter. 10 mal gab es die kleinen Kollegen im Doppelpack! Die beliebtesten Vornamen 2019 waren bei den Jungen: 1. Ben, 2. Theo/Theodor, 3. Moritz; bei den Mädchen: 1. Hannah/Hanna, 2. Leonie und 3. Mathilda, Frida, Nele und Hayley. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.


16.12.2019

700. Baby begrüßt

Diesen Geburtstag kann man sich leicht merken: 12.12. Mit dem kleinen Malte haben wir das 700. Baby in diesem Jahr begrüßt. 3785 Gramm brachte der neue Erdenbürger bei einer Größe von 53 cm auf die Waage. Bislang haben 341 Mädchen und 369 Jungen das Licht der Welt in unserem Mutter-Kind-Zentrum erblickt. Das längste Kind maß 59 cm (ein Mädchen), der schwerste kleine Wonneproppen wog 4865 Gramm (ein Junge). In diesem Jahr waren außerdem schon 10 Zwillingspärchen bei uns zu Gast. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.


08.11.2019

MVZ Wittstock feierlich eröffnet

Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit wurde das Medizinische Versorgungszentrum im neuen Gesundheitsbahnhof in Wittstock nun feierlich eröffnet. Unsere Teams der Praxen für Gynäkologie und Allgemeinmedizin fühlen sich hier schon ganz daheim. Und vor allem für unsere Patientinnen und Patienten bieten die komplett sanierten Räumlichkeiten im ehemaligen Empfangsgebäude der Bahn viele Annehmlichkeiten: Der Regionalexpress hält fast vor der Tür, Parkplätze stehen in ausreichendem Maß zur Verfügung. Die Wartebereiche und Behandlungszimmer sind hell, freundlich und funktionsgerecht eingerichtet.
Vollständig umgebaut und saniert wurde das Gebäude, in das ein Millionenbetrag geflossen ist, durch die Stadt Wittstock mit Unterstützung durch Fördermittel von Bund und EU. Wir danken für die Kooperation und das Engagement für unseren gemeinsamen Gesundheitsbahnhof.


07.11.2019

Hygiene im Fokus

In der Themenbeilage der aktuellen Märkischen Allgemeinen Zeitung wird die Sicherheit im Krankenhaus von mehreren Seiten beleuchtet. Ein Aspekt dabei ist die Krankenhaushygiene und hier insbesondere die Bedrohungslage durch multiresistente Erreger. In den Ruppiner Kliniken greifen hohe Standards und ein umfassender Maßnahmenkatalog, um das Risiko einer Infektion mit dem Erreger in unserem Krankenhaus zu eliminieren.

Screening-Programme, die Antbiciotic-Stewardship-Initiative, Überprüfungen durch externe Institute und die Teilnahme an bundesweiten Aktionen haben dazu geführt, dass das Auftreten von multiresistenten Keimen in den Ruppiner Kliniken seit Jahren rückläufig sind und sich stets im unauffälligen Bereich bewegen. Gut zu wissen ist außerdem, dass sich die meisten Patienten die Infektionen mit multiresistenten Erregern nicht im Krankenhaus zuziehen - sie bringen die Erreger mit ins Krankenhaus. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.


07.10.2019

MHB wächst weiter

Fast 80 Neuzugänge kann unsere Medizinische Hochschule zum Wintersemester 2019/20 verzeichnen. Erstmalig starten Medizinstudierende auch im Herbst durch. Seit Gründung der Hochschule 2014 war die Aufnahme des Studiums der Humanmedizin ausschließlich zum Sommersemester möglich. Die MHB stockt nun die Studienplätze deutlich auf. Damit haben noch mehr junge Menschen als zuvor die Möglichkeit, ihr Wunschstudium in Brandenburg zu absolvieren. Wir wünschen allen Neulingen viel Erfolg und Spaß in Neuruppin!


23.09.2019

Treffen des Traumanetzwerkes

Die schnellst- und bestmögliche Versorgung von schwerverletzten Patienten ist eine Herausforderung für Mediziner, Pflege- und Rettungskräfte. Um Standards für die Versorgung und Qualität festzulegen hat sich 2008 die Initiative TraumaNetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie DGU gegründet. Ziel ist es, jedem Schwerverletzten an jedem Ort zu jeder Zeit bestmögliche Überlebenschancen zu bieten und auch außerhalb von Ballungszentren eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Teilnehmende Kliniken werden als Traumzentren zertifiziert. Die Traumazentren einer Region schließen sich zu einem regionalen Traumanetzwerk zusammen. Die Ruppiner Kliniken sind Kern des Traumnetzwerks Brandenburg Nordwest, das in seiner Gesamtheit kürzlich zertifiziert worden ist. Damit ist flächendeckend eine den höchsten medizinischen Standards entsprechende Versorgung von Schwerstverletzten durch eine externe Qualitätsüberprüfung bestätigt worden.

Wesentlich für die erfolgreiche Überprüfung ist der regelmäßige Austausch zwischen den einzelnen Traumezentren. Aus diesem Grund finden Arbeitstreffen statt. Beim letzten wurde nicht nur über Schnittstellen und Qualität gesprochen, sondern auch ein wenig das erfolgreiche Zertifikat gefeiert. Denn das konnte nur durch die über Landkreis- und Unternehmensgrenzen hinwegreichende Zusammenarbeit errungen werden.


08.09.2019

Erfolgreicher Tag der offenen Tür

Einen Teil unseres umfassenden medizinischen und therapeutischen Leistungsangebotes konnten wir zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern präsentieren - von modernster Ultraschalldiagnostik der Leber bis zu Sprunganalyse. In vielen unserer Kliniken und Abteilungen konnten sich die Gäste ein Bild vom „Innenleben“ der Ruppiner Kliniken machen und schauen, wie es um die eigene Gesundheit bestellt ist. Am lautesten und fröhlichsten ging es  in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum zu. Hier hatten die Kolleginnen und Kollegen ein buntes Programm für Jung und Alt zusammengestellt. Wir danken allen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und freuen uns auf die nächste Veranstaltung!


03.09.2019

Mittendrin in der Medizin

Wollen Sie mal tief ins Herz der Ruppiner Kliniken schauen? Am 07.09.2019 machen wir es für Sie möglich: mit unserem traditionellen Tag der offenen Tür. Von 10 bis 14 Uhr bieten wir Ihnen Medizin aus nächster Nähe – ob hinter den Kulissen der Strahlentherapie oder der Krankenhausapotheke, im Laborbereich oder direkt am OP-Tisch per Notfallsimulation.
Dazu erwarten Sie spannende Fachvorträge, Gesundheitschecks und Wissenstests. Und falls das Plüschtier Ihres Kindes ein Wehwehchen plagt – hereinspaziert zur Teddysprechstunde.
Herzlich willkommen zu einer spannenden Reise durch die Welt der Ruppiner Kliniken.

Den Veranstaltungsflyer können Sie hier herunterladen.

Tag der offenen Tür an den Ruppiner Kliniken
07. September 2019 | 10 – 14 Uhr
Fehrbelliner Straße 38
16816 Neuruppin


29.08.2019

Sport frei!

Beim Fuß- und Volleyballturnier unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gestern die Bälle geflogen. In diesem Jahr ging der Fußballpokal an unsere Physiotherapeuten - den FC Sternburg 04. Das Volleyballturnier entschieden die Strandläufer für sich. Das Mitarbeiterturnier ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in unserem Terminkalender geworden und mittlerweile zu einem kleinen Familienfest gewachsen.


16.08.2019

Erster epilepsiechirurgischer Eingriff

Das Team unserer Klinik für Neurochirurgie hat - mit Unterstützung der Anästhesie und der OP-Pflege – den ersten epilepsiechirurgischen Eingriff in den Ruppiner Kliniken erfolgreich durchgeführt. Einem 20-jährigen Patienten, der unter starken epileptischen Anfällen litt und daher im Alltag extrem eingeschränkt war, wurde erkranktes Gehirngewebe operativ entfernt. Derzeit wird das entnommene Gewebe von den Kolleginnen und Kollegen der Medizinischen Hochschule Brandenburg untersucht. Seit der Operation ist der Patient "anfallsfrei".

Mit dem Aufbau der Epilepsiechirurgie erweitern die Ruppiner Kliniken das Spektrum der medizinischen Versorgung für die Menschen der Region. Der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Priv.-Doz. Dr. Marec von Lehe, ist anerkannter Spezialist für Epilepsiechirurgie und Kinderneurochirurgie.


29.07.2019

STAR - Teilnehmer gesucht

Unsere Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie beteiligt sich an einem Projekt zu selbstverletzendem Verhalten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenden (STAR - Self Injury: Treatment, Assessment, Recovery). Das Ziel der STAR-Studie ist es, neue Erkenntnisse über die Ursachen von selbstverletzendem Verhalten zu gewinnen. Dies soll zu einer Verbesserung von frühen Interventionen und Therapieerfolgen bei Betroffenen führen. Für die Studie suchen wir

Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 15 Jahren bis zum Ende des 21. Lebensjahres

  • die sich in den letzten 12 Monaten selbst verletzt haben und
  • die sich nicht in einer wöchentlichen Psychotherapie (auch nicht stationär oder teilstationär) befinden, Medikation nach Rücksprache

Oder:

Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 15 Jahren bis zum Ende des 17. Lebensjahres

  • die sich noch nie selbst verletzt haben und
  • die momentan unter keiner psychischen Erkrankung leiden

Nutzen durch die Teilnahme an der Studie:

  • Die Möglichkeit zur schnellen Online-Therapie
  • Hilfe bei der wichtigen Forschung zum Thema selbstverletzendes Verhalten

Rückfragen gerne per E-Mail an star@mhb-fontane.de oder per Telefon unter 03391 39-2961.

Informationen über die Klinik

Informationen über das Projekt (extern)


01.07.2019

Schon 363 kleine Erdenbürger

182 Jungen und 181 Mädchen sind von Januar bis Juni in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen brachte 4.790 Gramm auf die Waage. Das längste Kind, ein Junge, maß stolze 58 Zentimeter. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Bestandteil des anerkannten Perinatalzentrums Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.


19.06.2019

Auch mal entspannen…Chill & Grill am Ruppiner See

Unter dem Motto „Auch mal entspannen“ fand traditionell Chill & Grill statt, eine entspannte, sportliche Nachmittagsveranstaltung. Hier haben Studierende, Assistenz- und Chefärzte die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und im Drachenboot zu erleben, dass man in der Gemeinschaft am stärksten ist.

Die Ruppiner Kliniken engagieren sich stark für die Nachwuchsförderung in der Medizin. Das beginnt bei der universitären Ausbildung der Nachwuchsmediziner, reicht über die Famulatur für Medizin-Studierende und setzt sich fort bis zu Einzelförderungen von Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Ziel ist die Steigerung der Attraktivität des Arztberufes in Brandenburg.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Ruppiner Kliniken ein erfolgreiches Konzept für das Praktische Jahr und Famulaturen erarbeitet und umgesetzt – gekennzeichnet durch einen starken praktischen Bezug und eine strukturierte Ausbildung in Theorie und Praxis.

Die Studierenden haben einen festen Ansprechpartner während des gesamten Aufenthaltes. Ein Sekretariat für Studierendenangelegenheiten kümmert sich nicht nur um den reibungslosen Ablauf bei Unterbringung und Verpflegung.

Das Praktische Jahr an den Ruppiner Kliniken ist gekennzeichnet durch eine strukturierte, fordernde Ausbildung in Theorie und Praxis.


27.05.2019

Zweiter Gesundheitstag im Rehazentrum

Gesunde, leistungsfähige und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend. Um die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern und die Arbeitsfähigkeit – auch in einem körperlich fordernden Beruf – dauerhaft zu halten, haben die Ruppiner Kliniken und Tochterunternehmen mit dem Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements begonnen. Im Rahmen des zweiten Gesundheitstages konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die angebotenen Leistungen informieren und einiges direkt vor Ort ausprobieren.

Ziel war es, die Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen des Unternehmens für das Thema zu begeistern und die Wichtigkeit herauszustreichen. Insbesondere bei wachsender Arbeitsbelastung sind die Förderung der Gesundheit und der Erhalt der Leistungsfähigkeit wesentlich für die Balance und Zufriedenheit. Unterstützt wurde der Tag durch Partner wie Krankenkassen, Sanitätshäuser und Versicherungen.

Im Fokus stand ein gesunder (Berufs-)Alltag. Zahlreiche Maßnahmen, die im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements durch den Arbeitgeber finanziell unterstützt oder kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, zahlen auf das Fitness- und Gesundheitskonto unserer Arbeitnehmer ein. Die Maßnahmen umfassen unter anderem Präventionskurse, reduzierte Mitgliedsbeiträge in Fitnessstudios, Rauchentwöhnung, Entspannungstraining, Ernährungsberatung und Weiterbildungsangebote.

Es ist wesentlich, das Gesundheitsbewusstsein zu schärfen und zu motivieren. Der Gesundheitstag der Ruppiner Kliniken soll den ersten Schritt erleichtern. Schnuppertrainings und Tests helfen bei der Orientierung, geben ein erstes Bild der eigenen Leistungsfähigkeit und können unter anderem helfen, den richtigen aktiven Ausgleich zum Beruf zu finden.

Erfolgreiche und nachgefragte Maßnahmen werden in Zukunft kontinuierlich ausgebaut und entwickelt.


16.05.2019

MHB im neuen Zuhause

Nachdem sich unsere Kolleginnen und Kollegen sowie die Studierenden der Medizinischen Hochschule Brandenburg häuslich eingerichtet haben, konnten wir das Haus D nun feierlich übergeben. Jetzt ist das Haus nicht mehr der "alte Maßregelvollzug", sondern das Lehr- und Forschungsgebäude der MHB. Insgesamt 7 Millionen Euro haben die Ruppiner Kliniken investiert, um Lehrenden, Forschenden und Studierenden optimale Bedingungen für erfolgreiches Arbeiten zu schaffen.  

In dem geschichtsträchtigen Gebäude ist neben u.a. Bibliothek, Seminar- und Büroräumen auch ein Simulationszentrum eingerichtet worden. Hier können die Studierenden der MHB sowie die Ärztinnen und Ärzte in einem geschützten Rahmen Notfall-Situationen "üben".


06.05.2019

Der Ausbildung die Türen öffnen

Für alle, die ihre berufliche Zukunft in der Gesundheitsbranche starten wollen, bieten wir am 18. Mai 2019 unseren Tag der Offenen Tür. In der Schule für Gesundheitsberufe stellen wir spannende Perspektiven für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Physiotherapie vor. Außerdem präsentieren wir per Notfallsimulation einen direkten Einblick in die Erste Hilfe, ermöglichen einen Rohlstuhlparcours sowie eine Ganganalyse PT. Auch fürs leibliche Wohl ist gesorgt: mit Kaffee und Kuchen sowie Snacks und Getränken zu günstigen Preisen.

Jetzt vormerken:
18. Mai 2019
10 – 15 Uhr
Schule für Gesundheitsberufe
Gildenhaller Allee 28a
16816 Neuruppin


16.04.2019

Traumanetzwerk Brandenburg-Nordwest rezertifiziert

Jährlich erleiden in Deutschland ca. 35.000 Menschen schwere Verletzungen bei Verkehrs-, Arbeits- oder Freizeitunfällen. Schwere Unfälle im Straßenverkehr oder im Haushalt können das Leben von einer Sekunde auf die nächste verändern. Damit die Menschen in solchen Notfällen auch in Flächenländern schnellst- und bestmöglich behandelt werden können, haben sich Krankenhäuser in Traumanetzwerken zusammengeschlossen. Das Traumanetzwerk Brandenburg-Nordwest ist nun für die Dauer von drei Jahren rezertifiziert worden.

Ziel ist es, jedem Schwerverletzten an jedem Ort zu jeder Zeit bestmögliche Überlebenschancen zu bieten und auch außerhalb von Ballungszentren eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Die Ruppiner Kliniken sind darauf beispielhaft vorbereitet. Denn das Hochschulklinikum kann zum einen alle Fachdisziplinen vorweisen, die eine optimale, umfassende Behandlung von schwerverletzten Patienten garantieren. Zum anderen erlauben die Strukturen, das Ineinandergreifen von Hilfe vor Ort (durch Rettungsdienst und Notärzte der Ruppiner Kliniken) und klinischer Behandlung von Unfallopfern eine ganzheitliche, reibungslose Versorgung.

Vorteil der Ruppiner Kliniken ist nicht allein die Vielfalt der Fachdisziplinen und die gute Vernetzung untereinander. Mit entscheidend ist die Verzahnung von Rettungsdienst und Notfallambulanz. Sowohl die Notärzte für den Notarztstandort Neuruppin als auch die Leitenden Notärzte für den Landkreis OPR werden durch die Zentrale Aufnahme und die Klinik für Anästhesie der Ruppiner Kliniken gestellt. Damit ist gewährleistet, dass die Notärzte die Patienten vom Unfallort bis in die Ruppiner Kliniken betreuen.

Nach der Information über einen Unfall oder Notfall der Rettungsleitstelle an die Ruppiner Kliniken fahren Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Notärzte zum Unfallort und sichern hier die individuelle medizinische Erstversorgung der Patienten.

Parallel bereitet in den Ruppiner Kliniken ein Team von Unfallchirurgen und Chirurgen den Betrieb auf die Ankunft und die sofortige Behandlung von Unfallopfern vor. Ärzte und Pflegekräfte realisieren die notwendige Diagnostik und Behandlungen im Schockraum, später im Operationssaal.

Das Traumanetzwerk Brandenburg-Nordwest wurde am 18.05.2009 gegründet. Mitglieder sind außerdem die Kliniken in Kyritz, Pritzwalk, Nauen und Perleberg.


08.04.2019

Herzlich willkommen!

Unsere Medizinische Hochschule entwickelt sich. Am Wochenende konnten wir 48 neue Studierende der Humanmedizin an der MHB begrüßen. Zudem wurden neun Masterstudierende im Fach Psychologie immatrikuliert. Aktuell sind an der MHB damit ca. 400 Studierende eingeschrieben. Der Chefarzt der Medizinischen Klinik B, Prof. Dr. Karsten-H. Weylandt, ist zum Prodekan für Forschung und Lehre gewählt worden. Das Amt des Prodekans für Studium und Lehre bekleidet unser Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Prof. Dr. Thomas Stamm. Wir wünschen allen "Neulingen" viel Erfolg!


28.03.2019

Zukunftstag für Jungen und Mädchen

Was mikroskopiert man in einem Krankenhaus-Labor? Wie funktioniert Blutabnehmen? Was genau ist bei der Ersten Hilfe zu beachten? Warum braucht man Elektroniker und Informationstechniker in einem Hochschulklinikum? Und was unterscheidet eine Großküche vom heimischen Herd? Diese und viele andere Fragen haben unsere engagierten Kolleginnen und Kollegen 70 Schülerinnen und Schülern beantwortet, die den Zukunftstag für Mädchen und Jungen in den Ruppiner Kliniken besucht haben. Der Brandenburg weit veranstaltete Aktionstag hilft Jugendlichen bei der Berufsorientierung. In den Ruppiner Kliniken können junge Menschen 17 Ausbildungsberufe erlernen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf medizinischen und medizinisch-technischen Berufen wie Kranken- und Gesundheitspflege, Physiotherapie oder Notfallsanitäter. Doch auch in anderen Bereichen wie Verwaltung oder Gastronomie bilden wir aus. Einen ersten Einblick finden Sie auf unserer Ausbildungswebseite, die wir derzeit erweitern.


18.03.2019

Kita-Kinderschwimmen Projektstart

Mit sichtlich viel Freude sind die Jungen und Mädchen unserer Kita Wirbelwind bei der Sache. Nur einen Weg gekreuzt und die sechs Kinder sind von der Kita Wirbelwind im Rehazentrum angelangt. Hier lernen sie nun Schwimmen, Tauchen und vor allem, die Angst vor (tiefem) Wasser zu verlieren. Im Rahmen eines Pilotprojektes ist der erfolgreiche Kinderschwimm-Kurs unseres Rehazentrums extra für die Kita-Kinder eingerichtet worden. In zehn Stunden sollen die Kinder hier auf das Seepferdchen-Abzeichen vorbereitet werden. Nach Abschluss der Pilotphase ist eine Erweiterung geplant. Weitere Informationen über unsere klinikeigene Kita finden Sie hier.


26.02.2019

Nachmittage der offenen Tür

Wer sich für eine der Ausbildungen im Gesundheitswesen interessiert, hat im März und April die Möglichkeit, sich vor Ort über verschiedene Berufe zu informieren:
Medizinischer Fachangestellter (m/w) - 01.03.2019 von 14:00 - 16:00 Uhr, im Rehazentrum "Alte Schwimmhalle"
Medizinisch-technischer Laborassistent (m/w) - 01.03.2019 von 14:00 - 16:00 Uhr, im Labor der OGD GmbH (Haus J)
Notfallsanitäter (m/w) - 04.04.2019 von 13:00 - 16:00 Uhr, in der Rettungswache Neuruppin, Bütower Weg 4

Für eine optimale Planung und aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlen bitten wir um Anmeldung per E-Mail.


06.02.2019

Wir sind dabei!

Schülerinnen und Schüler aufgepasst! Wer eines der größten Krankenhäuser der Region kennenlernen und wissen möchte, welche Chancen eine Ausbildung im Gesundheitswesen birgt, ist herzlich zum Zukunftstag 2019 am 28. März eingeladen. Der Zukunftstag bietet auch in diesem Jahr wieder eine tolle Möglichkeit, eigene Stärken zu erkennen und das Berufswahlspektrum zu erweitern.  Mitmachen können Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse. Hier findet Ihr alle Infos http://www.zukunftstagbrandenburg.de/


14.01.2019

Training für die Patientensicherheit

Am Wochenende fand das erste Simulationstraining unserer Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin statt. Die Simulation diente dazu, die Team-Zusammenarbeit in interprofessionellen Teams (in diesem Fall Pflege und Ärzte) in Notfall-Situationen in einem geschützten Rahmen zu üben und damit die Patientensicherheit weiter zu erhöhen. Dabei standen fachlich-inhaltliche Themen im Fokus, wichtiger aber war die Kommunikation im Team, die planvolle Analyse der Situation und der sinnvolle Einsatz der zur Verfügung stehenden Experten und der materiellen Ressourcen. Kolleginnen und Kollegen mit allen Erfahrungsstufen nahmen an dem Training teil. Mithilfe einer Puppe trainierten die Teilnehmer am Original-Arbeitsplatz der Anästhesie, der mit Kameras und Mikrofonen für Teilnehmer, die selber gerade nicht in der Lernsituation im Einsatz waren, im Nebenraum sichtbar und hörbar gemacht wurde. 

In diesem geschützten Rahmen sind Fehler ausdrücklich erwünscht und tragen zum Lerneffekt bei. Kernstück eines Simulationstrainings ist das Debriefing, eine Nachbesprechung der gerade im Team simulierten Situation. Um diese durchführen zu können, sind die Leiter der Simulation speziell geschult. Im Debriefing wird analysiert, wie eventuelle Fehlentscheidungen zustande gekommen sind und mit welchen Strategien Fehler hätten vermieden werden können. So können fallspezifische Inhalte, aber vor allem Techniken zum Verhalten in Notfallsituationen gelernt werden.

In unserer Klinik haben wir mit den Oberärzten Marco Hübner und Sebastian Griebner zwei ausgebildete Instruktoren, die Simulationstrainings professionell durchführen können.


02.01.2019

Willkommen! 696 kleine Erdenbürger

330 Mädchen und 366 Jungen sind im vergangenen Jahr in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen brachte 5540 Gramm auf die Waage. Das längste Kind maß stolze 58 Zentimeter. 16 mal gab es die kleinen Kollegen im Doppelpack! Die beliebtesten Vornamen 2018 waren bei den Jungen: 1. Leo, 2. Max, 3. Ben, Emil Felix und Henry/Henri; bei den Mädchen: 1.Frida/Frieda, 2. Johanna, Ella, Charlotte, Lina, Nele und 3. Mathilda und Emilia.Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.


21.12.2018

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns. Wir konnten in den zurückliegenden Wochen auf einige Erfolge aber auch Herausforderungen zurückblicken. So haben wir unsere tagesklinischen Strukturen in einigen Bereichen erweitert – in beiden psychiatrischen Kliniken, der Psychosomatik und der Neurologie. 

In den vergangenen zwölf Monaten haben wir uns von langjährigen Kolleginnen und Kollegen verabschiedet und einige Neuankömmlinge begrüßt. Elke Kopf, die 25 Jahre unser Controlling leitete, und Prof. Dr. Dr. Kurt J. G. Schmailzl, den Chefarzt der Medizinischen Klinik A, konnten wir in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Die Geschicke unserer Klinik für Neurochirurgie legten wir in die Hände von Priv.-Doz. Dr. Marec von Lehe, der sein Fach weiterentwickeln wird und mit der Epilepsiechirurgie einen neuen Schwerpunkt in Neuruppin etablieren möchte. Die Leitung der Klinik für Geriatrie wurde nach der erfolgreichen kommissarischen Tätigkeit an Dr. Holger Stege übertragen. Er wird die positive Entwicklung seiner Klinik fortführen.

Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gab es in diesem Jahr neben dem traditionellen Mitarbeiterfest einen Gesundheitstag, der die Möglichkeiten unserer betrieblichen Gesundheitsförderung aufzeigte, die wir auch im kommenden Jahr weiter ausbauen wollen. Neu war auch der Klinikcup, unsere Ruderregatta, die erfolgreich startete.

Für einiges Spektakel sorgte die Installation des zweiten MRT in unserem Haus. Untergebracht in einem kleinen Container verfügt die Praxis von unserem Chefarzt des Zentrums für bildgebende Diagnostik, Dr. Reimund Parsche, nun über eine komplette zusätzliche Untersuchungseinheit.

Ein kleines bisschen aufregend war auch die Live-Sendung, die der rbb im August aus unserem Haus sendete. Insbesondere die Cholangioskopie, die aus der Funktionsdiagnostik der Medizinischen Klinik B live übertragen wurde, sorgte noch einige Wochen danach für interessierte Anrufe aus dem ganzen Bundesgebiet.

Wie in jedem Jahr standen auch in 2018 zahlreiche Zertifizierungen und Rezertifizierungen auf dem Plan. Nach der neuen DIN ISO 9001:2015 konnten das Prostatazentrum, das Brust- und Darmkrebszentrum sowie das gynäkologische

Krebszentrum zertifiziert werden. Unser Tumorzentrum ist nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft rezertifiziert worden. Und unsere Stroke Unit entspricht den Vorgaben der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe als regionale Stroke Unit. Ebenfalls erfolgreich von externen Experten überprüft wurden unsere Zentrale Sterilgutversorgung und die Apotheke.

Im Oktober erreichte uns die Nachricht, dass unser verdienter ehemaliger Chefarzt und Gründungsdekan der Medizinischen Hochschule Brandenburg, Prof. Dr. Dieter Nürnberg, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wird. Gewürdigt wurden sein unermüdlicher Einsatz für die Palliativ- und Hospizbewegung sowie sein Wirken in Forschung und Lehre.

Engagiert arbeiten auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken und verbundener Unternehmen jeden Tag für die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Menschen in unserer Region.

Wir wünschen unseren Patientinnen und Patienten sowie allen Angehörigen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen gesunden Start ins neue Jahr!

20.12.2018

O du fröhliche - Weihnachtssingen der MHB

Alle Jahre wieder ist nicht nur der Titel eines Weihnachtsliedes, es gilt auch für das Weihnachtssingen an den Ruppiner Kliniken. Bereits zum dritten Mal zogen die Studierenden unserer Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) von Haus zu Haus und überraschten Patienten und Mitarbeiter mit neuen und traditionellen Weihnachtsliedern. Unter der Leitung von Isabella Sappel und Charlotte Arena wurde im Vorfeld in wochenlangen Treffen eifrig geprobt, um ein gut klingendes Kollektiv zu formen. Der Dank waren überwiegend glückliche Gesichter. „Ich würde mich freuen, wenn sich daraus eine schöne Tradition entwickeln würde“, resümierte die Leiterin Isabella Sappel und merkte an: „Wir hoffen auch bei den Menschen etwas Weihnachtsstimmung zu verbreiten, die an den Weihnachtstagen nicht bei ihrer Familie und ihren Freunden sein können.“

19.11.2018

Unterstützung für die Kleinsten

Die Gesundheitsförderung für Groß und Klein ist ein wesentliches Anliegen der Ruppiner Kliniken. In jedem Jahr unterstützen wir daher die (Sport-)Vereine der Region mit Spenden. Denn ein aktiver Alltag ist ein Baustein für ein gesundes Leben. Daher freuen wir uns, schon für die kleinsten Ostprignitz-Ruppiner einen Beitrag leisten zu können. Wir helfen dem MSV Neuruppin beim Auf- und Ausbau der Abteilung Kindersport.  Für die Erstausstattung mit Trainingsmaterial haben wir dem Verein 3.000 € übergeben. Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren können sich nun jeden Samstag in der Sporthalle der Alexander-Puschkin-Schule austoben. Eine Anmeldung ist per E-Mail: kindersport@msv-neuruppin möglich. (Foto: Ruppiner Anzeiger)

08.11.2018

Unsere Stroke Unit: zertifizierte Qualität

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und die häufigste Ursache für Pflegebedürftigkeit. Die nach wissenschaftlichen Kriterien wirksamste Therapie ist die Behandlung auf einer Spezialstation für Schlaganfall-Patienten, einer Stroke Unit. Eine solche Stroke Unit ist seit 1999 Teil unserer Klinik für Neurologie. In den Ruppiner Kliniken wurde das Konzept Stroke Unit in den vergangenen Jahren konsequent fortentwickelt. Dazu zählt auch, die Qualität unserer Stroke Unit in regelmäßigen Abständen von externen Experten überprüfen zu lassen. Im Rahmen des kürzlich erfolgten Rezertifizierungs-Audits wurden die strukturellen Gegebenheiten des Krankenhauses, die Organisation und die Qualität der Behandlung begutachtet. Dabei machten sich die Auditoren ein Bild vor Ort, besuchten alle wichtigen Schnittstellen (z.B: Notfallambulanz, Röntgen, Kardiologie) und natürlich die Stroke Unit selbst. Sie sprachen ausführlich mit ca. 30 Mitarbeitern und ließen sich Statistiken zur Behandlung präsentieren. Im Ergebnis erhält unsere Stroke-Unit erneut das Gütesiegel.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken arbeiten kontinuierlich daran, die Behandlung der Schlaganfallpatienten der Region voranzubringen und ihre Qualität durch Engagement und Einsatz modernster Medizin weiter zu verbessern. Notwendige Voraussetzung für die bestmögliche Schlaganfall-Therapie ist jedoch, dass Patienten bei den ersten Zeichen eines Schlaganfalls unmittelbar den Notruf 112 wählen und so schnell wie möglich in die Ruppiner Kliniken gebracht werden.

05.11.2018

Praktisch willkommen

Für unsere Auszubildenden begann Anfang November ein neues Kapitel: Der erste Teil ihrer praktischen Ausbildung. Traditionell eröffnen wir diesen mit einer Einführungsveranstaltung. Neben allgemeinen Informationen über die praktische Ausbildung erhalten unsere Azubis einen ersten Einblick in den Klinikalltag und umfangreiche Schulungen und Unterweisungen. Gerüstet mit allem Wissenswerten zu den Themen Hygiene, Datenschutz, Arbeitsschutz und EDV-System können nun 26 angehende Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, 13 Gesundheits- und KrankenpflegehelferInnen und zwei Hebammen in die Praxis starten.
Die Ruppiner Kliniken und verbundene Unternehmen bilden junge Menschen nicht nur die diesen Berufen aus. Im Oktober 2018 nahmen außerdem

  • 1 Elektrotechniker
  • 2 Erzieher
  • 1 Operationstechnische Assistentin
  • 1 Medizintechnische Radiologieassistentin
  • 2 Medizinische Fachangestellte
  • 2 Kauffrauen für Büromanagement
  • 2 Kinderkrankenschwestern und
  • 8 Notfallsanitäter

ihre Ausbildung bei uns auf.

16.10.2018

Prüfen – Rufen – Drücken

Im Rahmen unseres 1. Tages der Wiederbelebung im REIZ konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin über Maßnahmen der Wiederbelebung informieren und mit Interessierten an Wiederbelebungstrainern üben. Zahlreiche Besucher haben erfahren, dass erste Hilfe häufig überlebenswichtig ist. Der Aktionstag ist durch den Deutschen Rat für Widerbelebung ins Leben gerufen worden. Ziel ist es, die Reanimationsversorgung in Deutschland nachhaltig zu verbessern, indem die Laienreanimationsquote erhöht und die Rettungskette weiter optimiert wird. Information, Training uns Aktionen sind dabei die wesentlichen Bausteine.

15.10.2018

Prof. Dr. Dieter Nürnberg geehrt

Der Gründungsdekan unserer Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und langjährige Chefarzt der Medizinischen Klinik B erhielt heute das Bundesverdienstkreuz von der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Martina Münch. Mit dem Verdienstorden sind die besonderen Leistungen von Prof. Dr. Dieter Nürnberg gewürdigt worden. Er hat sich sowohl um die Ausbildung der Mediziner von morgen, die Weiterentwicklung der Ultraschalldiagnostik und insbesondere den Auf- und Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung in Brandenburg verdient gemacht. Prof. Dr. Dieter Nürnberg hat sich unermüdlich für die Palliativmedizin und die Hospizbewegung (Gründer und Vorsitz des Ruppiner Hospizvereins seit 20 Jahren) eingesetzt. Er plante und eröffnete das Stationäre Hospiz Haus Wegwarte in Neuruppin, baute das Palliativnetz in mehreren Landkreisen auf und half beim Neubau des stationären Hospizes Oberhavel Haus Lebensklänge. Dadurch konnte die Versorgung von sterbenskranken Menschen erheblich verbessert werden. Auch die Altersmedizin konnte Prof. Dr. Dieter Nürnberg in Neuruppin und darüber hinaus etablieren. Die Klinik für Geriatrie, die unter seiner Leitung entstand, war die erste dieser Einrichtungen in Brandenburg.

In Zeiten des Umbruchs 1989 - 1990 war Prof. Dr. Dieter Nürnberg führendes Mitglied und Sprecher der „Friedlichen Revolution“ in Neuruppin. Danach half er als stellvertretender Landrat (1990 - 1992) und Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (1993 - 1996) die Kreisverwaltung umzustrukturieren.

Prof. Dr. Dieter Nürnberg hat neben seiner Funktion als Chefarzt einer der großen internistischen Kliniken zahlreiche Ehrenämter bekleidet. So konnte er mit der Aktion Brandenburg gegen Darmkrebs die Aufmerksamkeit auf das Thema Darmkrebsvorsorge lenken. Mit der von ihm initiierten Gründung des Onkologischen Arbeitskreises Brandenburg NordWest e.V. war Neuruppin ein Vorreiter bei  der Etablierung eines regionalen Krebsregisters. Ebenso setzte er sich für die Weiterentwicklung der Ultraschalldiagnostik ein.

Schließlich war Prof. Dr. Dieter Nürnberg in weit überdurchschnittlichem Maß an der Gründung der ersten medizinischen Hochschule Brandenburgs beteiligt. Seinem Wirken als Gründungsdekan der Universität ist es zu verdanken, dass auch in unserem Bundesland junge Mediziner ausgebildet werden.

Prof. Dr. Dieter Nürnberg ist Professor für Innere Medizin und Gastroenterologie an der MHB und als Arzt in unserem Medizinischen Versorgungszentrum tätig.

08.10.2018

Prüfen – Rufen – Drücken: 1. Tag der Wiederbelebung

Am 16.10.2018 findet der 1. Weltweite Tag der Wiederbelebung (1. World Restart a Heart Day) statt. Auch die Ruppiner Kliniken und der Ostprignitzer Rettungsdienst beteiligen sich an der Aktion: In der Zeit von 12:00 - 16:00 Uhr werden im Bereich des Haupteingangs des Ruppiner Einkaufszentrums (REIZ) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin über Maßnahmen der Wiederbelebung informieren und mit Interessierten an Wiederbelebungstrainern üben. Zudem wird die rettungsdienstliche Weiterversorgung in einem Rettungswagen demonstriert. Ziel der Aktion ist die Sensibilisierung für das Thema und die Steigerung der Reanimationsquote durch Nicht-Mediziner bzw. Sanitäter. Weitere Informationen finden Sie hier.

03.09.2018

1. Klinik-Cup

Sportlich unterwegs waren am vergangenen Samstag zahlreiche Klinikteams. Bei einer Regatta, dem 1. Klinik-Cup, konnten 17 Mannschaften ihre Kräfte messen. Im nagelneuen Boot Ruppiner See ruderte es sich besonders leicht. Vorbereitet wurden alles Teams durch die engagierten Mitglieder des Neuruppiner Ruderclubs. Besonders erfolgreich waren die Teams der Sparkasse Ostprignitz-Ruppins, die gleich zwei Finalläufe für sich entscheiden konnten. Das A-Finale hat allerdings unsere IT-Abteilung mit nach Hause gebracht. Wir hoffen auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Weitere Informationen finden Sie hier.

30.08.2018

Sport frei!

Beim Fuß- und Volleyballturnier unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gestern die Bälle geflogen. In diesem Jahr ging der Fußballpokal an unsere Nachwuchs-Mediziner. Das Volleyballturnier entschieden die Netzhoheiten für sich. Das Mitarbeiterturnier ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in unserem Terminkalender geworden und mittlerweile zu einem kleinen Familienfest gewachsen.

23.08.2018

Live aus den Ruppiner Kliniken

Eine Doppel-Premiere konnten wir am 22. August feiern. Die Sendung rbb-Praxis wurde live aus unserem Krankenhaus übertragen. Spannende Hintergrundberichte, die schonende Entfernung von Gallensteinen und COPD-Therapieoptionen gab es zu sehen. Für alle Beteiligten bleibt es ein spannendes Erlebnis. Die Sendung können Sie in der Mediathek des rbb abrufen. Zum Beitrag

06.08.2018

Sommerfest am 25. August

Fit und gesund in jedem Alter – Prävention durch Bewegung

Bereits zum 16. Mal findet am 25. August zwischen 10.00 und 16.00 Uhr das Sommerfest der Ruppiner Kliniken statt. Der Tag der offenen Tür ist mittlerweile fest verankert im Veranstaltungsplan der Region.

In diesem Jahr liegt der Fokus auf Krankheitsprävention durch Bewegung. Die Kolleginnen und Kollegen unseres Rehazentrums Neuruppin werden die Gäste des Festes beispielsweise über Möglichkeiten zur Vorbeugung von Muskel- und Skeletterkrankungen informieren. Spielerisch in Form von Wettbewerben oder Messungen lernen unsere Besucher ihre körperliche Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Unsere Bewegungsexperten geben Tipps für einen gesunden Alltag und zeigen individuelle Bewegungsprogramme auf.

Außerdem bieten zahlreiche Kliniken interessante Einblicke. Zu sehen sind modernste Medizintechnik (neuer Magnetresonanztomograph, Computertomograph in der Radiologie, Linearbeschleuniger in der Strahlenklinik), das Rohrpostsystem, die Apotheke, unsere Pathologie und vieles mehr.

In den Zelten auf der Festwiese sowie in einigen Häusern können die Besucher des Sommerfestes zahlreiche Check-Ups durchlaufen. Wir prüfen Ihre Gefäßgesundheit, bieten Ultraschall-Screenings an und testen Ihr Gehör.

Abgerundet wird das Fest wie in jedem Jahr durch ein attraktives Bühnenprogramm aus Musik, Show und Artistik. Auch für die kleinen Gäste wird allerhand geboten.

12.07.2018

Zweiter MRT erfolgreich installiert

33 Tonnen bringen Container und der darin befindliche neue Magnetresonanztomograph (MRT) auf die Waage. Eine logistische Herausforderung also, alles an Ort und Stelle zu heben.  Der 13 Meter lange Container wurde mit einem Schwerlasttransport aus Offenbach nach Neuruppin befördert und hier mithilfe eines Krans an das Haus Z gesetzt. Was sich ziemlich einfach anhört, ist mit monatelanger Vorbereitung und Präzisionsarbeit verbunden.

Unsere Kolleginnen und Kollegen der radiologischen Praxis werden nun an dem Gerät eingearbeitet. Spätestens ab Mitte August ist der medizintechnische Neuzugang einsatzbereit. Die Wartezeiten für eine MRT-Untersuchung werden sich dann erheblich verkürzen.

14.06.2018

Auch mal entspannen…Chill & Grill am Ruppiner See

Dass die Medizinerausbildung zu den schwersten gehört, hat sich herumgesprochen. Unter dem Motto „Auch mal entspannen“ fand aus diesem Grund auch in diesem Jahr Chill & Grill statt, eine entspannte, sportliche Nachmittagsveranstaltung. Hier haben Studierende, Assistenz- und Chefärzte die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und im Drachenboot zu erleben, dass man in der Gemeinschaft am stärksten ist.

Die Ruppiner Kliniken engagieren sich stark für die Nachwuchsförderung in der Medizin. Das beginnt bei der universitären Ausbildung der Nachwuchsmediziner, reicht über die Famulatur für Medizin-Studierende und setzt sich fort bis zu Einzelförderungen von Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Ziel ist die Steigerung der Attraktivität des Arztberufes in Brandenburg.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Ruppiner Kliniken ein erfolgreiches Konzept für das Praktische Jahr und Famulaturen erarbeitet und umgesetzt – gekennzeichnet durch einen starken praktischen Bezug und eine strukturierte Ausbildung in Theorie und Praxis.

Die Studierenden haben einen festen Ansprechpartner während des gesamten Aufenthaltes. Ein Sekretariat für Studierendenangelegenheiten kümmert sich nicht nur um den reibungslosen Ablauf bei Unterbringung und Verpflegung.

Das Praktische Jahr an den Ruppiner Kliniken ist gekennzeichnet durch eine strukturierte, fordernde Ausbildung in Theorie und Praxis.

07.06.2018

Gesundheitstag 2018 - Betriebliche Gesundheitsförderung zum Anfassen

Gesunde, leistungsfähige und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend. Um die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern und die Arbeitsfähigkeit – auch in einem körperlich fordernden Beruf – dauerhaft zu halten, haben die Ruppiner Kliniken und Tochterunternehmen mit dem Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements begonnen. Im Rahmen eines Gesundheitstages konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die angebotenen Leistungen informieren und einiges direkt vor Ort ausprobieren.

Ziel war es, die Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen des Unternehmens für das Thema zu begeistern und die Wichtigkeit herauszustreichen. Insbesondere bei wachsender Arbeitsbelastung sind die Förderung der Gesundheit und der Erhalt der Leistungsfähigkeit wesentlich für die Balance und Zufriedenheit. Unterstützt wurde der Tag durch Partner wie Krankenkassen, Sanitätshäuser und Versicherungen.

Im Fokus stand ein gesunder (Berufs-)Alltag. "Wir sind davon überzeugt, dass unsere betriebliche Gesundheitsförderung das Wohlbefinden und die Gesundheit aller Kolleginnen und Kollegen positiv beeinflussen kann", erklärt Dr. Gunnar Pietzner, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des größten Arbeitgebers der Region. "Zahlreiche Maßnahmen, die wir finanziell unterstützen oder kostenfrei zur Verfügung stellen, zahlen auf das Fitness- und Gesundheitskonto unserer Arbeitnehmer ein." Die Maßnahmen umfassen unter anderem Präventionskurse, reduzierte Mitgliedsbeiträge in Fitnessstudios, Rauchentwöhnung, Entspannungstraining, Ernährungsberatung und Weiterbildungsangebote.

"Für uns ist wesentlich, das Gesundheitsbewusstsein zu schärfen und zu motivieren," so der Geschäftsführer weiter. Der Gesundheitstag der Ruppiner Kliniken soll den ersten Schritt erleichtern. Schnuppertrainings und Tests helfen bei der Orientierung, geben ein erstes Bild der eigenen Leistungsfähigkeit und können unter anderem helfen, den richtigen aktiven Ausgleich zum Beruf zu finden.

Erfolgreiche und nachgefragte Maßnahmen werden in Zukunft kontinuierlich ausgebaut und entwickelt.  

Ein Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen der Cafeteria, die mit ihrem abwechslungsreichen Speisenangebot zeigten, wie lecker gesunde Ernährung sein kann. Für das gesunde Menu war eine Spende zugunsten unserer Kita Wirbelwind erbeten. Wir konnten 211,88 € einsammeln.

01.06.2018

Unser „Wirbelwind“ feiert

Der Kindertag wird in unserer Kita „Wirbelwind“ in jedem Jahr groß gefeiert. Die Kleinen konnten sich – den tropischen Temperaturen angemessen – nicht nur auf Badespaß, sondern auch über viel Eis freuen. Zudem brachte der Fahrtwind bei einer Kutschfahrt ein wenig Erfrischung.

Die Kita „Wirbelwind“ ist der betriebseigene Kindergarten der Ruppiner Kliniken. Er wurde am 1. Juni 1954 eröffnet  – mit Platz für 20 Kinder und zwei Erzieherinnen. Heute spielen, toben und lernen bereits 150 Kinder in der Kita, betreut von 16 Fachkräften und zwei Auszubildenden. Allein in den vergangenen zehn Jahren haben wir die Kapazitäten deutlich ausgebaut, einen neuen Spielplatz für die ganz kleinen und einen Sinnesgarten auf dem Kitagelände errichtet.

14.05.2018

Historisches: Das Hauptgebäude brennt

Am 14. Mai 1978 brannte das Dach über dem Hauptgebäude der Ruppiner Kliniken. Innerhalb weniger Stunden wurden Dach und der Festsaal von den Flammen vernichtet. Auch das Zentrallabor sowie die Aufnahme waren stark beschädigt.  Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchten zu retten, was zu retten war. Denn Patientenakten und Veraltungsunterlagen waren im Hauptgebäude gelagert. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. Hier können Sie (die) Geschichte nachlesen.

25.04.2018

Zurück aus Indien

Unsere Anästhesieschwester Katrin Giese ist seit einiger Zeit wieder zurück von ihrem ehrenamtlichen Einsatz in Indien. Bereits seit 2014 unterstützt sie das orthopädische OP-Camp in Asha Vihar, einem ländlichen Gebiet im Norden des Landes. Unter einfachen Bedingungen operiert ein Team aus ganz Deutschland hier Kinder mit Beindeformitäten oder Klumpfüßen.  Die Ruppiner Kliniken sind Sponsor des Projektes. Das Unternehmen übernimmt die Reisekosten und ermöglicht durch eine Freistellung eine Teilnahme an dem OP-Camp.

Einen kleinen Rückblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

29.03.2018

Examen und Neustart

In unserer Schule für Gesundheitsberufe haben acht Auszubildende ihr Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege erfolgreich absolviert. Die Mehrheit der Absolventen wird weiterhin in den Ruppiner Kliniken für das Wohl unserer Patienten sorgen.

Außerdem startet am 3. April ein neuer Ausbildungskurs Fachrichtung Gesundheits- und Krankenpflege. 13 der 18 Auszubildenden werden ihre Ausbildung an den Ruppiner Kliniken absolvieren. Wir wünschen viel Erfolg. Weitere Informationen über die Ausbildung finden Sie hier.

23.03.2018

Staffelstab übergeben

Am 22. März haben wir die langjährige Leiterin unseres Konzerncontrollings in den Ruhestand verabschiedet. Elke Kopf hat sich fast 30 Jahre für unser Unternehmen engagiert. Sie hat sich unermüdlich dafür eingesetzt, aus der einstigen Bezirksnervenklinik den Schwerpunktversorger zu formen, der wir heute sind. Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung hat Elke Kopf den Staffelstab symbolisch an ihren Nachfolger Ramon Schreiber übergeben. Wir wünschen Elke Kopf einen wunderschönen, aktiven neuen Lebensabschnitt und viel Freude.

05.03.2018

Unsere Kinderklinik ist „Ausgezeichnet. Für Kinder“

Bereits zum fünften Mal in Folge hat sich unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin einer strengen Überprüfung ihrer Strukturqualität gestellt. Mit Erfolg! Auch für die Jahre 2018 und 19 erhält die Pädiatrie das Gütesiegel, das alle zwei Jahre von eines Kommission mit Mitgliedern der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) sowie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) vergeben wird.

Unsere Klinik hat nachgewiesen, dass sie ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle, interdisziplinäre Versorgung der kleinen Patienten erfüllt. Wesentliche Punkte dabei sind die kontinuierliche Besetzung der Klinik mit Kinderärzten bzw. Kinderchirurgen sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen. Zum Team gehören außerdem qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich.

Unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat zudem ein stabiles Netzwerk etabliert, das die bestmögliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen auch mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern ermöglicht.

Die Experten der Bewertungskommission prüften zudem Kinder- und Familienfreundlichkeit. Diese zeigt sich an großzügigen Besuchsregelungen sowie der Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder kostenfrei in das Krankenhaus zu begleiten.

Auch die kindgerechte Gestaltung sowie die Erfüllung bestimmter Sicherheitskriterien finden Berücksichtigung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de

02.02.2018

Wir sind dabei!

Schülerinnen und Schüler aufgepasst! Wer eines der größten Krankenhäuser der Region kennenlernen und wissen möchte, welche Chancen eine Ausbildung im Gesundheitswesen birgt, ist herzlich zum Zukunftstag 2018 am 26. April eingeladen. Der Zukunftstag bietet auch in diesem Jahr wieder eine tolle Möglichkeit, eigene Stärken zu erkennen und das eigene Berufswahlspektrum zu erweitern.  Mitmachen können Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse. Hier findet Ihr alle Infos http://www.zukunftstagbrandenburg.de/

11.01.2018

Ruhig schon mal vormerken. Tag der Rückengesundheit

Wie geht es Ihrem Rücken? Fast jeder hat es ab und an "im Kreuz". Im Rahmen des Aktionstages Rückengesundheit am 15. März können sich Betroffene umfassend über Rückengesundheit informieren.

In diesem Jahr seht der Aktionstag unter dem Motto „Rückenfit an der frischen Luft“. Wir helfen Ihnen auf dem Weg in einen aktiven Alltag mit gesunder Ernährung - der besten Verbeugung von Rückenschmerzen. Tritt doch der Ernstfall ein, können unter anderem Sporttherapie und medizinisches Fitnesstraining helfen. Regelmäßige, körperliche Bewegung ist für den Rücken grundsätzlich positiv. Ein bewegungsorientierter Lebensstil beugt den weit verbreiteten Rückenschmerzen wirksam vor. Effektiv sind individuell gestaltete Trainingsprogramme, aber es hilft auch die allgemeine Bewegung im Alltag, wie Treppen steigen, Wandern oder Radfahren. An diesem Punkt setzt das Motto des Rückentages 2018 an - rückenfit an der frischen Luft. Neben dem Rückentraining im Fitness-Studio, Gesundheitszentrum oder Sporthalle, ist die Bewegung „outdoor“, also in der Natur besonders empfehlenswert. Mit Natur sind gemeint der Garten, der Stadtpark, die Wiese, der Wald, der See, der Strand oder Fuß- und Radwege.

02.01.2018

Willkommen! 804 kleine Erdenbürger

383 Mädchen und 421 Jungen sind im vergangenen Jahr in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen brachte 5340 Gramm auf die Waage. Das längste Kind maß stolze 58 Zentimeter. Genau 100 Neugeborene erblickten in unserem neuen Mutter-Kind-Zentrum das Licht der Welt. Die beliebtesten Vornamen 2017 waren bei den Jungen: 1. Finn/Fynn, 2. Ben, 3. Theo/Theodor und Jonas; bei den Mädchen: 1. Charlotte, Hannah, 2. Emma, Lena und 3. Johanna, Lilli, Mathilda und Jolien.
Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

21.12.2017

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Die Weihnachtszeit bietet die Gelegenheit auf Vergangenes zurückzublicken und in die Zukunft zu schauen.

Zunächst konnten wir im Januar mit 2016 das geburtenstärkste Jahr seit der Wiedervereinigung verzeichnen. 830 kleine Jungen und Mädchen erblickten in unserem Haus K das Licht der Welt. Auch 2017 schickt sich an, ein nachwuchsreiches Jahr zu werden. Seit dem 7. November erblicken unsere neuen Erdenbürger in unserem Mutter-Kind-Zentrum das Licht der Welt. Nunmehr hat sich das Geburtshilfe-Team eingerichtet und ist unglaublich engagiert.

Engagiert sind auch die Kolleginnen und Kollegen, in deren Abteilungen im vergangenen Jahr Zertifizierungsprozesse durchlaufen  wurden. In vielen Kliniken und Praxen gehört es mittlerweile fast zur Routine von externen Experten überprüft und auf Herz und Nieren geprüft zu werden. Erstmalig ist in diesem Jahr unserer Epilepsiezentrum zertifiziert worden.  Das Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sind damit das erste zertifizierte Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche Brandenburgs. Es besteht ein besonderer Schwerpunkt in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit therapieschweren genetisch bedingten Epilepsien und Epileptischen Encephalopathien.

Erstmalig extern überprüft wurde auch unsere Abteilung für zentrale Sterilgutversorgung. Die Auditoren haben bestätigt, dass in unserem „Zentralsteri“ auch Medizinprodukte der Kategorie „Kritisch C“ (höchste Stufe) aufbereitet werden können. Diese Medizinprodukte stellen besonders hohe Anforderungen an die Aufbereitung und sind z.T. thermolabil.

Neuen bzw. umfassenderen Aufgaben stellt sich auch unsere Medizinische Bildungsakademie. Da sich in den vergangenen zwei Jahren wieder mehr Menschen für eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf begeistern konnten, und hat uns das Landesamt für Gesundheit und Soziales „grünes Licht“ für die Erhöhung der Kapazitäten in unserer Schu­le von 120 auf 160 Ausbildungsplätze gegeben.

Für den Nachwuchs haben wir in diesem Jahr außerdem das erste Fußball-Camp für Kinder mit Diabetes veranstaltet. Unterstützt haben uns dabei der SV Union Neuruppin und Bayer 04 Leverkusen.

Einen Rückblick in Bildern finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

07.12.2017

„O, du Fröhliche“ – Weihnachtskonzert

Es ist zu einer schönen Tradition geworden: das Weihnachtskonzert des Neuruppiner A-Cappella-Chores in unserem Großen Festsaal. In diesem Jahr können wir uns auf das Programm „O, du Fröhliche“ – Wort und Musik zur Weihnachtszeit freuen. Das Konzert findet am 19. Dezember, 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gern entgegen genommen.

24.11.2017

Geschafft – Mutter-Kind-Zentrum endlich in Betrieb genommen

Seit gut zwei Wochen arbeitet unser Geburtshilfe-Team aus Medizinern, Hebammen und Kinderkrankenschwestern in unserem Mutter-Kind-Zentrum und hilft kleinen Erdenbürgern auf die Welt. Seit dem Umzug am 7. November sind bereits 39 Babys in unserem Haus S geboren worden, 18 Buben und 21 Mädchen. Wir gratulieren den Eltern und bedanken uns für das uns entgegen gebrachte Vertrauen.

27.10.2017

Spende für Tierpark Kunsterspring

Leider sind im Anfang des Monats erfolgten Lastschrifteinzug aufgrund eines Übertragungsfehlers Parkgebühren von einigen Besuchern der Ruppiner Kliniken, die im September die Besucherparkplätze genutzt haben, doppelt vom Konto abgebucht worden. Da es sich zumeist um sehr geringe Beiträge handelt, hoffen wir auf das Verständnis unserer Besucher. Am Freitag haben wir die zu viel entrichteten Gebühren plus 2.052 Euro – also insgesamt 3.000 Euro – an den Tierpark Kunsterspring gespendet.

11.09.2017

Erfolgreicher Tag der offenen Tür

Auch wenn wir schon deutlich besseres Wetter – auch in diesem Jahr zog es wieder zahlreiche Gäste zu unserem traditionellen Sommerfest. Tausende Besucherinnen und Besucher nutzten das vielfältige Informations- und Mitmachangebot, das wir zu unserem Tag der offenen Tür zusammenstellen. In diesem Jahr lag der Fokus auf Prävention durch Bewegung. Unsere Mediziner, Pflegekräfte und Therapeuten freuten sich, dass so viele Menschen die Möglichkeit nutzen, sich über Vorsorge und Früherkennung zu informieren.

Einen kleinen Rückblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

07.09.2017

Sport frei!

Beim Fuß- und Volleyballturnier unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gestern die Bälle geflogen. In diesem Jahr ging der Fußballpokal an unsere Nachwuchs-Mediziner. Das Volleyballturnier entschieden die Netzhoheiten für sich. Das Mitarbeiterturnier ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in unserem Terminkalender geworden und mittlerweile zu einem kleinen Familienfest gewachsen.

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

26.06.2017

Fußballcamp für Kinder mit Diabetes

Trotz des Regens haben sich unsere kleinen Kicker gut geschlagen. Die Trainer der Fußballschule von Bayer 04 Leverkusen und die Assistenztrainer von SV Union Neuruppin Fußball konnten wertvolle Tipps geben sowie Eltern und Kindern die Angst vor auch intensiven Sporteinheiten nehmen. Zudem erhielten alle Campteilnehmer interessante Informationen rund um das Thema Sport und Ernährung - und eine komplette Fußballausrüstung.

Einen Rückblick in Bildern finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

19.06.2017

Chefarzt für Thoraxchirurgie erhält Award

Der neue Chefarzt unserer Klinik für Thoraxchirurgie, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Jungraithmayr, hat für seinen Vortrag „Induction of persistent tolerance to lung transplants by IL-2 complex-stimulated regulatory T cells in vivo“ eine der renommiertesten Auszeichnungen der europäischen Kongresslandschaft erhalten. Der Walter Brendel Award wird in jedem Jahr im Rahmen des Kongresses der European Society of Surgical Research (ESSR) in Amsterdam verliehen.

In seinem Vortrag stellte der Thoraxchirurg die Ergebnisse seiner langjährigen Forschung im Bereich der Toleranzentwicklung bei Transplantationen vor. So gelang es ihm und seinem Team nachzuweisen, dass Interleukin-2-Komplexe zur Entstehung von transplantschützenden, sogenannten regulatorischen T Lymphozyten führte. Ein Lungentransplantat wurde so in der Folge wirksam und nachhaltig vor einer Abstoßung durch den Empfängerkörper geschützt. Das bedeutet, dass die transplantierte Lunge vom Immunsystem des Empfängers nicht mehr als fremd erkannt und somit "toleriert" wird, der Empfängerorganismus verhält sich zu dem transplantierten Organ, als wenn es sein eigenes geworden wäre.

Sollten sich die Ergebnisse in weiteren Studien bestätigen, könnten lungentransplantierte Patienten in Zukunft weitgehend auf die Einnahme von immunschwächenden Medikamenten verzichten. Zahlreiche Nebenwirkungen würden damit der Vergangenheit angehören.

Das Komitee für die Verleihung des Awards trug bei seiner Entscheidung dem wissenschaftlichen Gehalt und Wert des Vortrags, der Fähigkeit, die Forschungsergebnisse allen chirurgischen Disziplinen plausibel und verständlich darzulegen sowie dem Vortragsstil Rechnung.

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Jungraithmayr wird seinen Vortrag nun den Schwestern-Gesellschaften in den USA, Großbritannien oder Südafrika präsentieren.

Den Vortrag finden Sie hier.

16.06.2017

Mutter-Kind-Zentrum feierlich eröffnet

Nach zweijähriger Bauzeit wurde bei strahlendem Sonnenschein unser Mutter-Kind-Zentrum feierlich eröffnet. Neben zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft konnten wir die ehemalige Bundesfamilienministerin und zukünftige Ministerpräsidentin unseres Nachbarlandes, Manuele Schwesig, begrüßen. Sie lobte das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken und betonte, wie wichtig die Investition in die Zukunft sei. Werdende Eltern können nun unter besten Bedingungen ihren Nachwuchs „empfangen“. Eine gemütliche Umgebung und historisches Ambiente treffen auf modernste Medizin, von der Mutter und Kind profitieren.

Unser Mutter-Kind-Zentrum ist anerkanntes Perinatalzentrum Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.

Wir freuen uns, dass so viele junge Familien uns ihr Vertrauen schenken. In diesem Jahr haben bereits 362 kleine Erdenbürger das Licht der Welt erblickt.

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

22.05.2017

Epilepsiezentrum zertifiziert

 

Unsere Kolleginnen und Kollegen des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) und des Zentrums für Neuropädiatrie haben es geschafft. Sie sind als erstes Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche Brandenburgs zertifiziert worden. Im Rahmen des Zertifizierungsprozess konnten wir die hohe Strukturqualität unserer Einrichtungen nachweisen. So ist gewährleistet, dass unsere Patienten von einem multiprofessionellen Team betreut, umfassend diagnostiziert und interdisziplinär behandelt werden können.

Bei Kindern und Jugendlichen mit Epilepsien erfolgt neben einer spezialisierten epileptologischen, neuropädiatrischen und entwicklungsneurologischen Diagnostik die Erfassung der psychosozialen Belastungsfaktoren und psychiatrischen komorbiden Störungen sowie die Erstellung von Therapie-, Rehabilitations- und Förderplänen und deren Koordination sowie die Bewertung der Anwendung von Rehabilitationsverfahren, als auch die Organisation von Integration und Entlastung der betroffenen Familien durch familienentlastende Dienste und soziale Hilfen.

Es besteht ein besonderer Schwerpunkt in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit therapieschweren genetisch bedingten Epilepsien und Epileptischen Encephalopathien.

In den neuropädiatrischen Einrichtungen der Ruppiner Kliniken besteht die Möglichkeit zur umfangreichen Abklärung und leitliniengerechten Behandlung komplexer Krankheitsbilder z.B. zerebralen Bewegungsstörungen, anderen Folgen struktureller, traumatischer, entzündlicher, degenerativer, toxischer ZNS-Läsionen, Neoplasien, Muskelerkrankungen, peripheren Neuropathien, Autoimmunerkrankungen als auch Genetische Syndrome und genetisch und/oder neurometabolisch bedingten Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems/des Muskels und anderer Organsysteme. Zudem werden Kinder mit motorischen, sprachlichen oder kognitiven Entwicklungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und psychosozialen Belastungsfaktoren, tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, psychosomatischen Erkrankungen und chronisch kranke Kinderund Jugendliche umfassend diagnostiziert und mit betreut.

15.05.2017

Diabetes-Fussballcamp am 24. Juni

Für kleine Kämpfernaturen bieten wir in diesem Jahr ein besonderes Wochenenderlebnis. Gemeinsam mit der Fußballschule von Bayer 04 Leverkusen veranstalten wir ein Fußballcamp für Kinder, die an Diabetes erkrankt sind. Die Kinder und ihre Eltern erwarten sportliche Herausforderungen und interessante Informationen rund um das Thema Sport und Ernährung. Alles Weitere und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

18.04.2017

4. Blaulichttag am 13. Mai

In diesem Jahr feiert die Polizeidirektion ihren traditionellen Blaulichttag auf unserer Festwiese. Am 13. Mai informiert unsere Polizei über das gesamte Leistungsspektrum, zeigt technische Möglichkeiten und verdeutlicht mit Simulationen, welche Mechanismen in Notsituationen greifen. Der Rettungsdienst der Ruppiner Kliniken ist häufig Teil der Rettungskette und auch im Rahmen des Blaulichttages vertreten. Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier.

11.04.2017

Scheck für den Bewegungslotsen

Unser Bewegungslotse Michael Wöge konnte die Erlöse aus der Benefizregatta Rudern gegen Krebs entgegen nehmen. Bereits zum neunten Mal fand diese im vergangenen Jahr statt. Fast so lange bieten die Ruppiner Kliniken onkologischen Patientinnen und Patienten das Projekt „Sport zum Leben“ an: Der Bewegungslotse berät Tumorpatienten zum Thema Sport und Krebs und unterbreitet individualisierte Sport- und Bewegungskonzepte. Die Sporttherapie setzt bereits während der Akut-Phase der Krebsbehandlung ein und wird kontinuierlich in den Alltag der Patienten integriert. Das Konzept Bewegungslotse hat 2016 den Gesundheitspreis Brandenburg gewonnen.

10.04.2017

Feierliche Immatrikulation - 48 neue Medizinstudierende an der MHB

Mit 48 Studierenden im Brandenburger Modellstudiengang Medizin startet die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) ins dritte Jahr ihrer jungen Gründungsgeschichte. Neben den Studierenden und deren Angehörigen, den Kooperationspartnern aus dem Brandenburger Netz, den Gründungsbeteiligten, Professoren und Dekanen sowie Freunden der Hochschule aus Wissenschaft, Gesundheit und Politik nahmen insgesamt rund 600 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet an der Eröffnungsfeier teil.

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

30.03.2017

Wir sind dabei!

Schülerinnen und Schüler aufgepasst! Wer eines der größten Krankenhäuser der Region kennenlernen und wissen möchte, welche Chancen eine Ausbildung im Gesundheitswesen birgt, ist herzlich zum Zukunftstag 2017 am 27. April eingeladen. Der Zukunftstag bietet auch in diesem Jahr wieder eine tolle Möglichkeit, eigene Stärken zu erkennen und das eigene Berufswahlspektrum zu erweitern.  Mitmachen können Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse. Hier findet Ihr alle Infos http://www.zukunftstagbrandenburg.de/

14.03.2017

SPZ als Tuberöse-Sklerose-Zentrum zertifiziert

Unser Sozialpädiatrisches Zentrum konnte erfolgreich als Tuberöse-Sklerose-Zentrum zertifiziert werden. Ziel der externen Überprüfung und Begutachtung ist es, den erkrankten Kindern eine umfassende und altersübergreifende Behandlung und Versorgung anzubieten. Die Experten in unserem SPZ ermöglichen eine wohnortnahe Versorgung der Patienten mit dieser seltenen Erkrankung.

Die Tuberöse Sklerose ist eine Erbkrankheit, die durch Fehlbildungen und Tumoren des Gehirns und Hautveränderungen gekennzeichnet ist. Häufig leiden die Betroffenen unter epileptischen Anfällen und Beeinträchtigungen der Sprach- und Bewegungsentwicklung. Auch Hautveränderungen wie Pigmentstörungen oder rötliche Papeln werden häufig beobachtet.

In unserem Sozialpädiatrischen Zentrum werden die Patienten symptomatisch behandelt und durch ein festes Team betreut.

08.03.2017

Für die Rückengesundheit

Und, wie geht es Ihrem Rücken? Fast jeder hat es ab und an "im Kreuz". Im Rahmen unseres Aktionstages Rückengesundheit am 15. März können sich unsere Gäste umfassend über Rückenschmerz, Prävention, Therapie und Rehabilitation informieren. Wir testen die Rückenfitness, vermessen die Wirbelsäule und geben Tipps für einen aktiven Alltag.

In diesem Jahr seht der Aktionstag unter dem Motto „Balance halten - Rücken stärken“. Wir helfen Ihnen auf dem Weg in einen aktiven Alltag mit gesunder Ernährung - der besten Verbeugung von Rückenschmerzen. Tritt doch der Ernstfall ein, können unter anderem Sporttherapie und medizinisches Fitnesstraining helfen.

23.02.2017

Auch mal entspannen

In diesem Jahr haben wir  das Programm unserer Medizinstudierenden im Praktischen Jahr für ein bisschen Spaß und Entspannung unterbrochen. Zum ersten Mal veranstalteten wir Climb &Dine im Kletterturm Neuruppin. Hier können sich PJ-Studierende, Assistenz- und Chefärzte abseits des Alltagstrubels austauschen und die Kräfte messen.

Die Ruppiner Kliniken engagieren sich stark auch für die praktische Ausbildung in der Medizin. Das beginnt bei der Famulatur für Medizin-Studierende und setzt sich fort bis zu Einzelförderungen von Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Ziel ist die Steigerung der Attraktivität des Arztberufes in Brandenburg. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Ruppiner Kliniken ein erfolgreiches Konzept für das Praktische Jahr und Famulaturen erarbeitet und umgesetzt - gekennzeichnet durch einen starken praktischen Bezug und eine strukturierte Ausbildung in Theorie und Praxis. Die Studierenden haben einen festen Ansprechpartner während des gesamten Aufenthaltes. Zu einem Praktischen Jahr an den Ruppiner Kliniken gehört auch eine strukturierte, fordernde Ausbildung in Theorie und Praxis.

Weitere Informationen finden Sie hier.

06.02.2017

OP-Camp in Indien

Unsere engagierten Kollegen aus der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Katrin Giese und Dr. Riccardo Schult, sind mit vielen Erinnerungen und wertvollen Eindrücken von ihrem ehrenamtlichen Einsatz in Indien zurückgekehrt. Bereits 2014 unterstützten die Beiden gemeinsam das orthopädische OP-Camp in Asha Vihar, einem ländlichen Gebiet im Norden des Landes. Unter einfachen Bedingungen operiert ein Team aus ganz Deutschland Kinder mit Beindeformitäten oder Klumpfüßen. In diesem Jahr nahm das Team 29 Eingriffe vor. Der kleinste Patient war 1,5 Monate alt. Um alle Patienten zu versorgen, operierten die Ärzte und OP-Pflegekräfte teilweise bis spät in die Nacht. Und das auch nach der beschwerlichen Anreise (38 Stunden!) und bei nächtlichen Temperaturen um die 8° C (ohne Heizung!). Beeindruckt zeigten sich die ehrenamtlichen Helfer von der Warmherzigkeit und dem Vertrauen der indischen Familien – und von der Wiederbegegnung mit den Kindern, die sie schon 2014 kennlernten. Aus ihnen sind mittlerweile Jugendliche und Erwachsene geworden, teils mit eigenen Familien.

Die Ruppiner Kliniken sind Sponsor des Projektes. Das Unternehmen übernimmt die Reisekosten und ermöglicht durch eine Freistellung eine Teilnahme an dem OP-Camp.

Einen Einblick in Bildern finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

23.01.2017

Humor hilft heilen - Spenden für unsere Zentren

Ein schönes Geschenk brachten unsere Kolleginnen und Kollegen vom diesjährigen Brandenburgball mit. Im Rahmen dieser traditionellen Veranstaltung sammelt die Stiftung von Dr. Eckart von Hirschhausen "Humor hilft heilen" Spendengelder für medizinische Einrichtungen in ganz Brandenburg. In diesem Jahr profitieren unser Zentrum für Neuropädiatrie und Epileptologie in der Kinderklinik sowie unser Sozialpädiatrisches Zentrum. Die Mittel sollen beispielsweise für Klinikclowns aufgewendet werden, die Kinder mit Sensibilität und Lachen in belastenden Situationen im Klinikalltag unterstützen und mit Humor zur Heilung beitragen. Das ist vor allem für chronisch kranke Kinder (z. B. mit einer Epilepsie) aber auch die anderen kleinen Patienten eine Bereicherung.

16.01.2017

Zentralsterilisation zertifiziert

Unsere Abteilung für zentrale Sterilgutversorgung ist erfolgreich zertifiziert worden. Externe Experten haben bestätigt, dass in unserem „Zentralsteri“ auch Medizinprodukte der Kategorie „Kritisch C“ (höchste Stufe) aufbereitet werden können. Diese Medizinprodukte stellen besonders hohe Anforderungen an die Aufbereitung und sind z.T. thermolabil.

In der Regel werden Medizinprodukte (bspw. OP-Besteck) zunächst maschinell vorgereinigt. Im Anschluss folgt in einem Ultraschallbecken die Prüfung auf starke Verunreinigungen. Diesem Schritt schließt sich dann die Reinigung im Reinigungs- und Desinfektionsautomaten an mit nachgelagerter Überprüfung auf Sauberkeit, Trockenheit und Funktion. Ist hier alles in Ordnung werden die Produkte je nach Art verpackt. Mitsamt der Umverpackung kommen die Medizinprodukte fünf Minuten in den Sterilisator. Bei 134°C sterben alle Keime ab. Die Umverpackung wird erst im Operationssaal unmittelbar vor der Anwendung geöffnet.

Thermolabile Medizinprodukte dürfen nicht stark erhitzt werden. Sie werden mithilfe eines Formaldehydsterilisators keimfrei aufbereitet.

Weitere Informationen über unsere Krankenhaushygiene finden Sie hier.

02.01.2017

Neuer Rekord – 830 kleine Erdenbürger

2016 haben wir es geschafft – das geburtenstärkste Jahr seit 1990. 415 Mädchen und 415 Jungen sind in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen brachte 5320 Gramm auf die Waage. Das längste Kind maß stolze 60 Zentimeter. Unsere Top-3 Vornamen 2016 sind: Bei den Jungs: Platz 1 - Paul, Platz 2 - Theo/Theodor, Platz 3 - Felix/Luca/Mattheo. Bei den Mädchen: Platz 1 - Mia, Platz 2 - Hannah/Hanna, Platz 3 - Lina.

Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Bestandteil des anerkannten Perinatalzentrums Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.

Im Frühling dieses Jahres eröffnen wir unser neues Mutter-Kind-Zentrum

23.12.2016

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Das Jahr neigt sich dem Ende und wir können auf erfolgreiche und herausfordernde zwölf Monate zurückblicken. 2016 eröffneten wir zwei Tageskliniken, die Psychiatrische Tagesklinik in Kyritz und eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Neuruppin. Zudem wurde fleißig an unserem Mutter-Kind-Zentrum gebaut, das kurz vor der Eröffnung steht. Nachwuchs konnten wir in diesem Jahr nicht nur zahlreich in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe begrüßen. Auch zahlreiche Auszubildende sind im Oktober ins Berufsleben gestartet. In der Medizinischen Hochschule Brandenburg starteten sowohl der zweite Jahrgang Medizin und Psychologie als auch der Master-Studiengang Psychologie, der unsere Hochschule insbesondere in diesem Fach noch attraktiver macht.

Den Innovationspreis des Landes Brandenburg hat in diesem Jahr unser Rehazentrum gewonnen. Der mit 10.000 € dotierte Preis wurde für das Bewegungslotsenprogramm für Krebspatienten verliehen. Im Rahmen des Sport- und Bewegungsangebots "Sport zum Leben" begleiten unsere Sport- und Physiotherapeuten Patienten mit einer Krebserkrankung von der Akut- in die Reha-Phase bis in die Nachsorge-Sportgruppe. Zudem beraten die Experten im Hinblick auf den individuellen gesundheitsorientierten Freizeitsport.

Die Förderung nicht nur von Freizeitsport war auch in diesem Jahr ein erfolgreicher Prozess. Beim Firmenlauf am 31. Oktober gewann unser Team die Motivationswertung. Unser Firmenturnier (Fußball & Volleyball) wächst jedes Jahr. 

Wie in jedem Jahr unterziehen sich zahlreiche unserer Fachabteilungen externen Überprüfungen. Erfolgreich zertifiziert wurde unsere Zentralsterilisation. Unser Tumorzentrum sowie das regionale MS-Zentrum konnten teilweise zum wiederholten Mal rezertifiziert werden.

Einen Rückblick in Bildern finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

08.12.2016

15,5 Millionen Schritte zum Sieg

15,5 Millionen Schritte! Unser Rehateam hat sich bei der Corporate Health Challenge an der Spitze behauptet. Zur Belohnung werden in unserem Namen 1.500 € an die Deutsche Kinderkrebsstiftung gespendet. Die Kolleginnen und Kollegen können sich außerdem drei Monate lang jede Woche über einen großen Obstkorb freuen. Ein Läuferpaket gibt’s obendrauf. Aktivität lohnt sich!

07.12.2016

Psychiatrische Tagesklinik für Kinder und Jugendliche eröffnet

Freundlich gestaltete, großzügige Räume bieten in Zukunft optimale Bedingungen für die Behandlung unserer Patienten. Neun Kinder und Jugendliche werden von einem interdisziplinären Team betreut – in einer teilstationären Struktur, die den Übergang von der Klinik in den Alltag erleichtern soll. In den fünf Behandlungs- und Therapieräumen findet die umfassende Diagnostik und Therapie statt. Das tagesklinische Angebot für junge Patienten mit psychischen Erkrankungen umfasst Einzel- und Gruppentherapien, Ergo- und Logotherapie sowie verschiedene Kreativtherapien.  Die Patienten werden morgens von den Eltern oder einem Fahrdienst gebracht und am Nachmittag wieder in die Häuslichkeit entlassen. Sie haben somit die Vorteile einer intensiven Behandlung mit dem Verbleiben im gewohnten Umfeld kombiniert. Weitere Informationen finden Sie hier.

02.12.2016

Weihnachtskonzert am 13.12.2016

Es ist zu einer schönen Tradition geworden: das Weihnachtskonzert des Neuruppiner A-Cappella-Chores in unserem Großen Festsaal. In diesem Jahr können wir uns auf das Programm "In Dulci Jubilo" - Wort und Musik zur Weihnachtszeit freuen. Das Konzert findet am 13. Dezember, 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gern entgegen genommen.

02.12.2016

Besinnliche Weihnachtsfeier

Unserer jahrelangen Tradition folgend, haben wir auch in diesem Jahr eine große Weihnachtsfeier für unsere ehemaligen Kolleginnen und Kollegen veranstaltet. Der Betriebsrat, unsere Auszubildenden und die Kita-Kinder haben ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Programm zusammengestellt und das leibliche Wohl unserer „Senioren“ stets im Blick gehabt. In jedem Jahr nutzen ca. 300 Gäste die vorweihnachtlichen Nachmittagsstunden in der Pfarrkirche für den geselligen Austausch.

23.11.2016

Hängen sich ordentlich rein – Rehateam ist spitze

Die Kolleginnen und Kollegen unseres Rehazentrums haben sich in diesem Jahr einer Herausforderung gestellt: der moove Challenge. Das Ziel ist es, den Alltag aktiv zu gestalten, und dabei zählt jeder Schritt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ausgestattet mit Schrittzählern oder Aktivitätstrackern zeichnen unsere Physio- und Sporttherapeuten die täglich zurückgelegten Schritt  auf - und messen sich mit anderen Teams aus ganz Deutschland. Kurz vor Abschluss der sechswöchigen Challenge steht das Rehateam an der Spitze. Jeder der Teilnehmer legt im Schnitt 16.529 Schritte zurück. Alle Achtung!

22.11.2016

Gewinnbringendes Symposium

Zum dritten Mal veranstalteten wir unser Kinder- und Jugendepileptologisches Kolloquium. Namhafte Experten informierten und diskutierten über das Spektrum epileptischer Anfälle im Früh- und Neugeborenenalter. Der Fokus lag dabei auf den Möglichkeiten zur Sicherung einer hohen Behandlungsqualität auch sehr kleiner Frühgeborener, die häufig an einer epileptischen Erkrankung leiden. Ziel der Behandlung ist es, den Betroffenen eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.

Zudem konnten wir die Gelegenheit nutzen, das sich nun etablierende Zentrum für Neuropädiatrie und Epileptologie vorzustellen. In dem fachlich eigenständigen Zentrum werden Kinder und Jugendliche mit Nervenkrankheiten und Krampfleiden behandelt. Die stationäre Versorgung erfolgt  in den Räumlichkeiten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Expertinnen und Experten des Sozialpädiatrischen Zentrums tragen die fachliche Verantwortung. Folglich sind in unserem Zentrum ambulante und stationäre Behandlung verzahnt. Die Patienten profitieren von festen Ansprechpartnern mit großem Know-How. Die Leiterin der Zentrums, Dr. Karen Müller-Schlüter, führte durch das abwechslungsreiche Programm.

17.11.2016

Weiter auf Rekordkurs – Drei Zwillingsgeburten innerhalb 12 Stunden

Kaum zu glauben waren die vergangenen Stunden für die Fachärzte für Gynäkologie, Neonatologie, die Hebammen und die Kinderkrankenschwestern. Fast pünktlich zum Weltfrühgeborenentag wollten sechs kleine Jungen und Mädchen (4 Knaben, 2 Mädchen) das Licht der Welt erblicken. Und sie kamen alle im Doppelpack. „Drei Zwillingsentbindungen in so kurzer Zeit hatten wir noch nie“, erklärt Dr. Bernd Christensen, Chefarzt unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. „Wir freuen uns, dass wir auch unter so ungewöhnlichen Umständen den Müttern und ihren Kindern hier die besten Möglichkeiten bieten können.“

Als anerkanntes Perinatalzentrum Level 2 können in den Ruppiner Kliniken auch sehr kleine Neugeborene (ab 1250 Gramm Geburtsgewicht/Entbindung ab 29. vollendeter Schwangerschaftswoche) und Risikoschwangere betreut werden. „Den Kindern geht es sehr gut“, freut sich Dr. Peter Kroschwald, Chefarzt der Klinik für Kindermedizin und Neonatologe. „Die Zwillinge sind trotz der etwas zu frühen Geburt bei bester Gesundheit“.

 Die Entbindungs- und die neonatologische Station sind auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet. Neben einer entsprechenden medizintechnischen Ausstattung bedeutet das insbesondere, dass jederzeit speziell ausgebildete Frauen- und Kinderärzte sowie Pflegekräfte für die Schwangeren und die Neugeborenen zur Verfügung stehen.

Nicht nur, dass innerhalb von 12 Stunden drei Zwillingspärchen in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe das Licht der Welt erblickten – 2016 schickt sich an, das geburtenstärkste Jahr seit der Wiedervereinigung zu werden. Bis heute erblickten 745 kleine Erdenbürger das Licht der Welt in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. 370 Knaben und 375 Mädchen durften wir bei uns begrüßen. Der schwerste kleine Wonneproppen brachte 5320 Gramm auf die Waage, das längste Baby maß 60 cm.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft!

01.11.2016

Firmenlauf – Nicht ohne uns

Motivation: 1. Platz – Firmenlauf: 2. Platz. Das ist die Bilanz des diesjährigen Hubertuslaufs. Von Anfang an sind die Ruppiner Kliniken dabei, immer auf den vorderen Plätzen. In diesem Jahr mussten wir uns nur den Sprintern von der Polizeidirektion Nord geschlagen geben. Doch unsere sportlichen Kolleginnen und Kollegen haben sich durchgebissen. In diesem Jahr haben sich so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierenden der Medizinischen Hochschule Brandenburg an dem Wettbewerb beteiligt wie noch nie. Über 40 Teilnehmer aus unseren Reihen stellten die stärkste Firmenmannschaft. Wir hoffen, dass wir diesen Rekord im nächsten Jahr weit überbieten und vielleicht sogar mal vor der Polizei ins Ziel kommen.

Einen kleinen Rückblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

21.10.2016

Berufung bestätigt

Die Berufung eines weiteren Hochschulprofessors der Medizinischen Hochschule Brandenburg ist durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur bestätigt worden. Damit ist Prof. Dr. Dr. Kurt J.G. Schmailzl, langjähriger Chefarzt unserer Medizinischen Klinik A, ordentlicher Professor der einzigen medizinischen Hochschule Brandenburgs. Neben seinem Einsatz für die bestmögliche Behandlung unserer Patienten engagiert sich Prof. Dr. Dr. Kurt J.G. Schmailzl für die Ausbildung junger Ärzte und forscht für die Therapie von morgen. Der Kardiologe ist Mitglied zahlreicher Expertengremien und an vielfältigen Forschungsprojekten - von der Telemedizin bis zur Genetik - beteiligt.

19.10.2016

Herbstfest für die Kleinen

Traditionell bunt ging es beim Herbstfest unserer Kita Wirbelwind zu. Herbstlich geschminkt konnten die Kleinen nicht nur Knüppelkuchen backen, sondern auch den Kolleginnen und Kollegen der Kita beim Nachspielen der Geschichte vom „Dicken, fetten Pfannkuchen“ zusehen. Den anschließenden abendlichen Umzug durch das Gelände der Ruppiner Kliniken begleitete wie immer lautstark die Feuerwehr. Wir hoffen, unsere Kita-Kinder besuchen uns zu Halloween. Denn das ist immer schaurig schön.

Einen kleinen Rückblick in Bildern finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

11.10.2016

Rehazentrum gewinnt Innovationspreis

Unser Rehazentrum hat den Gesundheitspreis Brandenburg der AOK und der Ärztekammer gewonnen. Der mit 10.000 € dotierte Preis wurde für das Bewegungslotsenprogramm für Krebspatienten verliehen. Jedes Jahr erkranken 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Mit der Diagnose verändert sich das Leben für die Betroffenen schlagartig, die Unsicherheit über die eigene Zukunft schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Das Programm hilft Krebspatienten, denn Sport und Bewegung mindern Studien zufolge nicht nur die Nebenwirkungen einer Krebstherapie, sondern steigern auch das Selbstbewusstsein und die Leistungsfähigkeit.

Der Leiter unseres Rehazentrums, Frank Merten, erklärt, dass „sinnvolle Bewegungsaktivitäten nachweislich die soziale Isolation während der Krankheit verhindern und das Rückfallrisiko reduzieren..

Sport und Bewegung sind somit wichtige Ansätze, die in der Therapie und Rehabilitation onkologischer Patientinnen und Patienten jedoch noch immer nicht selbstverständlich und ausreichend integriert sind.

Im Rahmen des Sport- und Bewegungsangebots "Sport zum Leben" begleiten unsere Sport- und Physiotherapeuten Patienten mit einer Krebserkrankung von der Akut- in die Reha-Phase bis in die Nachsorge-Sportgruppe. Zudem beraten die Experten in Hinblick auf den individuellen gesundheitsorientierten Freizeitsport.

Unser Rehazentrum setzt seit 2011 einen Sporttherapeuten als koordinierenden  Bewegungslotsen in der onkologischen Therapie, Rehabilitation und Nachsorge ein. Der Bewegungslotse berät und begleitet onkologisch erkrankte Menschen zu allen Fragestellungen möglicher Sporttherapie und weiterführender Sport- und Bewegungsangebote. An den besonders kritischen Schnittstellen innerhalb des Versorgungspfades zwischen a) dem Übergang der stationären Begleitung in das unterstützte Programm "Sport zum Leben" und b) von diesem Programmteil in die Weiterführung zu lebensbegleitender körperlicher Mehraktivität in vorhandene kommunale Sportstrukturen ist der Bewegungslotse von zentraler Bedeutung.

06.09.2016

Herzlich willkommen!

Ein starker Jahrgang startet am 1. Oktober in eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. Kinderkrankenpfleger oder in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe. Über 50 junge Menschen haben sich für einen Beruf mit Zukunft entschieden. Und das hat bei uns Tradition. Erst im vergangenen Jahr konnten wir das 50jährige Jubiläum unserer Schule für Gesundheitsberuf feiern. Seit 1965 ist viel passiert. Die Ruppiner Kliniken haben beständig in neue Lehrmethoden und eine angenehme Lernumgebung investiert. Mittlerweile ist die Schule in einem parkähnlichen ruhigem Areal in der Gildenhaller Allee zu finden. Ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung.

Weitere Fotos finden Sie auf unserer Facebook-Seite.
Detaillierte Informationen unter www.ausbildung.ruppiner-kliniken.de.

05.09.2016

Wir waren mit dabei

Seit 2008 unterstützen wir die Regatta Rudern gegen Krebs als Sponsor und als aktiver Partner. In diesem Jahr sind wieder zahlreiche unserer Kolleginnen und Kollegen in die Boote gestiegen, um für den guten Zweck gegeneinander anzutreten. Wie in jedem Jahr war das Boot der Chefärzte erfolgreich. Unsere "Krebsjäger" konnten Platz 6 erringen. Unter den ersten drei Frauenteams waren unsere "Nursys". Und auch das "Love Boat" konnte sportlich überzeugen. Wir gratulieren allen Teams und danken für den Einsatz.

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02.09.2016

Wir unterstützen Rudern gegen Krebs

Einen Tag vor der Benefizregatta konnten wir den symbolischen Scheck an die Stiftung Leben mit Krebs übergeben. Seit 2008 unterstützen wir die von der Stiftung und dem Neuruppiner Ruderclub veranstaltete Regatta aktiv. Die Mittel aus der Benefizveranstaltung fließen in Projekte, die onkologischen Patienten aus der Region helfen.

Zusätzlich zu der 5.000 €-Spende schicken wir auch 18 Boote ins Rennen. Wir hoffen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Regatta genießen und auch den ein oder anderen Pokal gewinnen.

01.09.2016

Sport frei!

Beim Fuß- und Volleyballturnier unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gestern die Bälle geflogen. Gewonnen haben beim Fußball - und das ist natürlich keine Überraschung, denn sie gewinnen immer - die Kollegen der Park- und Landschaftspflege. Das Volleyballturnier entschied das Team Reha für sich. Das Mitarbeiterturnier ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in unserem Terminkalender geworden und mittlerweile zu einem kleinen Familienfest gewachsen.

 Einen kurzen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

29.08.2016

Erfolgreicher Tag der offenen Tür

Bei fast schon zu gutem Wetter zog es wieder zahlreiche Gäste zu unserem traditionellen Sommerfest. Tausende Besucherinnen und Besucher nutzten das vielfältige Informations- und Mitmachangebot, das wir zu unserem Tag der offenen Tür zusammenstellen. Wie Magneten wirkten in diesem Jahr – neben dem Eisstand – vor allem die kurzen Gesundheitschecks und Präventionsaktionen. In diesem Jahr lag der Fokus auf Gefäßerkrankungen, die unerkannt häufig gravierende Folgen haben können. Unsere Mediziner und Pflegekräfte freuten sich, dass so viele Menschen die Möglichkeit nutzen, sich über Vorsorge und Früherkennung zu informieren.

Einen kleinen Einblick in Bildern finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

12.08.2016

Unser Sommerfest am 27. August - 10 bis 16 Uhr

Gefäßerkrankungen zählen in westlichen Industrienationen zu den Volkerkrankungen. Wie kann man Ihren vorbeugen, welche Symptome zeigen sie und wie kann man Arteriosklerose oder eine Aneurysma behandeln? Das und viel mehr können Sie beim 14. Sommerfest der Ruppiner Kliniken erfahren.

Es ist zu einer schönen Tradition geworden. Seit nunmehr 2003 feiert das Krankenhaus der Schwerpunktversorgung ein Sommerfest, einen besonderen Tag der offenen Tür. Während das vergangene Jahr ganz im Zeichen der Leber stand, ist der Fokus in diesem Jahr auf unsere Gefäße gerichtet.

Auf der Festwiese vor dem Hauptgebäude können die Besucher auf Entdeckungsreise gehen. Ein überdimensioniertes Modell unserer Arterien zeigt auch kleine Strukturen. Und unsere Spezialisten erklären Funktionsweise und mögliche Erkrankungen.

Außerdem bieten zahlreiche Kliniken interessante Einblicke. Zu sehen sind modernste Medizintechnik (Magnetresonanztomograph, Computertomograph in der Radiologie, Linearbeschleuniger in der Strahlenklinik), das Rohrpostsystem, die Notaufnahme mit Schockraum und und und.

In den Zelten auf der Festwiese sowie in einigen Häusern können die Besucher des Sommerfestes zahlreiche Check-Ups durchlaufen. Wir prüfen Ihre Herzgesundheit, betrachten Ihren Bauch per Ultraschall und testen Ihre Gefäße.

Abgerundet wird das Fest wie in jedem Jahr durch ein attraktives Bühnenprogramm aus Musik, Show und Artistik.

Das Programm finden Sie hier.

27.07.2016

Berufung bestätigt

Die Berufung eines weiteren Hochschulprofessors der Medizinischen Hochschule Brandenburg ist durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur bestätigt worden. Damit ist Prof. Dr. Stephan Gretschel, Chefarzt unserer Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, ordentlicher Professor der einzigen medizinischen Hochschule Brandenburgs. Neben seinem Einsatz für die bestmögliche Behandlung unserer Patienten engagiert sich Prof. Dr. Stephan Gretschel für die Ausbildung junger Ärzte forscht für die Therapie von morgen.

15.07.2016

Sport frei! Für unsere Studierenden

In nur zwei Jahren haben die Kolleginnen und Kollegen der Medizinischen Hochschule Brandenburg gemeinsam mit den Studierenden viel bewegt. Damit unsere Studierenden sich wohlfühlen auf dem Campus Neuruppin haben unsere Sport- und Trainingstherapeuten in den vergangenen Monaten auch etwas für die Bewegung getan und ein erstes Angebot im Hochschulsport etabliert. In unserem Rehazentrum besteht die Möglichkeit für einen schmalen Taler (Semestergebühr) die Hochschul-Kurse Burning Bars, Cross over, Bauch-Beine-Po, Aquafitness und Express-Kurse zu belegen. Für den Kurs Bauch-Beine-Po konnten wir sogar eine unserer Studentinnen als Kursleiterin gewinnen. Im kommenden Wintersemester wollen wir das Kursangebot erweitern.

Einen kleinen Einblick in unsere Hochschulsport-Kurse finden Sie auf unsere Facebook-Seite.

01.07.2016

Schon 389 kleine Erdenbürger

200 Jungen und 189 Mädchen sind von Januar bis Juni in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen brachte 4.810 Gramm auf die Waage. Das längste Kind, ein Junge, maß stolze 60 Zentimeter. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Bestandteil des anerkannten Perinatalzentrums Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.

Ende dieses Jahres soll unser neues Mutter-Kind-Zentrum bezugsfertig sein.

23.06.2016

Rerzertifiziert als Regionales MS-Zentrum

Die Klinik für Neurologie, unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Bitsch, ist durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft als Regionales MS-Zentrum rezertifiziert worden. Das Zertifikat sichert eine qualitativ hochwertige, höchsten Standards entsprechende Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose.

Für eine Zertifizierung werden neben der fachlichen Qualifizierung und der beruflichen Erfahrung des ärztlichen und pflegerischen Personals in der Therapie von an Multipler Sklerose Erkrankten auch die apparative Ausstattung, die Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen oder die Notfallversorgung überprüft. Besonderer Wert wird zudem auf die Intensität der Betreuung gelegt. So muss sichergestellt sein, dass der behandelnde Facharzt für Neurologie sich jedem Patienten individuell und umfassend widmen kann.

Ziel der Zertifizierung ist es, Standards in der MS-Behandlung zu etablieren und den Patienten verlässliche Behandlungsqualität anzubieten. Den umfassenden Anforderungskatalog mit allen Kriterien, die ein Regionales MS-Zentrum erfüllen muss, finden Sie im Internet auf der Webseite der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft www.dmsg.de.

10.06.2016

Jetzt auch mit Anatomie – Lehrangebot für PJ-Studierende erweitert

Der strukturierte theoretische Unterricht ist integraler Bestandteil unseres PJ-Programms. Die Studierenden im Praktischen Jahr erhalten eine fundierte Weiterbildung und Tipps in allen klinischen Fächern, die den Medizineralltag erleichtern. Unsere Lehrveranstaltungen erstrecken sich über die Dauer des gesamten Praktischen Jahres und geben einen Überblick über klinische Einteilungen und Behandlungsformen. Darüber hinaus bieten wir zahlreiche praktische Kurse an. So wollen wir unsere Studierenden im Praktischen Jahr bestmöglich auf die mündlichen Prüfungen im Staatsexamen vorbereiten. Ab sofort erweitern Veranstaltungen im Bereich Anatomie unseren Lehrplan. Prof. Dr. Andreas Winkelmann, Leiter des Instituts für Anatomie an der Medizinischen Hochschule Brandenburg, ist unser Fachmann für die Lehre.

27.05.2016

Erste Hilfe für die Jüngsten – Pilotprojekt unserer Schule für Gesundheitsberufe

Unter dem Motto "Unfall. Verletzung. Angst. Und jetzt?" haben die Auszubildenden unserer Schule für Gesundheitsberufe einen Erste-Hilfe-Basiskurs für Grundschulkinder erarbeitet. Heute fand der erste Unterricht mit der 3. Klasse der Grundschule Gildenhall statt. Die Kinder konnten lernen, wie man sich richtig verhalten muss, wenn es auf der Straße kracht und es Verletzte gibt, was man tun kann, wenn dem Sitznachbarn in der Schule schwindelig wird oder wenn man sich in den Finger geschnitten hat. Der Unterricht ist in einen theoretischen Teil für die Vermittlung der Grundlagen der Ersten Hilfe und einen praktischen Übungsteil gegliedert. Dafür wurden kleinere Schnittverletzungen, Schürfwunden, ein Fahrradsturz, ein Tritt in eine Glasscherbe oder ein Insektenstich in simuliert. Den Kindern konnte die Angst vor Fehlern im Umgang mit herausfordernden Situationen genommen werden.

Einen kleinen Rückblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

26.05.2016

Den Sommer begrüßen

In diesem Jahr feierten wir unser Frühlingsfest etwas später im Mai, so dass wir gleich den Sommer begrüßen konnten. Leider lässt das Wetter den Sommer nicht als allzu nah erscheinen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit, verhangenem Himmel aber mit guter Laune haben wir u.a. den neuen Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Prof. Dr. Michael Kölch in unserem Haus willkommen geheißen.

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28.04.2016

Kooperation vereinbart - Physiotherapieausbildung Plus

Als erste medizinische Bildungseinrichtung Brandenburgs können wir zukünftig im Rahmen unserer Physiotherapieausbildung ein Zusatzmodul für die Qualifikation zum Übungsleiter Rehabilitationssport anbieten. Unsere Auszubildenden sind dann gleich mit ihrem Abschluss in diesem Bereich zertifiziert. Heute haben wir die Kooperationsvereinbarung mit dem Behinderten-Sportverband Brandenburg e.V. unterzeichnet.

Wir reagieren damit auf den demografischen Wandel und die damit verbundenen zukünftigen Herausforderungen. Der Rehabilitationssport ist ein wesentlicher Therapiebaustein, um Patienten bei der Wiedererlangung oder dem Erhalt ihrer körperlichen, beruflichen und sozialen Fähigkeiten nach schweren und/oder langwierigen Erkrankungen zu unterstützen. Um flächendeckend Rehasport anbieten zu können, bilden wir lizensiertes Fachpersonal aus. Wir hoffen, mit unserem Ausbildungsangebot die Gesundheitsversorgung der Menschen in unserer Region weiter zu verbessern.

27.04.2016

Neues Angebot in Kyritz - Psychiatrische Tagesklinik eröffnet

Heute haben wir unsere Psychiatrische Tagesklinik in Kyritz feierlich eröffnet. In Zukunft werden hier 18 Patienten und Patienten von einem multiprofessionellen Team umfassend behandelt und betreut. Drei Pflegekräfte, zwei Psychologinnen, Ergotherapeuten und Sozialdienst erarbeiten individuelle Behandlungsprogramme. Die komplexe Therapie findet zwischen 08.00 und 16.00 Uhr statt. Unsere Patienten können daher weitgehend in ihrer häuslichen und sozialen Umgebung verbleiben.

In den Aus- und Umbau der Räumlichkeiten haben wir 430.000 € investiert. Für die Neunutzung der Räume waren große Wanddurchbrüche, die Vergrößerungen von Türöffnungen und diverse Beiputzarbeiten erforderlich. Zudem sind die sanitären Einrichtungen und die Elektroanlage erweitert worden. Auch neue Fenster und Bodenbeläge wurden verbaut – und alle Räume mit freundlichen Farben versehen.

Mit der Tagesklinik in Kyritz eröffnet unsere dritte teilstationäre psychiatrische Einrichtung im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Mit diesem Angebot stärken wir die Versorgung von psychisch erkrankten Menschen in unserer Region.

Hier finden Sie weitere Informationen über unser neues Angebot.

11.04.2016

Feierliche Immatrikulation - 48 Medizinstudierende an der MHB

Mit 48 Studierenden im Brandenburger Modellstudiengang Medizin startet die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) ins dritte Semester ihrer jungen Gründungsgeschichte. Neben den Studierenden und deren Angehörige, den Kooperationspartnern aus dem Brandenburger Netz, den Gründungsbeteiligten, Professoren und Dekanen sowie Freunden der Hochschule aus Wissenschaft, Gesundheit und Politik nahmen insgesamt rund 600 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet an der Eröffnungsfeier teil.

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

07.04.2016

Leben mit Multipler Sklerose - Vortragsreihe am 27. April

Gemeinsam mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Brandenburg e.V. veranstalten wir eine Vortragsreihe zum Thema Leben mit MS. Prof. Dr. Andreas Bitsch, Chefarzt unserer Klinik für Neurologie und des regionalen MS-Zentrums, informiert über die MS-Therapie jenseits der Schulmedizin. Zudem spricht Prof. Dr. Andreas Michalsen über Ernährung und Lebensstil bei MS, denn viele Betroffene fragen nach Zusammenhängen zwischen Krankheit und Ernährung und speziellen Ernährungsempfehlungen.

Nach einer aktuellen Untersuchung des Bundesversicherungsamtes, leben in Deutschland mehr als 200.000 MS-Erkrankte. Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt. Sie erleben Tag für Tag wie massiv diese chronische Erkrankung ihr Leben beeinflusst. Die Auswirkungen durch die vielen verschiedenen sichtbaren und nicht sichtbaren Symptome zeigen eine immense Beeinträchtigung in allen Lebensbereichen.

Unsere Klinik für Neurologie ist durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft als Regionales MS-Zentrum zertifiziert. Das Zertifikat sichert eine qualitativ hochwertige, höchsten Standards entsprechende Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose.

Für eine Zertifizierung werden neben der fachlichen Qualifizierung und der beruflichen Erfahrung des ärztlichen und pflegerischen Personals in der Therapie von an Multipler Sklerose Erkrankten auch die apparative Ausstattung, die Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen oder die Notfallversorgung überprüft. Besonderer Wert wird zudem auf die Intensität der Betreuung gelegt. So muss sichergestellt sein, dass der behandelnde Facharzt für Neurologie sich jedem Patienten individuell und umfassend widmen kann.

21.03.2016

Zweiter berufsbegleitender Kurs beginnt

Im April starten unsere neuen Azubis ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Berufsbegleitend werden sie vier Jahre in Theorie und Praxis ausgebildet. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit. Pflege in den Ruppiner Kliniken ist ein Berufsfeld mit Zukunft. Darum sind wir stets auf der Suche nach Persönlichkeiten, die von Natur aus kontaktfreudig, teamfähig, hilfsbereit sowie zuverlässig sind und liebevoll mit kranken Menschen umgehen können und darüber hinaus auch in Problem- und Krisensituationen einen kühlen Kopf bewahren,

Einen Blick hinter die Kulissen finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

01.03.2016

Geburtstag feiern – alle vier Jahre

Zwei Kinder - ein Junge und ein Mädchen - haben am 29. Februar in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe das Licht der Welt erblickt. Für die beiden Wonneproppen gibt es einen ‚richtigen‘ Geburtstag nur in Schaltjahren. Wir hoffen natürlich, dass sich trotzdem jedes Jahr ein Tag zum Feiern findet und wünschen den Kleinen und ihren Familien nur das Beste für die Zukunft.

16.02.2016

Willkommen und Abschied

Feierlich begrüßen konnten wir die Chefärztin unserer Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Priv.-Doz. Dr. Julika Schön stellt sich seit September der Herausforderung, einen der Schlüsselbereiche für die Weiterentwicklung der Ruppiner Kliniken zu leiten und zu lenken. Die Fachärztin für Anästhesiologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Spektrum der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin auszubauen. Die Medizinerin ist häufig gefragt, wenn unsere Chirurgen neue Verfahren etablieren wollen. Auch zu einem Forschungsschwerpunkt unserer Medizinischen Hochschule war Priv.-Doz. Dr. Julika Schön bereits forschend tätig - der Altersmedizin. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Einen kleinen Abschied feierte unsere langjährige Kollegin Dr. Kerstin Andrehs. Sie begann ihre berufliche Laufbahn am 1990 mit einem Praktischen Jahr und später als Ärztin im Praktikum in unserem Haus. Sie arbeitete ab dem 21. April 1999 als Fachärztin für Innere Medizin und ab 2001 viele Jahre als Oberärztin und stellvertretende Chefärztin und war dabei maßgeblich an dem Auf- und Ausbau unserer Klinik für Geriatrie beteiligt. Am 01. Januar 2009 übernahm sie die Leitung der Klinik uns setzte sich unermüdlich für ihre Patienten und ihre Kolleginnen und Kollegen ein. Wir haben Dr. Kerstin Andrehs als eine engagierte, entschlossene Ärztin kennengelernt, die uns sicherlich sehr fehlen wird. Glücklicherweise bleibt sie den Ruppiner Kliniken auch als niedergelassene Kollegin gewogen.

08.02.2016

Unsere Kinderklinik ist "Ausgezeichnet. Für Kinder"

Bereits zum vierten Mal in Folge hat sich unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin einer strengen Überprüfung ihrer Strukturqualität gestellt. Mit Erfolg! Auch für die Jahre 2016 und 17 erhält die Pädiatrie das Gütesiegel, das alle zwei Jahre von eines Kommission mit Mitgliedern der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) sowie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) vergeben wird.

Unsere Klinik hat nachgewiesen, dass sie ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle, interdisziplinäre Versorgung der kleinen Patienten erfüllt. Wesentliche Punkte dabei sind die kontinuierliche Besetzung der Klinik mit Kinderärzten bzw. Kinderchirurgen sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen. Zum Team gehören außerdem qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich.

Unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat zudem ein stabiles Netzwerk etabliert, das die bestmögliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen auch mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern ermöglicht.

Die Experten der Bewertungskommission prüften zudem Kinder- und Familienfreundlichkeit. Diese zeigt sich an großzügigen Besuchsregelungen sowie der Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder kostenfrei in das Krankenhaus zu begleiten.

Auch die kindgerechte Gestaltung sowie die Erfüllung bestimmter Sicherheitskriterien finden Berücksichtigung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de

29.01.2016

Neuer Chefarzt für die Kinder- und Jugendpsychiatrie

Am 15. März 2016 begrüßen wir an den Ruppiner Kliniken und an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) einen neuen Chefarzt und Universitätsprofessor. Prof. Dr. Michael Kölch wird in Zukunft die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (KJPP) leiten. Darüber hinaus vertritt er diesen Bereich als Universitätsprofessor an der MHB. Insbesondere die Möglichkeiten, die ihm eine Universität im Aufbau bietet, bewegen Prof. Dr. Michael Kölch zu seinem nächsten Karriereschritt nach Neuruppin. „Ich freue mich auf die Chance, mein Fach in Forschung und Lehre zu vertreten und moderne Versorgungsmodelle für psychisch kranke Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern zu etablieren“, erklärt der Mediziner. „Die Weiterentwicklung der Versorgung ist gerade im ländlichen Raum wichtig.“ Auch ist es ein Ziel, die Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie der psychiatrischen Klinik auszubauen.

Prof. Dr. Michael Kölch ist derzeit Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bei Vivantes, Berlin. Zudem leitet er eine Forschungsgruppe der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Ulm. Seine Schwerpunkte bilden u. a. depressive Störungen bei Minderjährigen, die Psychopharmakotherapie, psychische Störungen bei Heimkindern, Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern, die forensische Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Prävention von sexuellem Missbrauch. „Wir sind stolz, einen so renommierten Mediziner und Wissenschaftler für unser Haus gewinnen zu können“, sagt Dr. Matthias Voth, Geschäftsführer der Ruppiner Kliniken. „Ich freue mich sehr, dass wir Prof. Kölch, einen in Patientenversorgung und Forschung gleichermaßen engagierten und ausgewiesenen Experten aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, zu einem Wechsel nach Neuruppin bewegen konnten", ergänzt Prof. Dieter Nürnberg, Dekan der MHB.

In der Lehre setzt Prof. Dr. Michael Kölch auf innovative Lehrmethoden, für die die Medizinische Hochschule Brandenburg mit dem Brandenburger Modellstudiengang Medizin und dem Bachelorstudiengang Psychologie hervorragende Bedingungen bietet.

Zur Person:
Prof. Dr. Michael Kölch, Jahrgang 1970, studierte Humanmedizin an den Universitäten Rostock und Wien sowie an der Freien Universität Berlin. Seine berufliche Karriere führte ihn über die Charité Berlin, das Universitätsklinikum Ulm und Vivantes Berlin. Prof. Dr. Michael Kölch ist Mitglied in zahlreichen Gremien, u. a. der Kinderarzneimittelkommission beim BfArM, der Europäischen Arzneimittelagentur, sowie der Kommission Jugendhilfe, Arbeit und Soziales der kinder- und jugendpsychiatrischen Verbände. Er ist Mitglied des Vorstands der BAG KJPP. Zudem arbeitet er an verschiedenen Projekten im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Zur Klinik:
Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie bietet Diagnostik und Therapie für alle Kinder mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Typische Störungen im Kindes- und Jugendalter sind z. B. ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitätsstörung), Ängste, Zwänge und depressive Störungen aber auch Verhaltensstörungen wie Störungen des Sozialverhaltens und dissoziale Entwicklungen. Häufig führen diese Störungen zu Schulproblemen. Auch Suchterkrankungen und psychotische Störungen mit Veränderungen des Denkens beginnen oft im Jugendalter. Das multiprofessionelle Team, bestehend aus dem Pflege- und Erziehungsdienst, dem Sozialdienst, der Ergo- und Physiotherapie sowie den Ärzten und Psychologen, sichert die Versorgung von Patienten im gesamten Landkreis. Neben dem Standort Neuruppin sind im März 2010 eine Tagesklinik sowie eine Institutsambulanz in Kyritz eröffnet worden.

Zur Hochschule:
Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ist eine staatlich anerkannte Hochschule in kommunaler und gemeinnütziger Trägerschaft. Sie steht für innovative Lehrkonzepte sowie für die Einheit von Forschung, Lehre und Patientenversorgung. Mit den drei Hochschulkliniken Ruppiner Kliniken, Städtisches Klinikum Brandenburg und Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg sowie aktuell landesweit über 20 kooperierenden Kliniken und 35 Lehrpraxen bündelt sie wissenschaftsbasiertes und praxisorientiertes Know-how für das Studium einer neuen Generation von Medizinern und Psychologen. In Brandenburg. Und darüber hinaus.

14.01.2016

Erstes zertifiziertes Tumorzentrum Brandenburgs

Nach arbeitsreichen Monaten konnten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Zertifikat für unser Tumorzentrum in den Händen halten. Ziel des gesamten Zertifizierungsprozesses war es, die komplexe Behandlung von Krebserkrankungen zum Wohle unserer Patienten zu optimieren. In unserem Tumorzentrum profitieren Patienten und Angehörige von hohen Standards und einem umfassenden Angebot, das auch psychologische Betreuung, Ernährungsberatung und vieles andere mehr einschließt.

An den Ruppiner Kliniken befindet sich seit 2010 ein zertifiziertes Darmkrebszentrum, seit 2011 ein zertifiziertes Brustkrebszentrum und seit 2012 ein QM-zertifiziertes Prostatazentrum. Aufgrund des kompletten onkologischen Versorgungsangebotes am Standort war es konsequent, den Weg der Zertifizierung weiter zu beschreiten. Aus diesem Grund haben die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem ärztlichen Dienst, dem Pflegedienst und dem Qualitätsmanagement 2014 ein Tumorzentrum Neuruppin gegründet, welches noch im Jahr 2015 auditiert wurde. Das Zertifikat „Onkologisches Zentrum der Deutschen Krebsgesellschaft“ ist für drei Jahre gültig.

Zudem konnte Ende 2015 ein weiteres Organzentrum - das Gynäkologische Krebszentrum - erfolgreich zertifiziert werden. Unter dem Dach des Tumorzentrums versorgen auch unsere  Abteilungen, die kein spezielles Organzentrumszertifikat haben, alle Patienten nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft und sind damit auch kontinuierlich Teilnehmer der interdisziplinären Tumorkonferenz. Das Tumorzentrum Neuruppin sichert somit allen in den Ruppiner Kliniken behandelten Krebspatienten eine gleiche hohe Qualität zu und sichert auch allen Krebspatienten den Zugang zu den unterstützend tätigen Abteilungen.

04.01.2016

759 kleine Erdenbürger

392 Jungen und 367 Mädchen sind 2015 in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen brachte 4.930 Gramm auf die Waage. Das längste Kind maß stolze 58 Zentimeter. Die beliebtesten Vornamen des vergangenen Jahres waren bei den Mädchen Emma, Mia, Anna, Johanne, Lena und Leonie, bei den Jungen lagen Theo/Theodor, Oskar und Paul ganz vorn. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Bestandteil des anerkannten Perinatalzentrums Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.

Ende dieses Jahres soll unser neues Mutter-Kind-Zentrum bezugsfertig sein.

21.12.2015

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Wieder einmal ist ein Jahr wie im Flug vergangen. 2015 war das Jahr für unsere Medizinische Hochschule Brandenburg. Die ersten Studierenden haben ihr Medizin- oder Psychologiestudium begonnen. Das Auswahlverfahren für den nächsten Jahrgang läuft zurzeit. Begonnen haben auch die Bauarbeiten für uns Mutter-Kind-Zentrum, das im kommenden Jahr eröffnet werden soll. Zudem haben wir in neue Medizintechnik investiert und in vielen Kliniken innovative Behandlungsmethoden etabliert. Wir hoffen, dass auch Sie ein erfolgreiches Jahr hatten und wünschen Ihnen ein entspanntes Weihnachtsfest und ein vitales Jahr 2016!

Einen kleinen Rückblick in Bildern finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

04.12.2015

Rudern gegen Krebs: Erlöse aus Benefizregatta übergeben

Gemeinsam mit dem Onkologischen Schwerpunkt (OSP) und dem Neuruppiner Ruderclub veranstaltet die Stiftung Leben mit Krebs die Benefizregatta Rudern gegen Krebs in Neuruppin. 2015 starteten fast 100 Teams. Die Erlöse sind nun dem Onkologischen Schwerpunkt übergeben worden. 12.000 Euro stehen für verschiedene Projekte zur Verfügung.

Bereits seit mehreren Jahren wird ein Teil der Mittel für einen Bewegungslotsen in den Ruppiner Kliniken eingesetzt. Ein Physiotherapeut besucht an Krebs erkrankte Patienten während des Krankenhausaufenthaltes und stellt geeignete Sport- und Bewegungsangebote vor. Gemeinsam mit den Patienten erarbeiten die Therapeuten des Rehazentrums Alte Schwimmhalle ein Bewegungsprogramm. Ziel ist, die Belastungen der Patienten durch Erkrankung und Therapie durch regelmäßige sportliche Betätigung aktiv zu überwinden. Zugleich bieten die Programme Wege aus sozialer Isolation und helfen, mit erhöhter Kondition und Kraft den Alltag zu erleichtern und somit die Lebensqualität zu verbessern. Von den bestehenden Bewegungsangeboten wie etwa Ausdauertraining, Krafttraining mit Geräten, Gymnastik, Nordic Walking oder Sportspiele haben in den letzten Jahren mehr als 500 Patientinnen und Patienten profitiert.

30.11.2015

Weihnachtskonzert am 15.12.2015

Es ist zu einer schönen Tradition geworden: das Weihnachtskonzert des Neuruppiner A-Cappella-Chores in unserem Großen Festsaal. In diesem Jahr können wir uns auf das Programm "In Dulci Jubilo" - Wort und Musik zur Weihnachtszeit freuen. Das Konzert findet am 15. Dezember, 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gern entgegen genommen.

26.10.2015

40. Hubertuslauf – Nicht ohne uns

Seitdem der Firmenlauf fester Bestandteil des Hubertuslaufs ist, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken ganz vorn mit dabei. Bei der Motivationswertung belegen wir stets einen der ersten Plätze und den ein oder anderen Laufsieger konnten wir auch schon bejubeln. In diesem Jahr nahmen 36 Läuferinnen und Läufer die Herausforderung an. Die Zieleinläufe finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

12.10.2015

An- und Auspacken zum Semesterstart

Für die Studierenden unserer Medizinischen Hochschule Brandenburg begann das zweite Semester nicht nur mit neuem Lehrstoff, sondern auch mit dem gemeinsamen ‚Unpacking‘ der druckfrischen Lehrbücher. 300 neue Bücher werden in den Bestand der medizinischen Fachbibliothek der Ruppiner Kliniken aufgenommen. Insgesamt können die Studierenden dann auf etwa 10.000 Bücher zurückgreifen, um Gelerntes zu vertiefen. Wir freuen uns auf das neue Semester!

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

01.10.2015

Traumanetzwerk Brandenburg-Nordwest zertifiziert

Jährlich erleiden in Deutschland ca. 35.000 Menschen schwere Verletzungen bei Verkehrs-, Arbeits- oder Freizeitunfällen. Schwere Unfälle im Straßenverkehr oder im Haushalt können das Leben von einer Sekunde auf die nächste verändern. Damit die Menschen in solchen Notfällen auch in Flächenländern schnellst- und bestmöglich behandelt werden können, haben sich Krankenhäuser in Traumanetzwerken zusammengeschlossen.

Ziel ist es, jedem Schwerverletzten an jedem Ort zu jeder Zeit bestmögliche Überlebenschancen zu bieten und auch außerhalb von Ballungszentren eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Die Ruppiner Kliniken sind darauf beispielhaft vorbereitet. Denn das Hochschulklinikum kann zum einen alle Fachdisziplinen vorweisen, die eine optimale, umfassende Behandlung von schwerverletzten Patienten garantieren. Zum anderen erlauben die Strukturen, das Ineinandergreifen von Hilfe vor Ort (durch Rettungsdienst und Notärzte der Ruppiner Kliniken) und klinischer Behandlung von Unfallopfern eine ganzheitliche, reibungslose Versorgung.

Vorteil der Ruppiner Kliniken ist nicht allein die Vielfalt der Fachdisziplinen und die gute Vernetzung untereinander. Mit entscheidend ist die Verzahnung von Rettungsdienst und Notfallambulanz. Sowohl die Notärzte für den Notarztstandort Neuruppin als auch die Leitende Notärztin für den Landkreis OPR werden durch die Zentrale Aufnahme und die Klinik für Anästhesie der Ruppiner Kliniken gestellt. Damit ist gewährleistet, dass die Notärzte die Patienten vom Unfallort bis in die Ruppiner Kliniken betreuen.

„Nach der Information über einen Unfall oder Notfall der Rettungsleitstelle an die Ruppiner Kliniken fahren Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Notärzte zum Unfallort und sichern hier die individuelle medizinische Erstversorgung der Patienten“ erklärt Dr. Erik Weidmann, Chefarzt der Zentralen Aufnahme. „Vordergründiges Ziel ist immer die Lebenserhaltung und die Abwehr von Folgeschäden für den Patienten.“

Parallel bereitet in den Ruppiner Kliniken ein Team von Unfallchirurgen und Chirurgen den Betrieb auf die Ankunft und die sofortige Behandlung von Unfallopfern vor. Ärzte und Pflegekräfte realisieren die notwendige Diagnostik und Behandlungen im Schockraum, später im Operationssaal.

Das Traumanetzwerk Brandenburg-Nordwest wurde am 18.05.2009 gegründet. Mitglieder sind außerdem die Kliniken in Kyritz, Pritzwalk, Nauen und Perleberg.

08.09.2015

Unsere Stroke Unit: zertifizierte Qualität

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und die häufigste Ursache für Pflegebedürftigkeit. Die nach wissenschaftlichen Kriterien wirksamste Therapie ist die Behandlung auf einer Spezialstation für Schlaganfall-Patienten, einer Stroke Unit. Eine solche Stroke Unit ist seit 1999 Teil unserer Klinik für Neurologie. In den Ruppiner Kliniken wurde das Konzept Stroke Unit in den vergangenen 16 Jahren konsequent fortentwickelt. Dazu zählt auch, die Qualität unserer Stroke Unit in regelmäßigen Abständen von externen Experten überprüfen zu lassen. Im Rahmen des kürzlich erfolgten Rezertifizierungs-Audits wurden die strukturellen Gegebenheiten des Krankenhauses, die Organisation und die Qualität der Behandlung begutachtet. Dabei machten sich die Auditoren ein Bild vor Ort, besuchten alle wichtigen Schnittstellen (z.B: Notfallambulanz, Röntgen, Kardiologie) und natürlich die Stroke Unit selbst. Sie sprachen ausführlich mit ca. 30 Mitarbeitern und ließen sich Statistiken zur Behandlung präsentieren. Im Ergebnis erhält unsere Stroke-Unit erneut das Gütesiegel.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken arbeiten kontinuierlich daran,  die Behandlung der Schlaganfallpatienten der Region voranzubringen und ihre Qualität durch Engagement und Einsatz modernster Medizin weiter zu verbessern. Notwendige Voraussetzung für die bestmögliche Schlaganfall-Therapie  ist jedoch, dass Patienten bei den ersten Zeichen eines Schlaganfalls unmittelbar den Notruf 112 wählen und so schnell wie möglich in die Ruppiner Kliniken gebracht werden.

31.08.2015

Erfolgreicher Tag der offenen Tür

Am Samstag fand unser 13. Sommerfest statt. In der kleinen Zeltstadt, die auf dem Krankenhausgelände entstand, stellten viele medizinische Abteilungen ihre Bereiche vor. Besonders die Gesundheitschecks fanden großen Zuspruch. Die jüngeren Besucher eroberten die Hüpfburg, lernten Artistisches, besuchten das Kinderschminken und die Teddyklinik, wo an den Kuscheltiere Operationen durchgeführt wurden.

Neben den medizinischen Informationen rundete ein abwechslungsreiches musikalisches Rahmenprogramm unseren besonderen Tag der offenen Tür ab. Mehrere tausend Besucher feierten ein schönes Fest bei zumeist strahlendem Sonnenschein.

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

14.08.2015

Unser Sommerfest am 29. August - 10 bis 16 Uhr

Sie wollen wissen, wie Ihre Leber genau aussieht und wie sie funktioniert? Das und vieles mehr können Sie beim 13. Sommerfest der Ruppiner Kliniken erfahren.

Es ist zu einer schönen Tradition geworden. Seit nunmehr 2003 feiert das Krankenhaus der Schwerpunktversorgung ein Sommerfest, einen besonderen Tag der offenen Tür. Während das vergangene Jahr ganz im Zeichen der Ohren stand, ist der Fokus in diesem Jahr auf unsere Leber gerichtet.

Auf der Festwiese vor dem Hauptgebäude können die Besucher auf Entdeckungsreise gehen. Ein überdimensioniertes Lebermodell zeigt auch kleine Strukturen. Und unsere Spezialisten erklären Funktionsweise und mögliche Erkrankungen.

Außerdem bieten zahlreiche Kliniken interessante Einblicke. Zu sehen sind modernste Medizintechnik (Magnetresonanztomograph, neuer Computertomograph in der Radiologie, Linearbeschleuniger in der Strahlenklinik), das Rohrpostsystem, die Notaufnahme mit Schockraum, unsere Pathologie und und und.

In den Zelten auf der Festwiese sowie in einigen Häusern können die Besucher des Sommerfestes zahlreiche Check-Ups durchlaufen. Wir prüfen Ihre Herzgesundheit, betrachten Ihren Bauch per Ultraschall und testen Ihre Gefäße.

Abgerundet wird das Fest wie in jedem Jahr durch ein attraktives Bühnenprogramm aus Musik, Show und Artistik.

Das Festprogramm finden Sie hier.

28.07.2015

Weitere Berufungen bestätigt

Nachdem das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Mitte Juli die Berufung der ersten neun Hochschulprofessoren der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) bestätigt hat, stimmte das Ministerium nun in weiteren Fällen der Verleihung der akademischen Bezeichnung „Professor“ zu.

Unser Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Prof.  Dr. Alex Alfieri, gehört ebenso dazu wie Prof. Dr. Joachim Behr, Chefarzt unserer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Wir sind stolz, dass sich viele unserer Ärztinnen und Ärzte für die Ausbildung des Medizinernachwuchses sowie in der medizinischen Forschung engagieren.

17.07.2015

Berufung bestätigt

Die Berufung der ersten Hochschulprofessoren der Medizinischen Hochschule Brandenburg ist in dieser Woche durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur bestätigt worden. Damit sind Prof. Dr. Dr. Gerhard Danzer, Chefarzt unserer Medizinischen Klinik C, und Prof. Dr. Dr. Christian Stoll, Chefarzt unserer Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, unter den ersten ordentlichen Professoren der jüngsten medizinischen Hochschule Deutschlands. Neben ihrem Einsatz für die bestmögliche Behandlung unserer Patienten engagieren sich die beiden Mediziner für die Ausbildung junger Ärzte und Psychologen und forschen für die Therapie von morgen.

01.07.2015

Viele kleine Wonneproppen

Erfreulich viele kleine Mitbürger konnten wir im ersten Halbjahr begrüßen. 372 Mädchen und Jungen erblickten zwischen Januar und Juni in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe das Licht der Welt. Darunter waren acht Zwillingspärchen. Der bislang schwerste kleine Brocken brachte 4930 Gramm auf die Waage. Das längste Kind maß 58 cm. Wir danken den Eltern für das uns entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den Familien nur das Beste für die Zukunft.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Bestandteil des anerkannten Perinatalzentrums Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.

Im Herbst dieses Jahres beginnen die Bauarbeiten für unser neues Mutter-Kind-Zentrum.

11.06.2015

Wir helfen auch Turmfalken in Not

Unser Hauptgebäude beherbergt nicht nur die Verwaltungsmitarbeiter und Fledermäuse. Der Rote Max ist auch Brutstätte für Turmfalken. In diesem Jahr haben wir es mit einem besonders forschen und freiheitsliebenden Jungvogel zu tun. Einer der kleinen Falken versucht schon zu fliegen. Seine Versuche enden jedoch regelmäßig mit einer etwas härteren Landung – glücklicherweise ohne Verletzungen. Nach seinen Ausflügen wurde er schon einige Male von unserem Leiter der Park- und Landschaftspflege, Mathias Kube, zurück ins „Turmzimmer“ gebracht. Kaum dort, stürzt sich der Winzling jedoch wieder wagemutig und wild mit den Flügeln flatternd in die Lüfte, um abermals vor dem Hauptgebäude zu landen. Damit unser kleiner Held zu einem großen – flugfähigen – Falken heranwachsen kann, haben wir ihn nun einem Ornithologen anvertraut. Dieser wird unseren Falken weiter aufziehen.

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21.05.2015

Hirntumor! Was tun?

Im Rahmen des Welthirntumortages 2015 findet am Samstag, den 06. Juni 2015, von 09.00 bis 15.00 Uhr, im Großen Festsaal im Hauptgebäude der Ruppiner Kliniken die Veranstaltung „Interdisziplinäre Behandlung von Hirntumoren“ statt, zu der sowohl Patienten und deren Angehörige als auch Ärzte, Pflegepersonal und alle grundsätzlich am Thema interessierten Personen herzlich eingeladen sind.

Hirntumor! Diese Diagnose ist ein Schock für Patienten, deren Angehörige und Freunde. „Oft fühlen sich Betroffene unverstanden und mit ihren Sorgen und Nöten allein gelassen. Auch für die Medizin und für die Forschung stellt die Therapie der Hirntumore trotz vieler erzielter Fortschritte noch immer eine große Herausforderung dar“, erläutert Privatdozent Dr. med. habil. A. Alfieri, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie an den Ruppiner Kliniken GmbH und Initiator der Veranstaltung.

Ziel der Tagung ist es, stärker auf die komplexe Situation von Hirntumorpatienten aufmerksam zu machen und auf neue interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Neben der Darstellung des aktuellen Stands werden auch mögliche zukünftige Therapien diskutiert. Spezialisten aus den Ruppiner Kliniken geben dabei einen umfassenden Einblick in das interdisziplinäre Behandlungsmanagement, welches heute neben den klassischen Säulen Operation, Bestrahlung und Chemotherapie auch die Grundlagenforschung, psychologische Betreuung und Behandlung der Epilepsie mit einbezieht.

Die gemeinsam von der Medizinischen Hochschule Brandenburg, von der Ruppiner Kliniken GmbH und von der Deutschen Hirntumorhilfe organisierte Veranstaltung wird von der Landesärztekammer Brandenburg mit insgesamt 5 Punkten der Kategorie A für Ärzte zertifiziert. Einen Veranstaltungsflyer mit Programm und Referenten sowie der Möglichkeit zur Anmeldung können Sie sich hier herunterladen:

PDF-Download Veranstaltungsflyer

11.05.2015

Unser Neuzugang

Er steht schon – der neue Linearbeschleuniger der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie. Linearbeschleuniger erzeugen hochenergetische Strahlen, die das Gewebe gut durchdringen können und ihre Hauptwirkung in der gewünschten Region des Körpers (bspw. Tumorbereich) entfalten.

In den vergangen Wochen wurde hinter den dicken Mauern der Klinik fleißig gewerkelt. Jetzt kommt die Feinarbeit. Nach der Strahlenschutzmessung nehmen unsere Physiker die notwendigen Einstellungen und Einmessungen vor. Dabei werden die Rechenprogramme für die Bestrahlungsplanung an die Dosismesswerte  des neuen Beschleunigers angepasst. Ist das erledigt, folgt die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Voraussichtlich ab Mitte Juni steht auch der Linearbeschleuniger der neuesten Generation für die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten zur Verfügung und gibt die Möglichkeit auch stereotaktische Präzisionsbestrahlungen in Neuruppin durchzuführen.

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30.04.2015

Den Frühling begrüßen

Den wahrscheinlich schönsten Tag in dieser Woche feierten wir mit unserem Frühlingsfest. Bei strahlendem Sonnenschein und wenigstens zweistelligen Temperaturen zeigte sich unser Gelände den Gästen aus Politik, Wirtschaft und den Partnern unseres Unternehmens von der besten Seite. Im Rahmen des Frühlingsfestes konnten wir Priv.-Doz. Dr. Stephan Gretschel, den neuen Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, vorstellen und Dieter Böttcher zu einem besonderen Jubiläum gratulieren. Seit nunmehr 10 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich als Patientenfürsprecher für unsere Patienten und unsere Mitarbeiter.

14.04.2015

Wir sind dabei!

Schülerinnen und Schüler aufgepasst! Wer eines der größten Krankenhäuser der Region kennenlernen und wissen möchte, welche Chancen eine Ausbildung im Gesundheitswesen birgt, ist herzlich zum Zukunftstag 2015 am 23. April eingeladen. Der Zukunftstag bietet auch in diesem Jahr wieder eine tolle Möglichkeit, einen ganz anderen Blickwinkel auf die Arbeitswelt zu bekommen. Während Mädchen sich ein Bild von der typisch männlichen Berufswelt machen sollen, können Jungen sich in typisch weiblichen Berufen ausprobieren. Hier findet Ihr alle Infos http://www.zukunftstagbrandenburg.de/

13.04.2015

Feierliche Erstimmatrikulation - 72 Studierende an der MHB

Mit 48 Studierenden im Brandenburger Modellstudiengang Medizin und mit aktuell 24 Studierenden der Psychologie (B.Sc.) startet die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) ins erste Semester ihrer jungen Gründungsgeschichte. Nach vier intensiven Jahren der Vorbereitung fand am Freitag, den 10. April 2015 in der Neuruppiner Kulturkirche die feierliche Erstimmatrikulation statt. Neben den Studierenden und deren Angehörige, den Kooperationspartnern aus dem Brandenburger Netz, den Gründungsbeteiligten, Professoren und Dekanen sowie Freunden der Hochschule aus Wissenschaft, Gesundheit und Politik nahmen insgesamt rund 600 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet an der Eröffnungsfeier teil.

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13.03.2015

Für die Rückengesundheit

Und, wie geht es Ihrem Rücken? Fast jeder hat es ab und an „im Kreuz“. Im Rahmen unseres Aktionstages Rückengesundheit am 12. März konnten sich unsere Gäste umfassend über Rückenschmerz, Prävention, Therapie und Rehabilitation informieren. Wir testeten außerdem die Rückenfitness, vermaßen die Wirbelsäule und gaben Tipps für einen aktiven Alltag.

In diesem Jahr stand der „Rückenschmerz als Chance“ im Zentrum des Aktionstages. Denn obwohl wir wissen, dass ein aktiver Alltag und gesunde Ernährung der schmerzenden Kehrseite vorbeugen, bleibt es allzu oft nur bei guten Vorsätzen. Tritt der Ernstfall ein, können unter anderem Sporttherapie und medizinisches Fitnesstraining helfen. In unserem Wirbelsäulenzentrum Nordbrandenburg wollen wir jedoch, dass auch nach einer erfolgreichen Therapie die Aktivität einen festen Platz im Alltag behält. Nur so kann der Rücken langfristig gesund bleiben.

19.02.2015

Optimale Bedingungen für Differentialdiagnostik bei Epilepsie

Epilepsie zählt zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Kindesalter. Viele Menschen verstehen unter dem Begriff Epilepsie ein eindrückliches Anfallsgeschehen, mit beispielsweise Streckkrämpfen und rhythmischen Zuckungen, das auch als Grand Mal bezeichnet wird. Darüber hinaus existiert jedoch eine Vielzahl von Anfallsformen mit ganz unterschiedlicher Symptomatik. Zum Teil sind diese für Beobachter kaum wahrzunehmen und können somit insbesondere im Kindesalter schnell übersehen werden.

Um den Verdacht auf eine Epilepsie, die Anfallsformen und -frequenz genau abzuklären, steht in den Ruppiner Kliniken nun ein Langzeit-Video-EEG zur Verfügung. Dies ist ein weiterer Schritt, das Sozialpädiatrische Zentrum und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zu einem hochspezialisierten Zentrum zur Behandlung von Epilepsien im Kindes -und Jugendalter auszubauen sowie den Schwerpunkt Kinderneurologie/Neuropädiatrie unter der Leitung von Dr. Karen Müller-Schlüter zu etablieren.

Das Langzeit-Video-EEG erfolgt stationär in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Momentan stehen zwei Einzelzimmer mit Rooming In (für ein begleitendes Elternteil) zur Verfügung. In diesen Einzelzimmern sind Kameras installiert, die eine 24 Stunden-Videoaufzeichnung des Kindes ermöglichen. Zudem werden den Patienten Elektroden mit Spezialklebern auf dem Kopf befestigt. So können die Experten zum einen die Kurve der Hirnströme analysieren und sehen gleichzeitig, was der Patient während eines Anfalls macht.

Je nach Art und Ausprägung der Epilepsie bzw. Häufigkeit der Anfälle kann ein stationäres Langzeit-Video-EEG ein bis drei Tage , bei Bedarf auch länger dauern.

Vorteil ist die sehr genaue Diagnostik. Je besser die Form der Epilepsie analysiert ist, desto besser können die Fachärzte für Neuropädiatrie des Sozialpädiatrischen Zentrums die Therapie festlegen.

Ergänzend besteht die Möglichkeit einer hochauflösenden Bildgebung der Hirnstrukturen mit 3-Tesla-MRT und PET. Um das diagnostische Mosaik abzurunden erfolgt bei Bedarf in Zusammenarbeit mit dem SPZ eine genaue Einschätzung der Entwicklung, Fördermöglichkeiten, Beratung, Schulung und Vermittlung von Hilfen für die Familien und Integration.

Als einer der ersten Patienten wurde Luca M. an das Langzeit-Video-EEG angeschlossen. Der 11-Jährige leidet seit seinem zweiten Lebensjahr an einer therapieschweren Epilepsie und schweren Bewegungsstörung aufgrund einer angeborenen Hirnfehlbildung. Aufgrund der hohen Frequenz seiner Anfälle (in Spitzen über 100 am Tag) war das Alltagsleben der Familie stark eingeschränkt. Mit viel Geduld und verschiedenen Therapiemaßnahmen konnte die Anfallhäufigkeit deutlich reduziert werden, ein unbeschwerteres Leben sowohl für Luca als auch seine Angehörigen ist nunmehr möglich.

Im Rahmen des stationären Aufenthaltes in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin erfolgt nicht nur die Ableitung eines EEG. Aufgrund der guten Anfallssituation ist es zum ersten Mal möglich mit Luca einen Intelligenztest durch die Psychologen durchzuführen um das Entwicklungspotential des Jungen ermessen zu können. Derzeit kann Luca in einer Schule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt Lesen oder Zahlen lernen. Etwas, mit dem nach seiner langen Leidensgeschichte, den vielen täglichen Anfällen kaum zu rechnen war. Lernt man Luca heute kennen, ist dort ein fröhlicher, charmanter, glücklicher kleiner Junge.

Weitere Informationen zum Thema Epilepsien im Kindes- und Jugendalter finden Sie im Archiv Thema des Monats.

12.02.2015

Im März: Spezialkurs für Angehörige von Menschen mit Demenz

Viele pflegebedürftige Menschen werden von Ihren Familienmitgliedern zu Hause betreut und gepflegt. Trotz Unterstützung von ambulanten Pflegediensten bedeutet dies oftmals eine immense alltägliche Belastung für die Angehörigen. Wissen und Erfahrung stehen nicht ausreichend zur Verfügung. Zeitliche und psychische Anstrengungen belasten zusätzlich.

Die MBN Medizinische Bildungsakademie Neuruppin veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. den  Spezialkurs für Angehörige von Menschen mit Demenz, in dem erfahrene Dozenten pflegerisches Wissen vermitteln und hilfreiche Informationen zur Entlastung durch Angebote und Regelungen im Gesundheitswesen geben können.
Der Kurs beginnt am 10. März 2015 und findet jeweils dienstags von 17.00 bis 19.00 Uhr statt. In den sieben Kurs-Terminen können wichtige Themen der professionellen Pflege aus erster Hand aufgenommen werden. Dazu gehört v.a.:
Wissenswertes über Demenzerkrankungen – insbesondere die Alzheimer-Krankheit

  • Was ändert sich durch die Erkrankung und wie kann ich damit umgehen?
  • Wohnformen und Demenzerkrankungen
  • Informationen zur Pflegeversicherung
  • Konflikte und Belastungen im Alltag – Wenn die Nacht zum Tag wird
  • Rechtliche und ethische Fragestellungen – Betreuungsrecht und Vorsorgevollmacht
  • Pflege von Menschen mit Demenz – Im schweren Stadium der Erkrankung
  • Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeiten

Das Eintreten der Pflegebedürftigkeit eines Familienangehörigen stellt eine einschneidende Veränderung im Lebensalltag dar. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit entstehen Herausforderungen für den Partner oder die Kinder, auf die sie nicht vorbereitet sind. Die meisten Menschen möchten, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind, so lange wie möglich zu Hause leben. Trotz Unterstützung des Gesundheitswesens werden viele Aufgaben des täglichen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung von der Familie oder von Nachbarn übernommen.

Pflegende Angehörige sollen hierbei nicht allein gelassen werden.

Die Kurse sind für die Teilnehmer/innen kostenlos.

Anmeldungen und Information:
Kathrin Seidel
Telefon: 03391 400 21-13
MBN Medizinische Bildungsakademie Neuruppin GmbH
Gildenhaller Allee 28a, 16816 Neuruppin
www.mbn-neuruppin.de

02.02.2015

MHB - Auswahlverfahren fast geschafft

In Kürze steht fest, welche der über 400 Bewerberinnen und Bewerber die ersten Studierenden des Brandenburger Modellstudiengangs Medizin an der Medizinischen Hochschule Brandenburg sein werden. In den vergangenen Wochen haben 192 Kandidaten das Auswahlverfahren durchlaufen. Dabei wurden sie in fünf Einzelstationen zu unterschiedlichen Themen von insgesamt 16 Gutachterinnen und Gutachtern interviewt. Das Verfahren war anspruchsvoll, die Bewerberinnen und Bewerber beindruckten das Auswahlgremium nachhaltig.

Derzeit werden die Ergebnisse ausgewertet. Ab dem 9. Februar verschickt die MHB die Einladungen, wer zum Studium eingeladen wird.

05.01.2015

757 kleine Erdenbürger

375 Jungen und 382 Mädchen sind 2014 in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Welt gekommen. Der schwerste kleine Wonneproppen brachte 5080 Gramm auf die Waage. Das längste Kind maß stolze 62 Zentimeter. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Bestandteil des anerkannten Perinatalzentrums Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.

Im Frühling dieses Jahres beginnen die Bauarbeiten für unser neues Mutter-Kind-Zentrum.

18.12.2014

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

2014 war ein bewegtes Jahr für die Ruppiner Kliniken. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit und Investitionen von rund 9,3 Mio. Euro konnten wir im September das Haus M eröffnen. Hier fanden unsere Kliniken für Gynäkologie, Urologie, Chirurgie und die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ihr neues Zuhause. Wir haben weitere Schritte gemacht, unsere medizinische Ausstattung und Angebote für unsere Patientinnen und Patienten auszubauen: So stehen unter anderem in der Klinik für Urologie und der Medizinischen Klinik A neue Behandlungsmethoden zur Verfügung. Und natürlich freuen wir uns über die Gründung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane. Im April 2015 können wir die ersten Studierenden bei uns begrüßen. Wir hoffen, dass auch Sie ein erfolgreiches Jahr hatten und wünschen Ihnen ein entspanntes Weihnachtsfest und ein vitales Jahr 2015!

26.11.2014

Rudern gegen Krebs: Erlöse aus Benefizregatta übergeben

Gemeinsam mit dem Onkologischen Schwerpunkt (OSP) und dem Neuruppiner Ruderclub veranstaltet die Stiftung Leben mit Krebs die Benefizregatta Rudern gegen Krebs in Neuruppin. 2014 starteten fast 100 Teams. Die Erlöse sind nun dem Onkologischen Schwerpunkt übergeben worden. Über 22.000 Euro stehen für verschiedene Projekte zur Verfügung.

Bereits seit mehreren Jahren wird ein Teil der Mittel für einen Bewegungslotsen in den Ruppiner Kliniken eingesetzt. Ein Physiotherapeut besucht an Krebs erkrankte Patienten während des Krankenhausaufenthaltes und stellt geeignete Sport- und Bewegungsangebote vor. Gemeinsam mit den Patienten erarbeiten die Therapeuten des Rehazentrums Alte Schwimmhalle ein Bewegungsprogramm. Ziel ist, die Belastungen der Patienten durch Erkrankung und Therapie durch regelmäßige sportliche Betätigung aktiv zu überwinden. Zugleich bieten die Programme Wege aus sozialer Isolation und helfen, mit erhöhter Kondition und Kraft den Alltag zu erleichtern und somit die Lebensqualität zu verbessern. Von den bestehenden Bewegungsangeboten wie etwa Ausdauertraining, Krafttraining mit Geräten, Gymnastik, Nordic Walking oder Sportspiele haben in den letzten Jahren mehr als 500 Patientinnen und Patienten profitiert.

12.11.2014

Gute Qualität bestätigt

In einem Überwachungsausdit wurden unser Darmkrebs- und Prostatazentrum auf Herz und Nieren geprüft. Die externen Auditoren begutachten und bewerten sowohl die Einhaltung der Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem sowie die medizinisch fachliche Qualität der Behandlung.

Für beiden Zentren wurde die Struktur-, Ergebnis- und Behandlungsqualität bestätigt. Unsere Patienten werden individuell, umfassend behandelt und betreut. Experten begleiten Patienten und Angehörige von den ersten Untersuchungen bis zur Nachsorge.

Um eine optimale Therapie zu gewährleiten arbeiten in unseren Zentren die verschiedenen Fachrichtungen Hand in Hand. Die Netzwerke verbinden verschiedene klinische Einrichtungen, niedergelassene Arzte sowie ambulant tätige Spezialisten und regeln deren enge Kooperation.

29.10.2014

Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) gegründet

  • Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane gegründet
  • Gesellschafter leisten Beitrag, medizinische Versorgungsqualität auch in Zukunft sicherzustellen
  • Dekan und Prodekane ernannt

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) wurde am 28. Oktober 2014 offiziell gegründet. Die Gesellschafter unterzeichneten den Beschluss im Rahmen einer mehrstündigen Gesellschafterversammlung. Brandenburgs erste Hochschule mit medizinischer Fakultät befindet sich in privater Trägerschaft.  

Neben den Trägerkliniken – Ruppiner Kliniken GmbH (33,33 Prozent), der Städtischen Klinikum Brandenburg GmbH (33,33 Prozent) und der Immanuel Diakonie GmbH (11,12 Prozent) – beteiligen sich die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin (11,11 Prozent) und die Stadtwerke Neuruppin GmbH (11,11 Prozent) an der Trägergesellschaft der MHB.

Die Gründung der MHB ist in mehrfacher Hinsicht historisch:

  • Eine aus der Versorgungssituation hervorgegangene Initiative "Aus dem Land für das Land Brandenburg" erreicht gemeinsam mit dem politischen Willen ihr Ziel. 
  • Es wird eine Lücke geschlossen und nunmehr in allen Flächenbundesländern ein Medizinstudium angeboten.
  • Die Brandenburger Hochschullandschaft  wird um weitere Forschungs- und Wissenschaftsmöglichkeiten erweitert.

Die MHB integriert in ihre modernen Lehr- und Lernformen Studieninhalte, die gemeinsam von Studierenden der Psychologie und Medizin z.B. im Studium fundamentale bearbeitet werden.

Die Gesellschafter ernannten Prof. Dr. Dieter Nürnberg zum ersten Dekan der MHB. Ihm stehen der Prodekan für Studium und Lehre, Prof. Dr. Wilfried Pommerien, und der Prodekan für Forschung und Wissenschaft, Prof. Dr. René Mantke, unterstützend zur Seite. Das Führungsteam der MHB wird bis zum Studienstart im April 2015 nicht nur Studierende, sondern auch weiteres hochqualifiziertes akademisches und wissenschaftliches Personal gewinnen. Ihr Fokus liegt auf der Schaffung von idealen Studienbedingungen und -möglichkeiten.

Weitere Informationen finden Sie auf www.mhb-fontane.de

27.10.2014

Erfolgreich beim Hubertuslauf

27 Kolleginnen und Kollegen haben sich angestrengt und uns beim 39. Hubertuslauf vertreten. Ronald Hampe hat – wie in den vergangenen Jahren – den Lauf über 27 Kilometer mit einer Zeit von 1:40:33 gewonnen. Susanne Wernicke war die schnellste Frau beim 8-Kilometer-Lauf (37:04). In der Mannschaftwertung beim Lauf über 3 Kilometer holten Tobias Fischer (11:17), Stephan Michelis (11:49) und Christopher Kuck (11:52) den zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Den Zieleinlauf finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

09.10.2014

Unser Haus M ist fertig

Die Bauarbeiten am Haus M sind abgeschlossen. In Kürze ziehen die ersten Fachabteilungen ein. Die umfangreichen Arbeiten begannen vor knapp zwei Jahren am 26. November 2012. Insgesamt haben die Ruppiner Kliniken 9,3 Mio. € in die vollständige Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes investiert. Bei einer Nettogrundfläche von 4.111 m² stehen nunmehr 2.598 m² Nutzfläche für drei Bettenstationen zur Verfügung.

Das Haus M ist sowohl unterirdisch als auch über eine Brücke mit dem Haus X verbunden. Hier finden sich u.a. die Operationssäle, die Intensivstation, die Zentrale Aufnahme sowie die bildgebende Diagnostik (im verbundenen Haus Z). Die kurze Anbindung zu diesen zentralen Bereichen vermindert zeitintensive Krankentransporte, verkürzt Wege für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und optimiert somit die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

19.09.2014

Prüfen. Rufen. Drücken! 100 Pro Reanimation

Mit der Aktion „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ wollen Deutschlands Anästhesisten unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit das Selbstvertrauen der Bürger in ihre eigenen Fähigkeiten als Ersthelfer stärken – für mehr gerettete Leben.

Herzstillstand – jede Sekunde zählt!
Jeder kann in die Lage geraten. Der plötzliche Herztod ist mit schätzungsweise bis zu 100.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Dabei ist es bei einem Herzstillstand unerlässlich, schnell zu handeln: Bereits drei Minuten nach einem Herzstillstand wird das Gehirn nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt – es
treten unwiderrufliche Schäden auf. Mit einer einfachen Herzdruckmassage kann der Restsauerstoff im Blut zirkulieren und so bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend erhöhen.

Leben retten ist einfach – jeder kann es!
Doch oft fehlt der Mut. Viele Menschen sind im Ernstfall überfordert, weil sie zuerst an die stabile Seitenlage oder den Wechsel zwischen Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung denken. Dass eine Herzdruckmassage ausreicht, wissen viele nicht. Auch ohne Ersthelferkenntnisse ist es einfach, Leben zu retten: „Prüfen. Rufen. Drücken!“ lautet die Devise: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. Mit der Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer könnten in Deutschland jährlich ca. 5.000 Menschenleben gerettet werden.

Unser Aktionstag am 26. September 13.00 - 16.00 UhrREIZ Neuruppin

Informationen, Übungen, Antworten auf die häufisgten Fragen.

Weitere Informationen www.einlebenretten.de

02.09.2014

Besuchermagnet Sommerfest

Am Samstag fand das 12. Sommerfest der Ruppiner Kliniken statt. Auf dem Krankenhausgelände entstand eine kleine Zeltstadt, viele medizinische Abteilungen stellten ihre Bereiche vor. Besonders die Gesundheitschecks fanden großen Zuspruch. Die jüngeren Besucher eroberten die Hüpfburg, lernten Artistisches, besuchten das Kinderschminken und die Teddyklinik, wo an den Kuscheltiere Operationen durchgeführt wurden.

Neben den medizinischen Informationen rundete ein abwechslungsreiches musikalisches Rahmenprogramm unseren besonderen Tag der offenen Tür ab. Mehrere tausend Besucher feierten ein schönes Fest bei zumeist strahlendem Sonnenschein.

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

07.08.2014

Rerzertifiziert als Regionales MS-Zentrum

Die Klinik für Neurologie, unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Bitsch, ist durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft als Regionales MS-Zentrum rezertifiziert worden. Das Zertifikat sichert eine qualitativ hochwertige, höchsten Standards entsprechende Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose.

Für eine Zertifizierung werden neben der fachlichen Qualifizierung und der beruflichen Erfahrung des ärztlichen und pflegerischen Personals in der Therapie von an Multipler Sklerose Erkrankten auch die apparative Ausstattung, die Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen oder die Notfallversorgung überprüft. Besonderer Wert wird zudem auf die Intensität der Betreuung gelegt. So muss sichergestellt sein, dass der behandelnde Facharzt für Neurologie sich jedem Patienten individuell und umfassend widmen kann.

Ziel der Zertifizierung ist es, Standards in der MS-Behandlung zu etablieren und den Patienten verlässliche Behandlungsqualität anzubieten. Den umfassenden Anforderungskatalog mit allen Kriterien, die ein Regionales MS-Zentrum erfüllen muss, finden Sie im Internet auf der Webseite der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft www.dmsg.de.

23.07.2014

Für den besten Start ins Leben – Mutter-Kind-Zentrum geplant

Bereits im Frühling 2015 beginnen die Arbeiten für das Mutter-Kind-Zentrum der Ruppiner Kliniken. Im Haus S werden dann die Geburtshilfe und die Neonatologie (mit Frühgeborenenstation) ein neues Zuhause finden. Mit der Einrichtung einer solchen Struktur reagieren die Ruppiner Kliniken auf die Anforderungen an eine moderne, familiäre Geburtshilfe auf höchstem Niveau.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Abteilungen und Spezialisten wird schon heute eine sehr gute medizinische und persönliche Betreuung der Gebärenden, der Säuglinge sowie der Familien gewährleistet. Mit dem Mutter-Kind-Zentrum sollen weitere Serviceleistungen etabliert werden. Geplant sind Mutter-Kind-Zimmer, in die bei Bedarf die Väter mit einziehen können. Zudem soll Rooming-In auch für die Neonatologie ermöglicht werden.

Ferner werden Schulungen, Geburtshilfe- und Krabbelgruppen sowie weitere Beratungsangebote zentralisiert.

Die Ruppiner Kliniken investieren 4,5 Millionen Euro in den Umbau des Haus S. Die Investition trägt dazu bei, die umfassende medizinische Versorgung der Menschen der Region auch in Zukunft sicherzustellen. Junge Familien können ihren Nachwuchs hier in den besten Händen wissen.

09.07.2014

Jetzt geht’s los

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken und des Städtischen Klinikums Brandenburg konnten gestern nicht nur den 7:1-Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft feiern: Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat die Genehmigung zur Gründung der Medizinischen Hochschule Bandenburg Theodor Fontane erteilt. Dieser erste Erfolg krönt das langjährige Engagement einer interdisziplinären Projektgruppe. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass die Arbeit erst richtig los geht und zahlreiche Herausforderungen warten.

19.06.2014

Auf der Zielgeraden – Letzte Arbeiten am Haus M

Nur noch wenige Arbeiten sind notwendig, dann kann unser Haus M bezogen werden. Am 18. März 2013 begannen die umfangreichen Baumaßnahmen. Das gesamte Gebäude wurde entkernt, erhielt eine neue Grundrissstruktur, eine neue technische Gebäudeausrüstung, Nottreppenhaus, zwei Bettenaufzüge, einen Glasvorbau, Brücken- und Tunnelanbindung zum Haus X und vieles mehr. Nun stehen noch unter anderem Malerarbeiten, Sachverständigenabnahmen und die Möblierung an.

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04.06.2014

Unser "Wirbelwind" feiert 60. Geburtstag

Lang, lang ist's her: Am 1. Juni 1954 öffnete unsere betriebseigene Kita ihre Pforten – mit Platz für 20 Kinder und zwei Erzieherinnen. Heute spielen, toben und lernen bereits 150 Kinder in der Kita, betreut von 16 Fachkräften und zwei Auszubildenden. Allein in den vergangenen zehn Jahren haben wir die Kapazitäten deutlich ausgebaut, einen neuen Spielplatz für die ganz kleinen und einen Sinnesgarten auf dem Kitagelände errichtet. Erst im vergangenen Jahr kamen 17 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren hinzu. Und um diese erfolgreiche, langjährige Geschichte zu feiern, veranstalteten wir ein kleines Kinderfest – auch für die Großen.

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21.05.2014

Auch mal entspannen

Jedes Jahr im Mai unterbrechen wir das Programm unserer Medizinstudierenden im Praktischen Jahr für ein bisschen Spaß und Entspannung. Bereits zum vierten Mal veranstalteten wir Chill &Grill am Ruppiner See. Hier können sich PJ-Studierende, Assistenz- und Chefärzte abseits des Alltagstrubels austauschen und im Drachenboot die Kräfte messen.

Die Ruppiner Kliniken engagieren sich stark für die Nachwuchsförderung in der Medizin. Das beginnt bei der Famulatur für Medizin-Studierende und setzt sich fort bis zu Einzelförderungen von Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Ziel ist die Steigerung der Attraktivität des Arztberufes in Brandenburg. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Ruppiner Kliniken ein erfolgreiches Konzept für das Praktische Jahr und Famulaturen erarbeitet und umgesetzt - gekennzeichnet durch einen starken praktischen Bezug und eine strukturierte Ausbildung in Theorie und Praxis. Die Studierenden haben einen festen Ansprechpartner während des gesamten Aufenthaltes. Zu einem Praktischen Jahr an den Ruppiner Kliniken gehört auch eine strukturierte, fordernde Ausbildung in Theorie und Praxis.

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16.05.2014

69 Spenden retten Leben

Die Blutspendeaktion unserer Azubis war ein voller Erfolg. 69 Menschen spendeten einen halben Liter Blut für die lebensrettende Versorgung unserer Patientinnen und Patienten mit Blutprodukten. Auch der Bürgermeister Neuruppins, Jens-Peter Golde, und die Leiterin der Schule für Gesundheitsberufe, Kerstin Cerbe, gehörten zu den ehrenamtlichen Spendern.

Die Organisation des Aktionstages übernahmen 17 Auszubildende der Ruppiner Kliniken und der Oberhavel Kliniken, die gemeinsam in der Schule für Gesundheitsberufe in Gildenhall die theoretische Ausbildung zu Gesundheits- und Krankenpflegern absolvieren. Sie arbeiteten schon seit November letzten Jahres an dem Gelingen der Blutspendeaktion und stellten auch die kulinarischen "Belohnungen" für die zahlreichen Spender zur Verfügung. Unterstützend stand ihnen der DRK Blutspendedienst Neuruppin zur Seite.

Nach dem erfolgreichen Start ist eine jährliche Blutspende-Sonderaktion in der MBN geplant.

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10.04.2014

Physiotherapie-Ausbildung in der MBN ab Oktober 2014 schulgeldfrei

Bisher war die Ausbildung in der Physiotherapie mit einer Kostenbelastung für die Auszubildenden und deren Familien verbunden, da ein monatliches Schulgeld zu zahlen war. Doch die Schulgeldpflicht für die Physiotherapie-Ausbildung der MBN Medizinische Bildungsakademie Neuruppin entfällt ab sofort.

Für unsere Auszubildenden und für die Interessenten des im Oktober startenden neuen Kurses dürfte der Wegfall des Schulgeldes eine gute Nachricht sein und die Motivation, den spannenden Beruf des Physiotherapeuten/der Physiotherapeutin zu erlernen, erhöhen.

Interessierte können sich umfassend zum neuen Ausbildungsstart ab 01. Oktober 2014 in der MBN informieren.

Kein anderer Beruf im Gesundheitswesen hat im 20./21. Jahrhundert eine derart  rasante Entwicklung erlebt wie der des/r Physiotherapeuten/in. Vom Heilgymnasten über den Krankengymnasten hin zum Physiotherapeuten mit eigener Wissenschaftsdisziplin stehen in der modernen Physiotherapie vielfältige Tätigkeitsbereiche offen.

Dadurch ergeben sich heute weitreichende Karriere-Möglichkeiten im spezialisierten Physioteam, in der eigenen Praxis oder beispielsweise in leitender Funktion einer großen Rehabilitationsklinik.

Mit dem fortschreitenden demographischen Wandel und der Zunahme physiotherapeutischer Patienten-Klientel ist auch zukünftig ein steigender Bedarf an qualifizierten Therapeuten zu erwarten.

Zusätzlich zur Schulgeldbefreiung ist weiterhin der Bezug des Schüler-Bafög möglich.

Kontakt:
MBN Medizinische Bildungsakademie Neuruppin GmbH
Fachbereich Physiotherapie
Oliver Hacker
Tel: 03391 400 21-12
www.mbn-neuruppin.de

07.04.2014

"Zippel" hat schon hundert Jahre auf dem Buckel

Das Haus, in dem sich heute die Umweltbegegnungsstätte „Zippel“ befindet, wird in diesem Jahr 100 Jahre alt und wir blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Geplant und fertig gestellt wurde unsere Umweltbegegnungsstätte 1914 als Jagdresidenz für einen Oberstleutnant Spiekermann. Eine Lindower Firma errichtete neben einer Villa ein Wirtschaftsgebäude mit Stallungen, Pumpen- Gartenhaus am Ufer des Lindower Rhins. 1927 kaufte der Generaldirektor der Commerzbank das Anwesen, zu dem ca. 1200 Hektar Wald gehören. Zum Ende des 2. Weltkrieges diente das Haus Flüchtlingsfamilien als erste Heimat. Und bereits seit 1953 ist „Zippel“ Jugendherberge und Station für junge Touristen mit 45 Schlafplätzen. 1991 übernahm der Landkreis Neuruppin die Immobilie von der Treuhand. 1992 wurde das Anwesen an einen freien Träger übergeben, der im Rahmen des Modellversuchs "Um-Welt-Lernen in der Grundschule" der Bund-Länder-Kommission das Anwesen zu einem Ort selbstbestimmten Lernens umgestaltet. Und seit 2011 betreibt die Medizinische Bildungsakademie die Umweltbegegnungsstätten mit Übernachtungsmöglichkeiten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stecken ihr Herzblut nicht nur in die Entwicklung neuer Formate, die Kindern und Jugendlichen die Natur näher bringen. Sie sind auch bemüht, das historische Gemäuer und das urige Gelände zu gestalten und mit Leben zu füllen.

Die Umweltbegegnungsstätte bietet ein vielfältiges Programm für Naturbegeisterte und -interessierte aller Altersstufen.

Umweltbegegnungsstätte Zippelsförde

  • Klassenfahrten, Tagesausflüge oder Projektarbeiten – für jede Schulklasse gibt es das passende Programm.
  • Möglich sind Natur- und Nachtwanderungen, Waldrallyes, GPS-unterstützte Geländeläufe, Baumklettern (unter professioneller Anleitung), Tier- und Pflanzenbestimmungen sowie biologische Erkundungen am Teich und im Wald.
  • Zudem erhalten interessierte Kinder und Jugendliche Einblicke in alte Kultur- und Handwerkstechniken.
  • Eigenes Spielzeug aus der Holzwerkstatt, Tonschalen aus der Töpferwerkstatt, die eigene Zeitung drucken, Papierschöpfen, Filzen, Malen und Löten
  • Auch Familientreffen und andere Veranstaltungen können in der Umweltbegegnungsstätte durchgeführt werden.
  • 34 Betten in 6 Zimmern für 2 bis 8 Personen
  • Einzeldenkmal

Veranstaltungen
24.05.2014 | 10.00 - 15.00 Uhr Wildnistag für natur- und abenteuerbegeisterte Kinder
21.06.2014 | 10.00 - 15.00 Uhr Wildnistag für natur- und abenteuerbegeisterte Kinder
21.07. – 24.07.2014 Erlebniscamp Zippel
17.08. - 22.08.2014 YOYO Sprach-Camp

Weitere Informationen unter www.zippel-umwelt.de
Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

31.03.2014

Spende Blut - Rette Leben. Blutspendeaktion der MBN

Für den 30. April planen unserer Azubis des Kurses O/12 eine selbstorganisierte Blutspendeaktion.
In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, Blutspendedienst Nord-Ost, können sie dieses tolle Projekt umsetzen. Unsere Azubis freuen sich über und auf jeden freiwilligen Spender!

Wann: 30.04.2014 | 14.00 - 17.00 Uhr
Wo: MBN Medizinischen Bildungsakademie Neuruppin GmbH
Schule für Gesundheitsberufe Gildenhall
Haus B (weißes Gebäude)
Gildenhaller Allee 28a, 16816 Neuruppin.

Als Dankeschön warten auf alle Spender ein leckeres Buffet der Auszubildenden und eine praktische Picknick-Decke vom DRK. Bitte unbedingt Personalausweis mitbringen!

Ansprechpartner ist Richard Staar (Kursleiter O/12), Tel. 03391 40021-16.

19.03.2014

Erfolgreicher Aktionstag

Bei stürmischem Wind und leichtem Regen nutzen zahlreiche Ostprignitz-Ruppiner die Möglichkeit, sich über Darmkrebsvorsorge und -früherkennung zu informieren. In einem begehbaren Darmmodell konnten Interessierte alles vom gesunden Darm über Krebsvorstufen bis zu Tumorgewebe überlebensgroß betrachten. Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Klinik B, der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Kooperationspartner erklärten das Organ und die unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten bei Darmerkrankungen. Zudem gaben Diätassistentinnen und Sporttherapeuten wichtige Hinweise für die Vorsorge.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Darmkrebszentrums engagieren sich in der Initiative Brandenburg gegen Darmkrebs. Die Aufklärungsarbeit ist erfolgreich. Immer mehr Brandenburger und Brandenburgerinnen nehmen die Vorsorgeleistung Darmspiegelung in Anspruch.

Darmkrebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Rund 73.000 Menschen erkranken jedes Jahr daran. Allein in Brandenburg trifft diese Diagnose 2.000 Menschen.

Fotos vom Aktionstag finden Sie auf unserer Facebook Seite.

10.03.2014

Leistungsspektrum der Urologie erweitert

Bei Männern führt die Vergrößerung der Prostata häufig zu Blasenentleerungsstörungen im Alter. Bei gutartigen Prostatavergrößerungen kann die chirurgische Prostataresektion (operative Entfernung von Prostatagewebe) helfen. Dies ist in aller Regel endoskopisch möglich, in seltenen Fällen mit sehr großem Prostatavolumen ist eine Schnittoperation erforderlich.  

Zudem bietet unsere Klinik für Urologie und Kinderurologie ein weiteres Verfahren an, das schonend vergleichbare Ergebnisse liefert: die sogenannte photoselektive Vaporisation (Verdampfung) des Prostatagewebes mithilfe eines greenlight-Lasers.

Die Bezeichnung des Lasers resultiert aus dessen Wellenlänge des Lichtes von 532 nm. Dieses Licht wird in Hämoglobin sehr stark, in Wasser kaum absorbiert. Demzufolge wird das sehr gut durchblutete Prostatagewebe bei gleichzeitig exzellenter Blutstillung verdampft.

Aufgrund dieser sehr guten Blutungskontrolle eignet sich das Verfahren besonders für ältere Patienten, die bspw. wegen Vorerkrankungen (wie Vorhofflimmern) Gerinnungshemmer einnehmen müssen. Der greenlight-Laser eröffnet also nicht nur, aber auch diesen Patienten einen verhältnismäßig risikoarmen Weg zu einer operativen Therapie der Blasenentleerungsstörung und damit zu einem Leben ohne Katheter.

Die Mitarbeiter unserer urologischen Klinik haben das Verfahren nach Absolvierung eines entsprechenden Lehrgangs kürzlich erstmalig bei vier Patienten zur Anwendung gebracht. Bei allen Patienten verlief der Eingriff ohne Komplikationen. Sie konnten die Ruppiner Kliniken nach zwei Tagen ohne Katheter verlassen.

07.03.2014

Zurück aus Indien

Der leitende Oberarzt unserer Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Riccardo Schult, und unsere Anästhesie-Schwester Katrin Giese sind zurück aus Indien. Hier haben die beiden im Rahmen des Hilfsprojektes Asha Vihar, in einem ländlichen Gebiet im Norden Indiens, 59 Kindern helfen können. Nach einer zweitägigen Anreise führte ein Team von Ärzten und Pflegekräften aus ganz Deutschland in einem Operationscamp 81 Operationen ehrenamtlich an den kleinen Patienten durch. Insbesondere operative Korrekturen von Fehlstellungen der Gliedmaßen wie Klumpfüße und Achsenabweichungen standen auf dem Operationsplan.

Unter sehr einfachen Bedingungen arbeiteten die Kollegen aus den Ruppiner Kliniken an 11 Tagen von 8 - 20 Uhr. "Doch auch unter diesen einschränkenden Gegebenheiten konnten wir gute Medizin machen", erklärt Dr. Riccardo Schult. Ein wesentlicher Faktor dafür war das erfahrene Team, das Sicherheit ausstrahlte und so insbesondere dem ärztlichen "Indien-Neuling" eine große Unterstützung war.

Eingriffe dieser Art sind notwendig, damit die Kinder überhaupt eine Chance in der indischen Gesellschaft haben. Die Familien begleiteten die Kinder während des gesamten Aufenthaltes im Operationscamp.

Einen kleinen Einblick finden Sie auf unserer Facebook Seite.

25.02.2014

Unsere Kinderklinik ist "Ausgezeichnet. Für Kinder"

Bereits zum dritten Mal in Folge hat sich unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin einer strengen Überprüfung ihrer Strukturqualität gestellt. Mit Erfolg! Auch für die Jahre 2014 erhält die Pädiatrie das Gütesiegel, das alle zwei Jahre von eines Kommission mit Mitgliedern der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) sowie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) vergeben wird.

Unsere Klinik hat nachgewiesen, dass sie ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle, interdisziplinäre Versorgung der kleinen Patienten erfüllt. Wesentliche Punkte dabei sind die kontinuierliche Besetzung der Klinik mit Kinderärzten bzw. Kinderchirurgen sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen. Zum Team gehören außerdem qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich.

Unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat zudem ein stabiles Netzwerk etabliert, das die bestmögliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen auch mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern ermöglicht.

Die Experten der Bewertungskommission prüften zudem Kinder- und Familienfreundlichkeit. Diese zeigt sich an großzügigen Besuchsregelungen sowie der Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder kostenfrei in das Krankenhaus zu begleiten.

Auch die kindgerechte Gestaltung sowie die Erfüllung bestimmter Sicherheitskriterien finden Berücksichtigung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de

17.02.2014

Erfolgreich rezertifiziert

Das Darmkrebszentrum Brandenburg Nordwest ist erfolgreich rezertifiziert worden. Damit haben die externen Auditoren Struktur- und Behandlungsqualität bestätigt. In unserem Darmkrebszentrum werden Patienten individuell umfassend behandelt und betreut. Experten begleiten Patienten und Angehörige von den ersten Untersuchungen bis zur Nachsorge.

Um eine optimale Therapie zu gewährleiten arbeiten in unserem Darmkrebszentrum die verschiedenen Fachrichtungen Hand in Hand. Das Netzwerk verbindet verschiedene klinische Einrichtungen, niedergelassene Arzte sowie ambulant tätige Spezialisten und regelt deren enge Kooperation.

Die Onkologische Nachsorgeleitstelle bildet den Knotenpunkt zwischen den stationären und ambulanten Kooperationspartnern des Darmkrebszentrums. Eine sehr wichtige Funktion kommt der wöchentlichen Tumorkonferenz zu, an dem alle Abteilungen des Darmkrebszentrums teilnehmen. Hier werden die individuellen Behandlungspläne und Therapieempfehlungen jedes Patienten von den Fachärzten besprochen. Gleichzeitig wird der jeweilige Hilfebedarf des Patienten analysiert. Das kann bei einem Patienten eine Ernährungsberatung, bei einem anderen der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe sein.

Durch diese Konferenzen sind auch die Fachleute aus den unterschiedlichen Landkreisen und Krankenhäusern regelmäßig miteinander im Kontakt. So werden Informationsverluste im Zentrum reduziert.

16.01.2014

Pflegekurs für Angehörige im März

Viele pflegebedürftige Menschen werden von Ihren Familienmitgliedern zu Hause betreut und gepflegt. Trotz Unterstützung von ambulanten Pflegediensten bedeutet dies oftmals eine immense alltägliche Belastung für die Angehörigen. Wissen und Erfahrung stehen nicht ausreichend zur Verfügung. Zeitliche und psychische Anstrengungen belasten zusätzlich.
Die MBN Medizinische Bildungsakademie Neuruppin veranstaltet gemeinsam mit dem ASB Neuruppin und der Hospa den „Kurs für pflegende Angehörige“, in dem erfahrene Dozenten pflegerisches Wissen vermitteln und hilfreiche Informationen zur Entlastung durch Angebote und Regelungen im Gesundheitswesen geben können.
Der Kurs beginnt am 4. März 2014 und findet jeweils dienstags von 16.30 bis 18.00 Uhr statt. In den acht Kurs-Terminen können wichtige Themen der professionellen Pflege aus erster Hand aufgenommen werden. Dazu gehören Körperpflege und Hygiene, Lagerung und Umsetzen, Hilfsmittel, Medikamentengabe, Ernährung, spezifische Krankheitsbilder und vieles mehr.
Das Eintreten der Pflegebedürftigkeit eines Familienangehörigen stellt eine einschneidende Veränderung im Lebensalltag dar. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit entstehen Herausforderungen für den Partner oder die Kinder, auf die sie nicht vorbereitet sind. Die meisten Menschen möchten, auch wenn sie auf Hilfe angewiesen sind, so lange wie möglich zu Hause leben. Trotz Unterstützung des Gesundheitswesens werden viele Aufgaben des täglichen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung von der Familie oder von Nachbarn übernommen.
Pflegende Angehörige sollen hierbei nicht allein gelassen werden.
Die Kurse sind für die Teilnehmer/innen kostenlos.
Während des Kursbesuchs kann die Betreuung des Familienmitglieds über unsere mobilen Krankenpflegeeinrichtungen ohne Kostenaufwand organisiert werden.

Anmeldungen und Information:
Christian Kikel
Telefon: 03391 400 21-12
MBN Medizinische Bildungsakademie Neuruppin GmbH
Gildenhaller Allee 28a, 16816 Neuruppin
www.mbn-neuruppin.de

Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer (PDF-Download).

02.01.2014

Rekord fast eingestellt

761 kleine Jungen und Mädchen sind 2013 in unserer Klinik für Gynäkologie du Geburtshilfe zur Welt gekommen. Das sind sieben weniger als in unserem Boomjahr 2012. Das erste Halbjahr ist als das geburtenstärkste seit 10 Jahren in die Statistiken der Ruppiner Kliniken eingegangen. Allein im Juni erblickten 78 neue Erdenbürger das Licht der Welt, darunter vier Zwillingspärchen. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Bestandteil des anerkannten Perinatalzentrums Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.

11.12.2013

Sport tut gut und macht Mut

Unter diesem Motto unterstützt die Stiftung Leben mit Krebs seit 2005 Sport- und Bewegungsprojekte für Patienten mit Krebserkrankungen. Bereits zum 6. Mal veranstaltete die Stiftung gemeinsam mit dem Onkologischen Schwerpunkt (OSP) und dem Neuruppiner Ruderclub die Benefizregatta Rudern gegen Krebs in Neuruppin. Die Erlöse sind nun dem Onkologischen Schwerpunkt übergeben worden. 22.500 Euro stehen für verschiedene Projekte zur Verfügung. „Die Mittel werden unmittelbar für die Arbeit mit unseren Patienten eingesetzt,“ erklärte Prof. Dr. Dieter Nürnberg, Vorsitzender des OSP und Chefarzt der Medizinischen Klinik B.

So wird in den Ruppiner Kliniken ein so genannter Bewegungslotse eingesetzt. Ein Physiotherapeut besucht an Krebs erkrankte Patienten während des Krankenhausaufenthaltes und stellt geeignete Sport- und Bewegungsangebote vor. Gemeinsam mit den Patienten erarbeiten die Therapeuten des Rehazentrums Alte Schwimmhalle ein Bewegungsprogramm. Ziel ist, die Belastungen der Patienten durch Erkrankung und Therapie durch regelmäßige sportliche Betätigung aktiv zu überwinden. Zugleich bieten die Programme Wege aus sozialer Isolation und helfen, mit erhöhter Kondition und Kraft den Alltag zu erleichtern und somit die Lebensqualität zu verbessern.

Derzeit bietet das Rehazentrum vor allem ausdauer- und kraftorientiertes Training an. Für das kommende Jahr sind außerdem Programme, die auch die psychosoziale Komponente berücksichtigen (wie Tanztherapie oder therapeutisches Bogenschießen), geplant.

22.10.2013

Richtfest für unser Haus M

Einige Kliniken hat unser Haus M schon beherbergt in seiner über 115-Jahre währenden Geschichte. Im Sommer des nächsten Jahres ziehen neue ein. Denn dann wird die komplette Sanierung abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Rohbaus konnten die Handwerker, Planer sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft beim Richtfest feiern. Damit ist ein großer Teil des Weges bereits geschafft.

Die Bauarbeiten am Haus M begannen vor knapp einem Jahr am 26. November 2012. Die Fertigstellung ist für Juli des kommenden Jahres geplant. Insgesamt investieren die Ruppiner Kliniken 9,3 Mio. € in die vollständige Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Bei einer Nettogrundfläche von 4.111 m² stehen in Zukunft 2.598 m² Nutzfläche unter anderem für zwei Bettenstationen in Erd- und Obergeschoss sowie die Intermediate Care im Sockelgeschoss zur Verfügung.

Das Haus M wird zudem unterirdisch und über eine Brücke mit dem Haus X verbunden. Hier finden sich u.a. die Operationssäle, die Intensivstation, die Zentrale Aufnahme sowie die bildgebende Diagnostik (im verbundenen Haus Z). Die kurze Anbindung zu diesen zentralen Bereichen vermindert zeitintensive Krankentransporte, verkürzt Wege für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und optimiert somit die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.

14.10.2013

Tombolaerlös für unsere Demenzerkranktenbetreuung

Im Rahmen des Herbstfestes der Betreuungsgruppe für Demenzerkrankte konnten der Leiterin der Gruppe, Heidrun Kernchen, die Erlöse aus der Tombola des diesjährigen Sommerfestes übergeben werden. Fast 400 Euro kommen nun der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren zugute, die an Demenz leiden. Die Gruppe besteht seit 2009 und wird von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern betreut.

An Demenz erkrankte Menschen benötigen Zuwendung und individuelle Förderung. Damit die pflegenden Angehörigen hier ein wenig entlastet werden, können sie die Leistungen der Betreuungsgruppe für Demenzerkrankte in Anspruch nehmen. Einige Stunden in der Woche (dienstags und donnerstags von 14.30 bis 17.00 Uhr) werden die Seniorinnen und Senioren je nach ihren Vorlieben und Möglichkeiten zugewandt und liebevoll betreut. Das Angebot umfasst Gesellschaftsspiele, gemeinsames Musizieren, Basteln u.v.m. Für weitere Informationen steht Ihnen die Leiterin der HospaMobil, Caroline Krys, unter Tel.: 03391 39-3029 gern zur Verfügung.

09.09.2013

Sportlich! – 20 Teams bei Rudern gegen Krebs

Auch die 6. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken erfolgreich bestritten. Von uns gingen 20 Teams an den Start (insges. 84). Nur knapp am Siegerpodest vorbei ruderten die „Krebsjäger“. Die vier Chefärzte (Dr. André Buchali, Dr. Achim Frannzen, Prof. Dr. Dieter Nürnberg, Prof. Dr. Dr. Christian Stoll) sind seit der ersten Regatta dabei und überzeugen stets mit ihren sportlichen Leistungen. Dieses Mal erreichten sie mit hervorragenden 1:31:46 den vierten Platz im A-Finale. Das "Loveboat" mit unseren MItarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Einkauf konnte mit 1:46:93 den 2. Platz im C-Finale erringen. Sehr stolz sind wir außerdem auf unsere „Nursy’s“. Sie erreichten mit einer Zeit von 2:07:51 den dritten Platz im Frauen-Finale.

Die Ruppiner Kliniken unterstützen „Rudern gegen Krebs“, eine Initiative der Stiftung Leben mit Krebs, bereits seit 2008. Mit den Erlösen der Regatta werden Sportprogramme für Krebspatienten gefördert. Weitere Informationen finden Sie hier.

02.09.2013

Erfolgreicher Tag der offenen Tür

Bereits zum elften Mal veranstalteten wir unser großes Sommerfest. Auch in diesem Jahr nutzen tausende Besucher unseren besonderen Tag der offenen Tür, um sich über das Leistungsspektrum des Krankenhauses zu informieren. Bei Rundgängen, Gesundheitschecks, OP-Simulationen und vielem mehr konnten die Gäste abseits vom Klinikalltag und trotzdem mittendrin Medizin zum Anfassen erleben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoffen auf ein Wiedersehen 2014 – wie immer am letzten Samstag im August.

09.08.2013

Neuer Chefarzt für die Neurochirurgie

Seit dem 1. August leitet PD Dr. Alex Alfieri die Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie. Mit der Verpflichtung des 42-jährigen als Chefarzt wird die Klinik die Behandlung des gesamten Spektrums des neurochirurgischen Fachgebietes weiter ausbauen, insbesondere im Bereich der Kopf- und Hirnchirurgie. 

Zu den klinischen, operativen sowie wissenschaftlichen Schwerpunkten des Südtirolers aus Brixen zählen die mikrochirurgische und minimalinvasive Hirntumorchirurgie, die Mikrochirurgie von Hirngefäßmissbildungen, die chirurgische Behandlung von Schädelhirnverletzungen und von Tumoren der Schädelbasis und der Wirbelsäule sowie die computergesteuerte Mikroneurochirurgie. 

Der Facharzt für Neurochirurgie war zuletzt seit 2008 als Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig, in den Jahren zuvor als Oberarzt an der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital in Bern (Schweiz) und Leitender Arzt an der Klinik für Neurochirurgie des Allgemeinen Krankenhauses in Bozen (Südtirol, Italien).

Seine Ausbildung als Assistenzarzt nach Universitätsstudium und Promotion an der Medizinischen Fakultät in Verona (Italien) absolvierte PD Dr. Alex Alfieri an der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Verona (Italien. Seine operativen Fähigkeiten konnte er durch weitere Fellowships und Subspezialisierungen in der Hypophysenchirurgie an der University of Virginia, Charlottesville, VA, USA, in der Kinderneurochirurgie an der Kinderneurochirurgischen Abteilung des Krankenhauses OIRM in Turin, Italien und in der zerebrovaskulären experimentellen Neurochirurgie am Inselspital Bern in der Schweiz verfeinern. 

Zudem habilitierte Alfieri auf dem Gebiet der Neuroanatomie und Mikrochirurgie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wo ihm die Venia Legendi für das Fach Neurochirurgie zugeteilt wurde. 

Parallel zu Krankenhausalltag und Lehre forscht PD Dr. Alex Alfieri in den Gebieten Neurotraumatologie, Wirbelsäulenchirurgie, neurovaskuläre experimentelle Chirurgie und Kleinhirnbrückenwinkel-Chirurgie. Internationales Renommee erlangte er insbesondere durch seine zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen und durch seine Tätigkeit als Fachgutachter für die wichtigsten nationalen und internationalen Publikationen. Er ist Mitglied von zahlreichen fachlichen europäischen und nordamerikanischen Gesellschaften.

In der Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie der Ruppiner Kliniken werden Patienten aus dem gesamten Spektrum der Neurochirurgie auf höchstem Niveau behandelt. Dafür stehen in den Ruppiner Kliniken modernste Operationsmikroskope sowie Neuronavigationssysteme für eine minimal-invasive funktionserhaltende Neurochirurgie zur Verfügung. Dazu zählen: die Mikrochirurgie der Wirbelsäule, die Mikrochirurgie von Tumoren des Zentralnervensystems, die Versorgung jeglicher Ausprägung von Schädel-Hirn-Traumata sowie die neurovaskuläre Neurochirurgie.

08.08.2013

Fördermittel für Kita-Ausbau

Lohnender Besuch. Die Ministerin für Bildung. Sport und Jugend, Martina Münch, hat unserer Kita Wirbelwind einen Fördermittelbescheid in Höhe von ca. 55.100 € überreicht. Die Mittel fließen komplett in den Ausbau neuer Räumlichkeiten für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren. Hier können wir nunmehr 17 zusätzliche Plätze anbieten.

Die Ministerin lobte das Konzept unser Kita Wirbelwind und betonte die Wichtigkeit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken und Tochtergesellschaften ihre Kleinen immer in der Nähe zum Arbeitsplatz und dabei guten Händen wissen, investiert das Unternehmen in den betriebseigenen Kindergarten. Dass ein Ausbau aufgrund steigender Geburtenzahlen notwenig ist, zeigt eine erfreuliche Entwicklung.

Beim Ausbau der Räume wird insbesondere auf die TÜV geprüfte Qualität der Möbel, auf eine kindgerechte sanitäre Einrichtung und eine kinderfreundliche Atmosphäre geachtet.

Die Kita „Wirbelwind“ arbeitet nach den Grundsätzen der elementaren Bildung (aktive Förderung der Fähigkeiten der Kinder im Spiel). Es gibt für die Kinder einen festen Raum zur Essensaufnahme. Ansonsten können die Kinder sich in allen Räumen frei bewegen.

06.08.2013

Nebenberuflich Weltmeisterschaften - Carla Haase hatte erfolgreiche Ferien

Wir gratulieren der Leiterin der Patientenverwaltung, Carla Haase! Vom 24. bis 28. Juli konnte sie unser Land bei den Weltmeisterschaften der Nationalmannschaften in Szeged/Ungarn vertreten. Im Frauenteam der Über 40-Jährigen und dem Mix-Team der Über-50Jährigen ging Carla Haase in den Distanzen über 200, 500, 1.000 und 2.000 Meter an den Start. Lohn der Mühe waren u.a. vier Bronzemedaillen. „Ich bin unglaublich stolz auf mich und das gesamte Team“, erklärt die 52Jährige. „Wir sind teilweise über unsere Leistungsgrenzen gegangen, und die Hitze hat uns ganz schön zu schaffen gemacht.“ Trotz der starken körperlichen Anstrengungen hat der Aktiv-Urlaub sie sehr entspannt. „Beim Drachenbootfahren bin ich frei von Problemen, die Arbeit ist ganz weit weg. Man fokussiert auf den Wettkampf und ist mental entspannt, weil man alles andere abschaltet.“

In diesem Jahr stehen noch die Europameisterschaften der Clubteams und die Deutschen Meisterschaften an. Dann gönnt sich Carlas Haase nur eine kurze Pause – denn schon im Spätherbst beginnt das Training für das kommende Jahr, auch 2014 möchte unsere nebenberufliche Drachenbootfahrerin Welt- Europa- und Landesmeisterschaften bestreiten. Viel Erfolg!

29.07.2013

Neue Leitung SPZ

Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) hat seit Juli eine neue Leiterin. Mit Dr. Karen Müller-Schlüter konnte eine ausgewiesene neuropädiatrische Expertin gewonnen werden. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde verfügt über umfassende Kenntnisse im Bereich der ambulanten und stationären neuropädiatrischen, sozialpädiatrischen und kinder-und jugendepileptologischen Behandlung von chronisch erkrankten Kindern. Ihre Schwerpunkte bilden dabei Epilepsien, Genetik, Sprachentwicklungsstörungen, AD(H)S und Störungen aus dem autistischen Formenkreis.

Das Sozialpädiatrische Zentrum der OGD (Ruppiner Kliniken) verfügt über ein multiprofessionelles Team aus spezialisierten Kinderärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Heilpädagogen, Physiotherapeuten, Ergo- und Sprachtherapeuten. „Innerhalb der Strukturen eines SPZ ist eine umfassende medizinische Versorgung und psychosoziale Betreuung der Kinder möglich“, erklärt Dr. Karen Müller-Schlüter.

02.07.2013

Geburtenstärkstes Halbjahr seit 10 Jahren

Der Juni ist traditionell ein Monat, der uns viele kleine Mitmenschen schenkt. In diesem Jahr sind im Juni in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe 78 kleine Jungen und Mädchen auf die Welt gekommen. Das ist der bislang beste Monat dieses Jahres. Besonders freuen wir uns über die 4 Zwillingspärchen, die das Licht der Welt erblickten.

Das vergangene Jahr ging als das geburtenstärkste seit der Wiedervereinigung in die Statistiken der Ruppiner Kliniken ein. Setzt sich die bisherige Entwicklung fort, können wir diesen Rekord in 2013 einstellen, wenn nicht sogar einen neuen aufstellen.

Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Bestandteil des anerkannten Perinatalzentrums Level 2. Das heißt, dass auch Risikoschwangere (z. B. Mütter von Mehrlingen oder Schwangere mit Diabetes) sowie Frühgeburten ab der 29. Schwangerschaftswoche in der Klinik betreut und versorgt werden können.

In drei Entbindungsräumen finden die werdenden Eltern neben einer gemütlichen Einrichtung viel Platz für Bewegung und Entspannung. Die Räume sind so eingerichtet, dass jegliche Geburtspositionen möglich sind, egal ob Geburtshocker, Stehen am Seil oder Wassergeburten. Um die Geburtsschmerzen zu lindern, bieten die Spezialisten werdenden Müttern verschiedene Optionen an. So gehören neben Entspannungsbädern oder einer Periduralanästhesie auch Homöopathie und Akupunktur zu den angewandten Verfahren.

Dem Kreißsaal angegliedert ist ein eigener Operationssaal, der ausschließlich für Kaiserschnitte genutzt wird. 24 Stunden am Tag sind Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte und Anästhesisten für Eltern und Kind da.

30.05.2013

Langjährige Mitarbeiterin verabschiedet

Mit einer feierlichen Feststunde ist die langjährige Leiterin der Allgemeinen Verwaltung, Ute Stahl-Lungfiel, in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Geschäftsführer der PRO Klinik Holding, Dr. Matthias Voth, würdigte in seiner Rede das Engagement und die hervorragende Arbeit der Diplom-Betriebswirtin. Auch das Team kam zu Wort und rekapitulierte ihr bewegtes Arbeitsleben - von 1968 bis heute. Wir wünschen Frau Stahl-Lungfiel einen wunderschönen, entspannten Ruhestand, Zufriedenheit, Freude und allzeit gute Gesundheit.

27.05.2013

Veranstaltungstipp: 31. Mai – Fotoausstellung Venedig

Am 31. Mai beginnt im Hauptgebäude, Großer Festsaal, um 17 Uhr die Vernissage „Venedig – Zwei Gesichter einer Stadt“. Dr. Frank Lippek, Chefarzt unseres Instituts für Pathologie, und Dr. Michael Schmidt, Oberarzt in der Klinik für Strahlentherapie, stellen ihre Fotografien der Lagunenstadt aus. Der Fokus ist jeweils unterschiedlich gesetzt, so dass ein differenziertes, kontrastreiches und ambivalentes Bild der Stadt lebendig wird.
Begleitet wird die Ausstellung von einem musikalischen Programm aus Gesang (Andrea Gundelach, Sopran), Piano (Elena Bregman) und Geige (Pjotr Lichten).
Alle Fotografien können am Abend der Vernissage käuflich erworben werden. Der Erlös wird dem Hospiz Haus Wegwarte gespendet.

24.05.2013

Auch mal entspannen: …Chill & Grill am Ruppiner See

Dass die Medizinerausbildung zu den schwersten gehört und Lehrjahre keine Herrenjahre sind, hat sich herumgesprochen. Unter dem Motto „Auch mal entspannen“ fand aus diesem Grund das dritte Mal Chill & Grill statt, eine entspannte, sportliche Nachmittagsveranstaltung. Hier haben Studierende, Assistenz- und Chefärzte die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und im Drachenboot zu erleben, dass man in der Gemeinschaft am stärksten ist.

Die Ruppiner Kliniken engagieren sich stark für die Nachwuchsförderung in der Medizin. Das beginnt bei der Famulatur für Medizin-Studierende und setzt sich fort bis zu Einzelförderungen von Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Ziel ist die Steigerung der Attraktivität des Arztberufes in Brandenburg. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Ruppiner Kliniken ein erfolgreiches Konzept für das Praktische Jahr und Famulaturen erarbeitet und umgesetzt – gekennzeichnet durch einen starken praktischen Bezug und eine strukturierte Ausbildung in Theorie und Praxis. Die Studierenden haben einen festen Ansprechpartner während des gesamten Aufenthaltes. Ein Sekretariat für Studierendenangelegenheiten kümmert sich nicht nur um den reibungslosen Ablauf bei Unterbringung und Verpflegung. Die jungen Medizinerinnen und Mediziner beginnen den Aufenthalt an den Ruppiner Kliniken mit einem Einführungstag. Hier klären der PJ- und Lehrverantwortliche Chefarzt, Dr. Erik Weidmann, und die Sekretärin für Studierendenangelegenheiten, Silke Gude, alle wesentlichen Fragen und orientieren auf dem Gelände. Zu einem Praktischen Jahr an den Ruppiner Kliniken gehört auch eine strukturierte, fordernde Ausbildung in Theorie und Praxis. „Trotz oder gerade wegen des umfangreichen Programms für das Praktische Jahr liegen die Ruppiner Kliniken weit vorn in der Gunst der Medizinstudierenden“, erklärt Dr. Erik Weidmann. Im nationalen PJ-Ranking ist das Krankenhaus der Schwerpunktversorgung auf Platz 39 von insgesamt 334 bewerteten Kliniken.

16.05.2013

Exzellente Mediziner-Ausbildung

Das gemeinsame ERASMUS-Projekt der Charité und der Ruppiner Kliniken ist durch die Staatskanzlei Brandenburg als Demografie-Beispiel des Monats ausgezeichnet worden. Ausschlaggebend war das herausragende Engagement, mit dem in unserem Unternehmen die Ausbildung der Studierenden gefördert und unterstützt wird. Famulanten und PJ-Studierende profitieren von individueller Betreuung und einer strukturierten Lehre in Theorie und Praxis.

02.05.2013

Neuer Kaufmännischer Geschäftsführer

Seit dem 1. Mai ist die Geschäftsführung des größten Unternehmens der Region komplett. Dr. Gunnar Pietzner wird als Kaufmännischer Geschäftsführer, gemeinsam mit Dr. Matthias Voth, dem Klinischen Geschäftsführer, die PRO Klinik Holding leiten. Dr. Gunnar Pietzner verfügt über langjährige Erfahrungen im Gesundheitswesen. Nach seiner Promotion zum Thema Krankenstands- und Arbeitslosenquote in Deutschland führte ihn die berufliche Karriere über die Ramboll Management GmbH an die Klinikum Region Hannover GmbH. Dort übernahm der 37-Jährige als Kaufmännischer Direktor schließlich drei Kliniken mit ca. 650 Betten und über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
„Dr. Gunnar Pietzner wird einen neuen Blickwinkel und neue Ansichten in das Unternehmen einbringen. Davon können wir nur profitieren,“ erklärt Dr. Matthias Voth, der in den vergangenen 16 Monaten allein für die Geschicke des größten Arbeitgebers der Region verantwortlich zeichnete.

29.04.2013

Medizin zum Kaffee – Was tun bei Tinnitus?

Dienstag, 7. Mai, 17 Uhr, im Gerdas Magnolia, Neuruppin. Fast 10 Prozent der Deutschen quälen chronische Ohrgeräusche und damit eingeschränkte Lebensqualität. Prof. Dr. Dr. Gerhard Danzer, Chefarzt der Medizinischen Klinik C, und Dr. Achim Franzen, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten, erklären Ihnen, welche körperlichen und welche psychosozialen Faktoren den Tinnitus begünstigen und wie man akute oder chronische Ohrgeräusche wirksam behandeln kann. Eine Anmeldung ist erforderlich. Telefon: (03391) 39-1012.

19.04.2013

Sportlich für die Kita

Unsere Fußballmannschaft konnte erfolgreich am Neuruppiner Hallenfußballturnier teilnehmen. Die Prämie für den dritten Platz übergaben David Voigt, Ramon Czichon, Stephan Michelis, Steven Kranz, Martin Roschewski, Mathias Kube, Dominik Reitz, Gorden Pieler, Marcel Kraus, Konstantin Hug, Alexander Pape und Tobias Fischer unserer Kita Wirbelwind. Angelegt wurde auch das Preisgeld sportlich: in eine Slackline und – natürlich – Fußbälle.

28.03.2013

Darmkrebsvorsorge - Experteninterview im rbb

Der Chefarzt unserer Medizinischen Klinik B, Prof. Dr. Dieter Nürnberg, engagiert sich seit Jahren im Kampf gegen Darmkrebs. Er ist einer der Initiatoren einer erfolgreichen brandenburgweiten Kampagne. In einem Experteninterview für Brandenburg aktuell, einer Sendung des rbb, erklärte Prof. Dr. Dieter Nürnberg, wie wichtig die Darmkrebsvorsorge ist.

01.03.2013

Darm gesund?

2. Aktionstag Darmgesundheit am 7. März. Von 10 bis 14 Uhr können Sie auf dem Schulplatz in Neuruppin ein riesiges originalgetreues Darmmodell begehen. Es ermöglicht Ihnen einen faszinierenden Blick in Ihr Inneres. Fachärzte zeigen am Modell einen gesunden Dickdarm und verschiedene Stadien von Darmkrebs und anderen Erkrankungen.
Tipps zur Vorsorge inklusive! Interessierte können sich zudem zum Thema gesunde Ernährung beraten lassen. Auch gesunde Snacks werden angeboten.

12.02.2013

Wirbelwind-Fasching

Die Fünfte Jahreszeit hat auch in der Kita Wirbelwind Einzug gehalten. Zum Rosenmontag feiern unsere Kleinen das althergebrachte Fest mit bunten Verkleidungen. Prinzessinnen, Ballerinas, Pilze und Blumen soweit das Auge reicht. Und dazu natürlich viele bunte Leckereien - aber die gesunden.

06.02.2013

Kurs für pflegende Angehörige ab März

Unsere MBN Medizinische Bildungsakademie Neuruppin, der ASB Neuruppin und die Hospa veranstalten gemeinsam ab dem 05.03.2013 den „Kurs für pflegende Angehörige“. Erfahrene Dozenten vermitteln pflegerisches Wissen und geben hilfreiche Hinweise zur Entlastung durch Angebote und Regelungen im Gesundheitswesen.

03.01.2013

Neugeborenenrekord 2012

Das vergangene Jahr war in den Ruppiner Kliniken das „kinderreichste“ seit 1991. In unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe erblickten 768 kleine Erdenbürger das Licht der Welt – und damit 25 mehr als im letzten "Boomjahr" 2010. Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen den kleinen Familien nur das Beste für die Zukunft.

12.12.2012

Spende für Kinderklinik

Pünktlich zu Weihnachten konnte das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine Spende in Höhe von 310 EUR in Empfang nehmen. Diese wird in neues Spielzeug für die kleinen Patienten umgesetzt. Unkaputtbar und pädagogisch wertvoll soll es sein. Zusammen gekommen waren die Mittel beim Familienfest des Gesundheits-Carrés Neuruppin.

21.11.2012

Laufen für den Ambulanten Hospizdienst

Beim vergangenen Hubertuslauf belegte das Team der Ruppiner Kliniken den ersten Platz in der Motivationswertung. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des größten Unternehmens der Region wurde mit 100 EUR belohnt. Diesen Gewinn haben die Läuferinnen und Läufer nun dem Ambulanten Hospizdienst der HOSPA gespendet.

Der ambulante Hospizdienst koordiniert und betreut die ehrenamtlich tätigen Hospizbegleiter bei ihrer anspruchsvollen Tätigkeit – der Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen in der Häuslichkeit, im Krankenhaus und Senioren- und Pflegeheimen. Derzeit engagieren sich 60 Ostprignitz-Ruppiner für die Mitmenschen und begleiten sie auf dem letzen Weg.

30.10.2012

Die Nr. 1 in der Motivationswertung

Wie in jedem Jahr haben zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PRO Klinik Holding am Hubertuslauf teilgenommen. Der Laufwettbewerb des Kreissportbundes ist eine feste Größe im sportlichen Veranstaltungskalender der Region – und mittlerweile auch bei unseren Kolleginnen und Kollegen. Insgesamt 23 von ihnen sorgten dafür, dass wir den ersten Platz in der Motivationswertung erreichten. Wir gratulieren und hoffen auf viele Nachahmer im kommenden Jahr.

03.09.2012

Regatta mit Teilnehmerrekord

Bereits zum 5. Mal fand die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ am und im Ruppiner See statt. Erneut konnten die Veranstalter einen Teilnehmerrekord verbuchen. Insgesamt 87 Teams waren an den Start gegangen, um Gelder für Sportprojekte für Krebspatienten zu errudern. Die Ruppiner Kliniken sind von Beginn an Partner dieser einzigen ostdeutschen Regatta der Initiative „Leben mit Krebs“. Die Sportangebote für die Patienten werden von den Ruppiner Kliniken koordiniert.

Unter den 87 Ruderteams waren auch 17 der Ruppiner Kliniken sowohl Mitarbeiter des Krankenhausunternehmens als auch Patienten. Die Krebsjäger, allesamt Chefärzte der Ruppiner Kliniken, belegten Platz 4 im Finale A.

28.08.2012

10. Sommerfest war voller Erfolg

Am Samstag, den 25. August, fand das 10. Sommerfest der Ruppiner Kliniken statt. Auf dem Krankenhausgelände entstand eine kleine Zeltstadt, viele medizinische Abteilungen stellten ihre Bereiche vor. Besonders die Gesundheitschecks fanden großen Anklang beim Publikum. Für die jüngeren Besucher gab es selbstverständlich ein eigenes Programm mit Pferdekutsche, Hüpfburg, Kinderschminken und der Teddyklinik, wo an den Kuscheltiere Operationen durchgeführt wurden.

Neben den medizinischen Informationen rundete ein ausgiebiges musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm den gelungenen Tag der offenen Tür ab. Insgesamt feierten die mehreren tausend Besucher ein schönes Fest bei strahlendem Sonnenschein.

16.08.2012

10. Sommerfest am 25. August

An diesem Samstag startet um 10 Uhr das 10. Sommerfest der Ruppiner Kliniken. Der mittlerweile zur Tradition gewordene Tag der offenen Tür bietet zahlreiche, unterhaltsame Möglichkeiten, sich über die Leistungsvielfalt der Gesundheitseinrichtung zu informieren. Ein Hightlight in diesem Jahr ist ein begehbares Lungenmodell, das einen Einblick in das Hochleistungsorgan erlaubt.

03.07.2012

Zertifizierte Behandlungsqualität bei Multipler Sklerose

Die Klinik für Neurologie unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Bitsch ist durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft als „Regionales MS-Zentrum“ erneut zertifiziert worden worden. Das Zertifikat bestätigt die qualitativ hochwertige, höchsten Standards entsprechende Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose.
Die Kriterien für eine Zertifizierung beinhalten neben der fachlichen Qualifizierung und der beruflichen Erfahrung des ärztlichen und pflegerischen Personals in der Therapie von an Multipler Sklerose Erkrankten auch die apparative Ausstattung, die Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen oder die Notfall-versorgung.
Besonderer Wert wird zudem auf die Intensität der Betreuung gelegt. So muss sichergestellt sein, dass der behandelnde Facharzt für Neurologie, sich jedem Patienten individuell und umfassend widmen kann. Ziel der Zertifizierung ist es, Standards in der MS-Behandlung zu etablieren und den Patienten verlässliche Behandlungsqualität anzubieten.

21.06.2012

Kaufmännische Geschäftsführung ausgeschrieben

Die Stelle der Kaufmännischen Geschäftsführung ist ausgeschrieben. Es erwartet Sie eine verantwortliche und gestaltungsorientierte Führungsposition in einem erfolgreichen Gesundheitsunternehmen. 

02.06.2012

Babyboom zum Kindertag

Am 1. Juni kamen in den Ruppiner Kliniken 6 Babys zur Welt – innerhalb von 5 Stunden. Normal sind 2 Entbindungen pro Tag. Das Team unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe hatte alle Hände voll zu tun. Auch die Kreißsäle reichten nicht aus. Jedoch waren so viele Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen vor Ort, dass alle Frauen gesund und komplikationslos entbunden werden konnten. Wir wünschen den kleinen Familien alles Gute!

01.06.2012

Kurzzeitpflege in Gildenhall eröffnet

Am 1. Juni eröffnete die Kurzzeitpflege der Ostprignitz-Ruppiner Gesundheitsdienste GmbH, einer Tochtergesellschaft der Ruppiner Kliniken GmbH, in Gildenhall. In einem komplett sanierten, behindertengerecht ausgebauten Gebäude finden sich nunmehr 18 Einzelzimmer für Seniorinnen und Senioren. Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet, verfügen über behindertengerechte sanitäre Einrichtungen sowie Fernsehen und Telefon. Gemeinschaftsräume erleichtern die Kontaktaufnahme zu anderen Gästen. Für einen individuellen Zeitraum genießen die Gäste unserer Kurzzeitpflege sorgsame, zugewandte Pflege.

Das Kurzzeitpflege-Angebot richtet sich an: Menschen, die sich nach einem Krankenhausaufenthalt noch nicht in der Lage fühlen, den Alltag im eigenen Haushalt allein zu bewältigen und aktivierende Maßnahmen benötigen, pflegende Angehörige, die verreisen und ihre Eltern oder Großeltern bestens betreut wissen wollen, Menschen, die Wartezeiten auf einen Pflegeplatz überbrücken möchten, Seniorinnen und Senioren, deren Gesundheitszustand sich kurzfristig verschlechtert, so dass sie nicht mehr allein in der Wohnung bleiben können und Menschen, die sich zwischen Krankenhausaufenthalten entspannen möchten.

Unser Angebot umfasst zusätzlich eine ausgewogene, gesundheitsfördernde Verpflegung, tägliche Gruppen- und Einzelbeschäftigung, Pflegebad, Fußpflege und Friseur bei Bedarf. Zudem orientieren sich unsere Pflege und Betreuung an den individuellen Gewohnheiten und Bedürfnissen unserer Gäste.

In Zusammenarbeit mit Angehörigen, Betreuern, ambulanten Pflegediensten, dem ambulanten Hospizdienst, niedergelassenen Ärzten, medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern wird die Aufnahme von Pflegebedürftigen in unserer Kurzzeitpflegeeinrichtung vorbereitet und die Finanzierung geregelt.

Die verantwortliche Pflegefachkraft führt ein umfassendes Beratungsgespräch. Dabei werden u. a. der Hilfebedarf, die gewünschten bzw. erforderlichen Pflegeleistungen sowie die individuellen Gewohnheiten des Kurzzeitpflegegastes besprochen.
Eine Beratung kann auch zu den regelmäßig festgelegten Sprechzeiten bzw. nach individueller Absprache erfolgen.

18.05.2012

Preisgekrönter Vortrag

Dr. Steffen Lebentrau, Chefarzt unserer Klinik für Urologie und Kinderurologie, hat beim Nordkongress den Carl-Posner-Preis für den nach Inhalt und Präsentation eindrucksvollsten Vortrag erhalten. Die Mitglieder der Berliner Urologischen Gesellschaft zeichneten damit seinen Beitrag „Wissen wir, was wir tun? – Ergebnisse einer Qualitätssicherungsstudie zur Nierentumor-chirurgie der von 2008 bis 2011 operierten Patienten im Spiegel
der Leitlinienentwicklung“ aus.
Der Nordkongress ist der wichtigste Regionalkongress der Urologen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern, Schleswig Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

07.05.2012

Alles in Bewegung - Aktionstag im Rehazentrum

Die Diagnose Diabetes bei Kindern ist für viele Familien ein einschneidendes Ereignis. Tägliche Medikation, das Einhalten von Ernährungsregeln und regelmäßige Arztkonsultationen gehören von nun an zum Alltag. Doch für die Kinder ist der Umgang mit der chronischen Erkrankung zumeist nicht schwer.Zum wiederholten Mal veranstalteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken, des Rehazentrums und Auszubildende Physiotherapie für die Kinder und deren Familien einen Kinderdiabetestag. Hier hatten die kleinen Patienten die Möglichkeit, erlerntes Wissen über das Leben mit Diabetes zu vertiefen und Neues kennen zu lernen. 
Beim diesjährigen Aktionstag am 5. Mai drehte sich alles um das Thema Bewegung. Gemeinsam mit den Sporttherapeuten des Rehazentrum „Alte Schwimmhalle“ und den Bewegungsexperten des Aktiv GB e.V. unterstützen die Physiotherapieschüler der Medizinischen Bildungsakademie Neuruppin (MBN) das Projekt vom Diabetesteam der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Freude an Bewegung steht dem Programm. Klettern, Balancieren auf der Slackline, Bewegungsspiele im Wasser sowie Kraft- und Geschicklichkeitstraining sind die aktiven Inhalte des Vormittagsprogramms. Die Kinder lernen so spielerisch, wie körperliche Aktivität den Umgang mit Insulin beeinflusst.

28.03.2012

Erfolgreicher Aktionstag

Bei zumeist strahlendem Sonnenschein nutzen zahlreiche Ostprignitz-Ruppiner die Möglichkeit, sich über Darmkrebsvorsorge und -früherkennung zu informieren. In einem begehbaren Darmmodell konnten Interessierte alles vom gesunden Darm über Krebsvorstufen bis zu Tumorgewebe überlebensgroß betrachten. Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Klinik B und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie erklärten das Organ und die unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten bei Darmerkrankungen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Darmkrebszentrums engagieren sich in der Initiative Brandenburg gegen Darmkrebs. Die Aufklärungsarbeit ist erfolgreich. Immer mehr Brandenburger und Brandenburgerinnen nehmen die Vorsorgeleistung Darmspiegelung in Anspruch.

23.03.2012

Aktionstag Darmgesundheit am 27. März

Die Möglichkeit, ihrem Dickdarm buchstäblich auf den Grund zu gehen, haben die Ostprignitz-Ruppiner am 27. März zwischen 10 und 14 Uhr auf dem Schulplatz in Neuruppin. Denn dort können Interessierte ein originalgetreues Darmmodell durchwandern. Es zeigt den gesunden Dickdarm und Stadien von Darmkrebs und anderen Darmerkrankungen.
Geführt werden die Besucher dabei von Ärzten der Ruppiner Kliniken, die genau erläutern, was im Darmmodell zu sehen ist. „Noch immer ist Darmkrebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Rund 73.000 Menschen erkranken jedes Jahr daran. Allein in Brandenburg betrifft diese Diagnose 2.000 Menschen“, erläutert Prof. Dr. Dieter Nürnberg, Chefarzt der Medizinischen Klinik B, „doch aufgrund des medizinischen Fortschritts ist es mittlerweile möglich, zwei Drittel der Patienten zu heilen. Das ist vor allem ein Erfolg der verfeinerten Diagnosemethoden, die es erlauben, Darmkrebs und seine Vorstufen schon in einem sehr frühen Stadium zu erkennen und adäquat zu behandeln.“ Voraussetzung für die Früherkennung ist, dass Vorsorgeuntersuchungen genutzt und der Darm nicht zu einem Tabuthema gemacht wird.

12.03.2012

Karrieren aktiv fördern

Prof. Dr. Dr. Kurt J. G. Schmailzl engagiert sich im Projekt DREAM, kurz für Dahlem Research Mentoring. Dieses Programm unterstützt weibliche Promovierende auf dem Karriereweg. Dabei wird auf die intensive Betreuung durch Mentoren in Form eines Tandems gesetzt. Das heißt, jede Doktorandin hat ihren persönlichen Mentor. Unser Chefarzt der Medizinischen Klinik A sieht es als seine Aufgabe, seiner Doktorandin Perspektiven für den weiteren Berufsweg aufzuzeigen.

01.03.2012

2 x Babyglück im Schaltjahr

Zwei Mädchen erblickten am 29. Februar das Licht der Welt in unserer Geburtsklinik. Miriam Jill und Sophie Jessica können ihren nächsten Geburtstag 2016 feiern. So lange werden die beiden wohl auf den 28. Februar oder den 1. März ausweichen müssen. Andere dürften sie um ihr Glück beneiden. Denn wer ist schon mit 4 fast volljährig oder altert so viel langsamer als der Durchschnitt?

14.02.2012

Fasching in der Kita

Die Fünfte Jahreszeit hat auch in der Kita Wirbelwind Einzug gehalten. Eine Woche vor Rosenmontag feiern unsere Kleinen das althergebrachte Fest mit bunten Verkleidungen. Prinzessinnen, Ballerinas, Pilze und Blumen soweit das Auge reicht. Und dazu natürlich viele bunte Leckereien – aber die gesunden.

23.01.2012

Kinderklinik ist „Ausgezeichnet. für Kinder“

Wenn das Kind krank ist, wünschen sich die Eltern die bestmögliche stationäre Versorgung ihres Kindes. Einrichtungen mit dem Gütesiegel „Ausgezeichnet. für Kinder“ erfüllen die Qualitätskriterien einer guten Kinderklinik.
Kinderkliniken, die diesen Stempel tragen möchten, müssen sich zuvor einer harten Prüfung unterziehen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruppiner Kliniken hat sich dieser Qualitätsprüfung bereits zum zweiten Mal freiwillig gestellt, die zugrundeliegenden Kriterien ausnahmslos erfüllt und kürzlich das Zertifikat erhalten.
Entwickelt wurde das Gütesiegel von einer bundesweiten Initiative verschiedener Fach- und Elterngesellschaften unter Federführung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. Die Mindestkriterien zur Qualitätssicherung bei der stationären Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen wurden von den beteiligten Gesellschaften gemeinschaftlich definiert und anhand einer umfangreichen Checkliste überprüft.
Die zugrundeliegenden Qualitätskriterien beziehen sich auf die Bereiche personelle und fachliche Anforderungen der Klinik, Anforderungen an Organisation, räumliche Einrichtung und technische Ausstattung und Maßnahmen zur Sicherung der Ergebnisqualität. 
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruppiner Kliniken hat den strengen Prüfungsbedingungen erneut stand gehalten und die Prüfkriterien ausnahmslos erfüllt. Nur wer ohne Mängel ist, ist „Ausgezeichnet. für Kinder“.

04.01.2012

Übergabe Haus L

In Anwesenheit von Gästen aus Politik, Wirtschaft und niedergelassenen Ärzten ist das Haus L feierlich an das Team der Medizinischen Klinik B übergeben worden. Gesundheitsministerin Anita Tack betonte: „Die Sanierung und der Umbau des Hauses L zeigen sehr eindrucksvoll, dass moderne Hochleistungsmedizin auch in altehrwürdigen Mauern Karriere machen kann.“
Nach einer Kernsanierung, die von Juli 2009 bis November 2011 dauerte und insgesamt 8.5 Millionen EUR kostete, stehen nun den Patienten und Mitarbeitern attraktive, moderne und komfortable Patientenzimmer sowie erstklassig ausgestattete Behandlungsräume zur Verfügung. Ein Herzstück im Haus L ist die Endoskopieeinheit, die eine interdisziplinäre Nutzung ermöglicht.

Pressekontakt
Verena Clasen
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